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Philosophie einer humanen Bildung

Philosophie einer humanen Bildung
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Bildung als Selbstentfaltung

Die deutsche Bildungskrise ist nicht nur eine der Institutionen, sie ist primär eine der Ideen. Allerorten wird nur an den Symptomen herumgedoktert, mit den bekannten Folgen: Alle Beteiligten sind überfordert, die Lehrer, die Eltern, die Kinder sowieso, auch die Politiker. Der Kardinalfehler liegt darin, dass den aktuellen Bildungsreformen die kulturelle Leitidee fehlt, erklärt Julian Nida-Rümelin. »Employability« heißt stattdessen das Gebot der Stunde. Aber eine Bildung, die den Menschen immer nur »fit für« etwas machen will, die nicht nach seinen Interessen und Talenten fragt, wird nicht einmal den erträumten Markterfolg bringen.

Nida-Rümelins »Philosophie einer humanen Bildung« gibt den Anstoß zu einer neuen gesellschaftlichen Verständigung darüber, was Bildung bedeutet: für uns, für unsere Zukunft, unser Bild vom Menschen. Er beruft sich auf Humanismus und Pragmatismus, greift Denkschulen von der Antike bis Wittgenstein und Dewey auf und leitet daraus seine eigene Vision einer »Bildungsrepublik« her.

Wenn wir den Mut zu einer konsequent humanen Bildungspraxis fänden, den Mut, uns vom Gedanken an die unmittelbare Verwertbarkeit zu trennen, wäre die Basis für gelingendes Leben gelegt – und damit auch für eine fundamentale Form von Erfolg: Lebensglück.

Hören Sie rein in die Buchpremiere
mit Julian Nida-Rümelin und Ralf Müller-Schmid
mit KörberForum – Kehrwieder 12
am 11. April 2013
Podcast
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Informationen

Autor: Julian Nida-Rümelin
ISBN: 978-3-89684-096-7
Seiten: 248
Bindung: Gebunden mit Schutzumschlag
Format: 12 x 20,5 cm
Erscheinungsdatum: 06.03.2013
Lieferstatus: sofort lieferbar

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Leseprobe (PDF)

Sachgebiet: Bildung/Wissen
Stichworte:

Autor Julian Nida-Rümelin

Foto: David Ausserhofer

Julian Nida-Rümelin gehört zu den renommiertesten Philosophen Deutschlands, er lehrt an der Universität München und arbeitet v.a. zu Rationalitätstheorie, politischer Philosophie und Ethik. Nida-Rümelin ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, für die er eine interdisziplinäre Forschungsgruppe zum Thema internationale Gerechtigkeit und institutionelle Verantwortung leitet, sowie der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Von 1998 bis 2002 wechselte er in die Kulturpolitik, u.a. als Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder.

In der Edition Körber erschienen »Philosophie einer humanen Bildung« (2013), »Der Akademisierungswahn« (2014) und »Über Grenzen denken« (2017).

Stand: 18.08.2017
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