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Avi Primor

Frieden in Nahost ist möglich

Deutschland muss Obama stärken

Frieden in Nahost ist möglich

»Yes, we can!« Friedensvisionen für den Nahen Osten

Für Avi Primor steht fest: Alle Lösungsansätze im Konflikt zwischenIsraelis und Palästinensern sind bisher gescheitert, weil niemand den Mut hatte, sie gegen die Extremisten auf beiden Seiten durchzusetzen. Der amerikanische Präsident Barack Obama, so der erfahrene israelische Diplomat, hat aber genug Charisma und Macht, endlich eine Lösung herbeizuführen– allerdings wird ihm dies nicht
allein gelingen.

Unterstützung muss von der EU, vor allem aus Frankreich und Deutschland kommen, zumal die Europäer ein vitales Interesse daran haben sollten, den gefährlichen Konflikt zwischen Israel und Palästina zu entschärfen. Primor fordert konkret die Ablösung der israelischen Besatzer im Westjordanland durch eine internationale Schutztruppe unter europäischer Leitung. Das Ziel der kontertiert europäischen Aktion muss es sein, die Sicherheitsbedürfnisse von Israelis und Palästinensern zu befriedigen. Nur so kann Israel nach Meinung von Avi Primor einem Friedensvertrag zustimmen.

Informationen

ISBN: 978-3-89684-140-7
Seiten: 100
Bindung: Klappenbroschur
Format: 12 x 19 cm
Erscheinungsdatum: 14.04.2010
Lieferstatus: sofort lieferbar

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Preis: € 10,00
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Über Avi Primor

Avi Primor (Foto: Shlomo Arad, Tel Aviv)

Avi Primor, geb. 1935 in Tel Aviv, ist israelischer Diplomat a.D. und einflussreicher Publizist. Primor war von 1993 bis 1999 israelischer Botschafter in Deutschland. Von 1952 bis 1955 studierte er Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an der Hebräischen Universität Jerusalem. Nach dem Militärdienst setzte er sein Studium 1957 am City College in New York (1959 M.A. in Internationale Beziehungen) und später an der Sorbonne in Paris (D.E.A., 1980) fort. Als Diplomat vertrat er sein Land ab 1961 in der Republik Elfenbeinküste sowie in Dahomey (heute Republik Benin) und Frankreich (1970). Ab 1975 bekleidete Primor verschiedene leitende Ämter im israelischen Außenministerium, beispielsweise als Stellvertreter des Generaldirektoriats. Von 1987 an war er Botschafter bei der Europäischen Gemeinschaft in Brüssel und gleichzeitig in Belgien und Luxemburg akkreditiert. 1991 ließ er sich vom Außenministerium beurlauben und wurde Vizepräsident der Hebräischen Universität Jerusalem. Hier gründete er zusammen mit weiteren integrationsstarken Kräften das Institut für Europa-Studien mit dem Ziel, den Austausch zwischen Israel und Europa zu fördern. In seiner Zeit als Botschafter in Bonn erschien sein vieldiskutiertes Buch »...mit Ausnahme Deutschlands« (1997), mit dem er sich einmal mehr als schonungslos-kritischer Zeitgenosse auswies. Eine weitere wichtige Schrift erschien 1999 unter dem Titel »Europa, Israel und der Nahe Osten«. Von 2000 bis 2005 war Primor Präsident der israelisch-deutschen Industrie- und Handelskammer in Tel Aviv. Seit Oktober 2004 ist er Direktor des Trilateralen Zentrums für Europäische Studien am IDC Herzliya. Primor erhielt mehrere europäische Preise, unter anderem den Kulturpreis Europa und den Merite Européen in Gold.

Stand: 26.08.2011
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