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Theo Sommer

Diese NATO hat ausgedient

Das Bündnis muss europäischer werden

Diese NATO hat ausgedient

Politiker statt Soldaten

Die NATO war das mächtigste und verlässlichste Bündnis der Militärgeschichte. Doch mit dem Verlust des Feindbildes nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes hat die Erfolgsgeschichte Risse bekommen: Auftrag und Zweckbestimmung der Atlantischen Allianz sind umstritten. Selbst als nach 9/11 erstmals der Bündnisfall in Kraft trat, zerfiel die Koalition in Willige und Abseitsstehende.

Wenig hat die NATO den neuen Bedrohungen wie Ressourcen- und asymmetrischen Konflikten, den Folgen des Klimawandels oder Cyberattacken entgegenzusetzen. Sie muss ihre Aufgaben neu definieren. Ist sie ein reines Verteidigungsbündnis oder die militärische Reserve der UNO? Soll sie unter Federführung der USA eingreifen, wo immer westliche Werte bedroht scheinen? Und wie viel Engagement kann man den Mitgliedern abverlangen?

Theo Sommer, einer der renommiertesten Journalisten Deutschlands, findet Antworten: Das Bündnis muss viel politischer werden, fordert er. Es gilt, die nicht militärische Kooperation zu stärken und die militärische Seite zu verschlanken. Und: Die NATO gewinnt nichts, wenn sie versucht, sich zum weltumspannenden Bündnis auszuweiten. Nur als politische Allianz, in der Europa und die USA auf Augenhöhe zusammenarbeiten, kann sie ihre frühere Bedeutung zurückgewinnen.

»Das Buch ist … wirklich gut lesbar geschrieben, es ist frech und intelligent. Jeder, der sich ansatzweise für Außenpolitik interessiert, dem sei dieses Buch sehr ans Herz gelegt.«
Süddeutsche Zeitung/Franziska Augstein

Informationen

ISBN: 978-3-89684-144-5
Seiten: 130
Bindung: Klappenbroschur
Format: 12 x 19 cm
Erscheinungsdatum: 16.05.2012
Lieferstatus: sofort lieferbar

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Über Theo Sommer

Theo Sommer (Foto: Jakob Börner)

Theo Sommer ist Publizist bei der Wochenzeitung DIE ZEIT. Der promovierte Historiker arbeitete von 1952 als Journalist und von 1958 bis 2014 als politischer Redakteur bei der ZEIT. Von 1973 bis 1992 war er Chefredakteur der ZEIT, danach bis April 2000 neben Marion Gräfin Dönhoff und Helmut Schmidt deren Herausgeber. Bis Januar 2014 war er Editor-at-Large bei der ZEIT. Außerdem war er von 1969 bis 1970 als Leiter des Planungsstabs im Bundesministerium der Verteidigung tätig. Er beschäftigt sich vorwiegend mit außen- und verteidigungspolitischen Fragen und insbesondere auch mit dem Aufstieg Asiens.

Stand: 27.10.2014
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