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Publikationen
Georg Blume, Christoph Hein

Indiens verdrängte Wahrheit

Streitschrift gegen ein unmenschliches System

Indiens verdrängte Wahrheit

Indien, eine bewundernswerte Demokratie? – Keineswegs! Die renommierten Asien-Korrespondenten Georg Blume und Christoph Hein klagen an: Gleichgültigkeit und Systemfehler verschulden jedes Jahr den Tod von Millionen Frauen und Kindern.

Indien ist Asiens drittgrößte Volkswirtschaft und einer der Hoffnungsträger der Schwellenländer. Doch Vertrauen und Anerkennung der internationalen Partner sind nicht gerechtfertigt. Diese Wahrheit über Indien lässt sich nicht länger verdrängen: Ausbeutung, Korruption, Vernachlässigung, Fehlplanung und vor allem das Versagen der Eliten drohen, die Zukunft des Landes zu ruinieren. Die Misshandlungen, Vergewaltigungen und entwürdigenden Lebensbedingungen, unter denen vor allem Frauen und Kinder leiden, sind keine beklagenswerten Einzelfälle, sie sind an der Tagesordnung in einem Land, das viel zu wenig in Bildung und gesellschaftlichen Fortschritt investiert.

Die Asienkenner Blume und Hein arbeiten seit vielen Jahren auf dem Subkontinent, sie haben mit den Opfern von Gewalt ebenso gesprochen wie mit Politikern und Wirtschaftsführern. Ihr Buch ist auch ein flammender Appell an uns alle: Der Westen muss seinen Einfluss geltend machen, um die Gewalt gegen die Armen und Schwachen zu beenden.

Informationen

ISBN: 978-3-89684-154-4
Seiten: 200
Bindung: Gebunden mit Schutzumschlag
Format: 12x20,5 cm
Erscheinungsdatum: 02.04.2014
Lieferstatus: sofort lieferbar

Buch

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Über Georg Blume

Foto: Stephanie Füssenich

Georg Blume leitet seit 2013 das Büro der ZEIT in Paris und berichtet regelmäßig über politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge. Nach seinem Zivildienst in Paris blieb Blume in Frankreich und wurde Korrespondent der taz. Von 1997 bis 2013 berichtete er als Korrespondent für die taz und die ZEIT aus China und Indien. Für seine couragierte Berichterstattung erhielt er den Liberty Award.

In der Edition Körber erschienen 2009 »China ist kein Reich des Bösen«, 2014, gemeinsam mit Christoph Hein, »Indiens verdrängte Wahrheit« und 2017 »Der Frankreich-Blues«.

Stand: 19.03.2018

Über Christoph Hein

Christoph Hein (Foto: Meeta Ahlawat)

Christoph Hein studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Ethnologie und Philosophie, danach Germanistik, Soziologie und Betriebswirtschaft. Nach dem Staatsexamen promovierte er über eine Schriftsteller- und Journalistenvereinigung in der Weimarer Republik.

Anfang der 1990er Jahre nahm Christoph Hein ein Angebot der Welt an, in deren Wirtschaftsredaktion einzutreten; acht Jahre später wechselte er als Wirtschaftskorrespondent zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seit 1999 lebt er in Singapur und arbeitet vor allem aus Indien.

Hein schreibt über den gesamten asiatischen Raum und veröffentlichte mehrere Sachbücher, zuletzt »Reportage Burma/Myanmar« mit Udo Schmidt.

Stand: 14.03.2014
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