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Thomas Kleine-Brockhoff

Die Welt braucht den Westen

Neustart für eine liberale Ordnung

Die Welt braucht den Westen

In der politischen Debatte macht sich Fatalismus breit: Der Westen ist tot, heißt es, die internationale Ordnung am Ende, Amerika verloren. Wer so argumentiert, ergibt sich kampflos dem nationalistischen Zeitgeist, übersieht die wachsende Gegenwehr und unterschätzt die Reformkräfte. Thomas Kleine-Brockhoff plädiert für eine Umkehr: Statt die Unabwendbarkeit einer antiliberalen Ära zu beklagen, sollten die Kräfte, die sich der liberalen Demokratie verbunden fühlen, Gegenstrategien erarbeiten.

Eine solche Alternative schlägt der Thinktanker und Politikberater in seiner Streitschrift vor: den robusten Liberalismus. Dieses Prinzip soll die Erneuerung der internationalen Ordnung prägen und »Mein-Land-zuerst«-Haltungen abwehren. Glaubwürdig wird der robuste Liberalismus, wenn er zur Selbstkritik fähig ist und maßvolle Ziele selbstbewusst und streitlustig verfolgt. Er muss seinen eigenen Idealen und Regeln treu bleiben, um sie nach außen verteidigen zu können. Dazu braucht es Realismus und Rückgrat, aber auch Selbstbeschränkung und diplomatisches Geschick.

Was es in der Praxis heißt, mit robustem Liberalismus für eine freiheitliche Ordnung zu kämpfen, beschreibt Kleine-Brockhoff an drei Beispielen: dem Schutz von Flüchtlingen, der militärischen Intervention und dem Handel mit China. Gelingt es dem Westen, die liberale Ordnung mit Leben zu erfüllen, kann die internationale Politik kalkulierbarer und die Welt sicherer werden.

Informationen

ISBN: 978-3-89684-275-6
Seiten: 208
Bindung: Gebunden mit Schutzumschlag
Format: 12x20,5
Erscheinungsdatum: 23.09.2019
Lieferstatus: sofort lieferbar

Buch

Preis: € 18,00
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Über Thomas Kleine-Brockhoff

Foto: Picture People

Thomas Kleine-Brockhoff ist Vizepräsident und Berliner Büroleiter des German Marshall Fund of the United States. Von 2013 bis 2017 war er Leiter Planungsstab & Reden im Bundespräsidialamt; dort beriet er den Bundespräsidenten in politischen Fragen und leitete die Gruppe, die seine Reden vorbereitete. Von 1989 bis 2007 arbeitete Kleine-Brockhoff als Politikredakteur und Korrespondent der ZEIT in Hamburg, Bonn und Washington, D.C. Er veröffentlicht Analysen und Kommentare zur deutschen Außenpolitik und den transatlantischen Beziehungen in deutsch- und englischsprachigen Medien. 2019 erschien »Die Welt braucht den Westen« in der Edition Körber.

Stand: 05.09.2019
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