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Alexandra Senfft

Fremder Feind, so nah

Begegnungen mit Palästinensern und Israelis

Fremder Feind, so nah

Menschen müssen reden, damit die Waffen schweigen

Frieden zwischen Palästinensern und Israelis -- eine Utopie? Alexandra Senfft zeigt, dass Verständigung möglich ist. An der Basis, fern der offiziellen Politik, gibt es zahlreiche Kontakte zwischen den »Feinden«, die konstruktiv, gleichberechtigt und nicht selten sogar freundschaftlich sind. Die Nahostexpertin nimmt ihre Leser mit auf eine sehr persönliche Reise durch Israel und die palästinensischen Gebiete. Sie stellt Menschen vor, die über innere und äußere Grenzen hinweg Dialoge führen. Der Feind, das wird dabei deutlich, ist gar nicht so fremd.

Eine rein politische Lösung kann es im Nahostkonflikt nicht geben, sie würde keine Aussöhnung schaffen – zu tief reicht der Konflikt in die Biografie jedes Einzelnen. Die Verwandtschaft zur Geschichte des Gegners durch das Erzählen der eigenen Lebens- und Familiengeschichte zu erkennen, ist die Basis für eine dauerhafte Verständigung, sagt Alexandra Senfft. Ihre Reise führt sie nicht nur in den Nahen Osten, auch in London und Berlin trifft sie Menschen, die sich für Verständigung engagieren. Durch deren Biografien und Projekte vermittelt Alexandra Senfft zugleich historische und aktuelle Fakten über eine Region, über die wir nur glauben, viel zu wissen.

Mit 23 Schwarzweißfotografien des israelischen Fotografen Judah Passow.

Informationen

ISBN: 978-3-89684-075-2
Seiten: 336
Ausstattung: mit 23 s/w-Fotografien von Judah Passow
Bindung: Gebunden mit Schutzumschlag
Format: 14,5 x 22 cm
Erscheinungsdatum: 07.10.2009
Lieferstatus: sofort lieferbar

Buch

Preis: € 20,00
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Über Alexandra Senfft

Alexandra Senfft (Alexandra Senfft<br>(Foto: privat))

Alexandra Senfft ist Islamwissenschaftlerin. Sie arbeitet als Autorin und Publizistin. Ihre Themenschwerpunkte sind die transgenerationellen Folgen des Nationalsozialismus, Dialogarbeit und der Nahostkonflikt. Für ihr Buch »Schweigen tut weh« über die Täter-Geschichte ihrer Familie erhielt sie 2008 den Deutschen Biographiepreis. Sie arbeitet im In- und Ausland intensiv für eine Annäherung zwischen Tätern und Opfern. 2009 veröffentlichte sie in der edition Körber-Stiftung ihr Buch »Fremder Feind so nah. Begegnungen mit Palästinensern und Israelis«.

Stand: 18.03.2016
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