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Stephan Bierling

Die Huckepack-Strategie

Europa muss die USA einspannen

Die Huckepack-Strategie

Amerika braucht Europa nicht – aber Europa braucht Amerika. Der alte Kontinent verliert stetig an Macht – wirtschaftlich, politisch und militärisch. In der Rolle als kluge »Soft Power«, die sich zurückhält und nicht offensiv Stellung bezieht, gerät sie zunehmend in eine Sackgasse.

Europa muss seine Interessen konsequenter verteidigen – mit einer neuen globalen Strategie. Denn die wirtschaftlichen Verflechtungen nehmen stetig zu, zudem schwächen Atomwaffen und Terrorismus den Staatenbund. Aber auch ihr moralisches Selbstverständnis verbietet es den Europäern, von der Weltpolitik Abschied zu nehmen. Das Beispiel Israel zeigt, wie der Kleine den Großen beeinflussen kann. Stellen es die Europäer richtig an, wird ihnen die Supermacht USA helfen, wieder stärker auf die Weltpolitik einzuwirken. Eine neue Allianz ist gefordert – gegen die Widerstände der Antieuropäer drüben und der Antiamerikaner hüben.

Der Politologe Stephan Bierling zeigt auf, wie dieser »New Deal« aussehen könnte, wie sich Europa dazu aufstellen muss und was von den Amerikanern zu erwarten ist.

Informationen

ISBN: 978-3-89684-132-2
Seiten: 110
Bindung: Klappenbroschur mit Acetatschutzumschlag
Format: 12 x 19 cm
Erscheinungsdatum: 21.09.2007
Lieferstatus: sofort lieferbar

Buch

Preis: € 10,00
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Über Stephan Bierling

Foto: Stefan Obermeier

Nach seinem Studium der Politikwissenschaft sowie der Mittelalterlichen und Neueren Geschichte in München folgten Lehraufträge und Gastprofessuren an renommierten Universitäten in den USA, Südafrika und Israel. Er ist Mitglied des Pacific Council on International Policy der University of Southern California und des Centrums für angewandte Politikforschung(CAP) in München. Seit 2000 Stephan Bierling er Professor für Internationale Politik und Transatlantische Beziehungen an der Universität Regensburg. Seine Hauptarbeitsgebiete sind die deutsche und amerikanische Außenpolitik und das transatlantische Verhältnis zwischen beiden Staaten. Dazu veröffentlichte er sechs Monographien und eine Vielzahl Aufsätze; seine Analysen der US-Außenpolitik erscheinen in deutschen und internationalen Medien. Für seine Arbeit erhielt er den Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik und den Preis für gute Lehre des Freistaats Bayern.

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