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Lebendige Bürgergesellschaft

Meldung

Impulse und kollegiale Beratung im Stadtlabor

Es sind die Kommunen und dort die Verwaltungen, die den demografischen Wandel gestalten. Sie stellen die Weichen dafür, dass auch in einer alternden Gesellschaft alle gut leben und lokal eingebunden sind. Für kommunale Demografieverantwortliche bietet die Körber-Stiftung ihr Stadtlabor demografische Zukunftschancen. Jetzt zum zweiten Mal.

Die Teilnehmenden sind aus dem ganzen Bundesgebiet ins KörberForum nach Hamburg gekommen, von Landau in der Pfalz bis Halle an der Saale. Dabei ist auch Bürgermeister Martin Schmedtje aus Brunsbüttel in Schleswig-Holstein. Er erhofft sich Inspiration und Vernetzung, um in seiner Stadt die knappen Ressourcen sinnvoll für mehr Altersfreundlichkeit einzusetzen. Laura Iking leitet das Bauamt in der Stadt Bentheim in Niedersachsen und geht mit Offenheit und Lernbereitschaft ins Stadtlabor, denn »nur dann kann man auch zuhause etwas bewegen«. Wie die Infrastruktur einer altersfreundlichen Stadt aussehen muss oder wie man Bürger in einen Strategieprozess einbindet, das sind Fragen, die andere Teilnehmende mitgebracht haben. »Wie können wir die Chancen der Digitalisierung nutzen, um der Einsamkeit älterer Bürger vorzubeugen?«, stellt Stefanie Schäfer aus dem Seniorenbüro der hessischen Stadt Taunusstein zur Diskussion. 

Antworten und Anstöße bekommen alle im Stadtlabor demografische Zukunftschancen der Körber-Stiftung, das am 6. November zum zweiten Mal gestartet ist. Zum Beispiel mit einem »Crashkurs Demografie« des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung oder der Einführung in die Methode der kollegialen Beratung durch die Akademie für Ehrenamtlichkeit. Vor allem aber ist das Stadtlabor ein geschützter Raum für das gemeinsame Erarbeiten demografiefester Lösungen. Noch weitere zwei Mal werden sich die Stadtlaborteilnehmer und -teilnehmerinnen 2020 treffen, um Impulse aus der Wissenschaft und kommunalen Praxis zu bekommen – und um ihre eigenen Expertise miteinander zu teilen.


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