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Kein Sonderzug nach Moskau

Deutsche Russlandpolitik muss europäisch sein

Kein Sonderzug nach Moskau
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Deutsche Sonderwege in der Russlandpolitik darf es künftig nicht mehr geben. Wer deutsche Äquidistanz zu Amerika und Russland fordert, wer die Interessen der neuen wie der alten EU-Mitgliedsstaaten ignoriert, der verunsichert und provoziert die Verbündeten. Eine solche Haltung bestärkt die neuen EU-Mitglieder darin, ihrerseits eine Sonderbeziehung zu den USA zu suchen, statt auf EU und NATO zu setzen.

Für den außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Eckart von Klaeden steht fest: Deutschlands europäische und transatlantische Bindung ist die Grundlage jeder Politik gegenüber Russland. In Fragen der Sicherheits- und Energiepolitik, aber auch der Definition der Rechtsstaatlichkeit, müssen die Deutschen eine klare Linie verfolgen. Nur so lässt sich restaurativen Tendenzen in Russland begegnen.

Ein deutscher »Sonderzug nach Moskau« dagegen würde für die Verbündeten alte Schreckgespenster heraufbeschwören. Er wäre ein fatales Zeichen. Nur wenn auch die deutsche Russlandpolitik europäisch ist, kann die EU die Reihen schließen und zum einflussreichen Partner Russlands werden: Eine strategische Partnerschaft ist nötig, aber sie lässt sich nur mit der EU im Ganzen verwirklichen.

Informationen

Autor: Eckart von Klaeden
ISBN: 978-3-89684-135-3
Seiten: 110
Bindung: Klappenbroschur mit Acetatumschlag
Format: 12 x 19 cm
Erscheinungsdatum: 08.10.2008
Lieferstatus: nur auf Anfrage

Buch

Preis: € 10,00
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Sachgebiet: Politik/Gesellschaft
Stichworte:

Autor Eckart von Klaeden

Eckart von Klaeden (Eckart von Klaeden<br>(Foto: privat))

geboren am 18. November 1965 in Hannover, ist seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages, CDU/CSU-Fraktion. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Würzburg und Hannover, war er von 1993 bis 1994 Pressesprecher der CDU Niedersachsen. Seit 1996 ist er als Rechtsanwalt in Hildesheim tätig. 1983 wurde Eckart von Klaeden Mitglied der CDU und war von 1987 bis 1992 Mitglied des Bundesvorstandes der Jungen Union; 1992 übernahm er den niedersächsischen Landesvorsitz der Jungen Union. Seit 1995 ist er Kreisvorsitzender der CDU-Hildesheim. In den Jahren 2000 bis 2005 war er parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Darüber hinaus ist er seit 2004 Mitglied des Vorstandes und seit 2006 Bundesschatzmeister der CDU.

Stand: 19.12.2008
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