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Lebendige Bürgergesellschaft

Meldung

Das neue Programm des Haus im Park ist da

Startup 50plus, neue AltersBilder, Umgang mit der Vergänglichkeit – das neue Programm des Haus im Park der Körber-Stiftung bietet vielfältige Themen. Im kommenden Halbjahr geht es zum einen darum, seine Lebenszeit bewusst zu gestalten, zum anderen macht eine Reihe von Veranstaltungen auch das Lebensende zum Thema.

Das ab sofort erhältliche Programm September 2019 bis Februar 2020 des Haus im Park bietet Anregungen für eine bewußte Gestaltung von Lebenszeit. Es zeigt mit seinen Angeboten, wie die eigenen Erfahrungen und das vorhandene Know-how für sich und andere eingesetzt werden können. Aber auch das Lebensende ist ein zentrales Thema. Eine Reihe von Veranstaltungen laden zum Dialog darüber ein, wie ein guter Umgang mit Tod und Sterben gelingen kann.

Zum Auftakt des Halbjahres spricht die Körber-Stiftung lebens- und berufserfahrene Menschen an, die sich selbständig machen möchten, um gesellschaftliche Aufgaben anzupacken. In zwei Tagen können die Teilnehmer 50plus gemeinsam mit Ralf Sange herausfinden, wie sie ihre Gründungsidee umsetzen können.

Was Menschen in höherem Alter brauchen und wünschen, um gut in Bergedorf alt werden zu können, haben ein Jahr lang Studierende des Fachbereichs Sozialwissenschaften gemeinsam mit den Experten, den älteren Bergedorferinnen und Bergedorfern, erforscht. Im September werden die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert.

Von ihrem ganz persönlichen Umgang mit dem Abenteuer Alter und ihren spannenden Lebenswegen berichten in der Veranstaltungsreihe AltersBilder der Polarforscher Arved Fuchs sowie der Unternehmer und Arbeits-und Wirtschaftssenator a.D. Ian Karan.

Zum Leben gehört auch der Tod – ein Thema, dass oft Sprachlosigkeit und Ohnmacht verursacht. Sich mit der eigenen Vergänglichkeit, mit dem Sterben und dem Tod geliebter Menschen auseinanderzusetzen, gehört zu den großen Aufgaben jedes Menschenlebens. Die Körber-Stiftung regt mit dem Projekt »Leben mit dem Tod« zum offenen Austausch mit diesem Thema an.

So stellt Ina Schmidt ihre philosophische Betrachtung von Abschied und Verlust mit der Lesung ihres Werks »Über die Vergänglichkeit« vor, das im Herbst in der Edition Körber erscheint. Sehr nahbare und persönliche Einblicke gibt Sabine Dinkel, Palliativpatientin mit ihrem Buch »Krebs ist, wenn man trotzdem lacht«. Sie spricht offen über ihre tödliche Diagnose und wie sie es schafft, sich trotzdem ihre Lebensfreude zu erhalten. In einem Workshop gibt sie auch anderen Rat, wie sie mit dieser schwierigen Situation umgehen können. Darüber hinaus werden in den Herbst- und Wintermonaten eine Reihe von Kursen, Gruppen und Treffen angeboten, die ganz konkret aufklären, was geschieht, wenn jemand stirbt und wie ein friedlicher Abschied erleichtert und Trauer bewältigt werden kann.

Neben den Veranstaltungen rund um die Themen Alter und Demografie ist das Haus im Park auch wieder als Kulturstandort gefragt. Die großen Hamburger Kulturinstitutionen wie das Philharmonische Staatsorchester, die Symphoniker Hamburg aus der Laeiszhalle oder das Ensemble Resonanz der Elbphilharmonie laden Jung und Alt ein, mit ihnen die Klassiker neu zu entdecken. Wie sich auch moderne Musik erschließen lässt, vermittelt Anne Kussmaul im Mittagskonzert »2 x hören«. Dieses Mal untersucht sie die audiovisuelle Komposition »A very close look from far away« der jungen iranischen Komponistin Elnaz Seyedi.

Programm September 2019 bis Februar 2020 (PDF)
Haus im Park


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