X
   
Aktuelles

Meldung

»Rasch eigene Akzente setzen«

Maximale globale Unordnung: So ließe sich das strategische Umfeld, in dem Sigmar Gabriel schon am 27. Januar den Staffelstab im Außenamt übernimmt, am besten beschreiben, meint Nora Müller, Leiterin des Bereichs Internationale Politik der Körber-Stiftung. In der FAZ-Online erklärt sie, warum auf Gabriel viel Arbeit wartet.

Einen leeren Schreibtisch könne Frank-Walter Steinmeier seinem Nachfolger nicht hinterlassen, betont Müller. Zu viele Konflikte in Europas Nachbarschaft seien ungelöst, die internationale Ordnung zeige tiefe Risse. Für »den Neuen« im Außenamt werde es nicht ausreichen, das Steinmeiersche Erbe zu verwalten. Der Druck auf Deutschland als wirtschaftlicher und politischer Stabilitätsanker, noch mehr Verantwortung zu übernehmen, wachse. Berlins neuer Chefdiplomat werde schnell eigene Akzente setzen müssen.

Zum Gastbeitrag in der FAZ-Online
Umfrage der Körber-Stiftung zur deutschen Außenpolitik:
"Einmischen oder zurückhalten?"


to top