+
Publikationen
Urs Schoettli

Mehr Indien, weniger China

Deutschland braucht eine neue Asienpolitik

Mehr Indien, weniger China

Partnersuche in Fernost

China und Indien stehen als neue Mächte im Brennpunkt der Weltwirtschaft und der Weltpolitik. Die Hierarchie zwischen den beiden Milliardenvölkern scheint klar: China wird bereits neben den USA als neue Supermacht gesehen. Indien ist keine Weltmacht, dominiert aber Südasien und den Indischen Ozean.

Politik und Wirtschaft haben daher in den vergangenen Jahren China weit mehr Beachtung geschenkt als Indien. Erst in jüngster Zeit zeichnet sich eine Aufwertung Indiens ab – angetrieben vor allem von wirtschaftlichen Interessen. Noch ist es zu früh, von einer Trendwende zu sprechen, aber es gibt sehr gute Argumente, Indien und nicht China als bevorzugten Partner Europas in Asien zu sehen. Kulturell, (sicherheits)politisch und wirtschaftlich stehen sich das demokratische Indien und Europa weit näher als Europa und China. Aber erst wenn eine junge, kosmopolitische und selbstbewusste Generation auf beiden Seiten Missverständnisse und (post)koloniale Vorurteile überwindet, ist eine fruchtbare indisch-europäische Partnerschaft möglich.

Informationen

ISBN: 978-3-89684-142-1
Seiten: 110
Bindung: Klappenbroschur
Format: 12 x 19 cm
Erscheinungsdatum: 16.03.2011
Lieferstatus: nur auf Anfrage

Buch

Preis: € 10,00
in den Warenkorb
Rezensionen

IP, 04.05.11

Über Urs Schoettli

Urs Schoettli (Foto: privat)

Urs Schoettli berichtet seit den 1980er Jahren aus Fernost. Fast zwanzig Jahre war er Asien-Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung und lebte in Delhi, Hongkong, Peking und Tokio. Seit 2010 ist er selbstständiger Asien-Berater. Schoettli veröffentlichte zahlreiche Bücher, zuletzt »Indien – Profil einer neuen Großmacht« (2009) und »Mehr Indien, weniger China« (edition Körber-Stiftung, 2010).

Stand: 15.03.2011
to top