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Irina Scherbakowa

Unruhige Zeiten

Lebensgeschichten aus Russland und Deutschland

Unruhige Zeiten

Deutsche und Russen verbindet eine seltsame Faszination: Ihr historisches Verhältnis ist von Leid und Schrecken geprägt, kennt aber auch Zeiten großer Nähe und Vertrautheit. Wie lebten die Menschen, die in diesen Mahlstrom geschichtlicher Umwälzungen gerieten?

»Unruhige Zeiten« erzählt in sechzehn Lebensgeschichten vom Überleben in Ausnahmesituationen, von Kriegsgefangenschaft und Deportation, von Repression und Verfolgung – aber auch von Hilfsbereitschaft und Selbstlosigkeit, von Zuversicht und stillem Heldenmut.

Jugendliche aus Russland und Deutschland haben diese Erinnerungen aufgezeichnet. Ihre Beiträge sind bewegende Reflexionen einer jungen Generation, die ihren Blick auf die komplexen und tragischen Zusammenhänge der vergangenen Epoche richtet, um Wege für ein harmonisches Zusammenleben in der Zukunft zu finden.

Mit einem Vorwort von Wolfgang Büscher

Entstanden im Projekt der Körber-Stiftung: EUSTORY

Informationen

ISBN: 978-3-89684-062-2
Seiten: 330
Ausstattung: mit 5 s/w Abbildungen, Glossar und Chronik zur dt.-russ. Geschichte
Bindung: Softcover
Format: 13 x 20 cm
Erscheinungsdatum: 28.09.2006
Lieferstatus: sofort lieferbar

Buch

Preis: € 14,00
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Sachgebiet: Bildung/Wissen

Über Irina Scherbakowa

Foto: David Ausserhofer

Die promovierte Germanistin, Historikerin, Publizistin und Übersetzerin Irina Scherbakowa, Jahrgang 1949, lehrt am Zentrum für Erzählte Geschichte und visuelle Anthropologie der Moskauer Afanassjew-Universität. Für ihren Film »Alexander Men. Treibjagd auf das Sonnenlicht« (WDR 1993) wurde sie mit dem Katholischen Journalistenpreis ausgezeichnet. Seit 1999 gehört sie dem Kuratorium der Gedenkstätte Buchenwald in Weimar an.

Irina Scherbakowa ist Koordinatorin des russischen Geschichtswettbewerbs für Jugendliche, der von der Menschenrechtsgesellschaft MEMORIAL seit 1999 jährlich ausgerichtet wird. Als Nichtregierungsorganisation setzt sich MEMORIAL für die Aufklärung der sowjetischen Repression und den Schutz der Menschenrechte im heutigen Russland ein. MEMORIAL ist Mitglied des europäischen Geschichtsnetzwerks EUSTORY der Körber-Stiftung.

2005 wurde Irina Scherbakowa mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet; 2014 erhielt sie den Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik.

Stand: 13.03.2019
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