X
   

Aktuelles


Meldung

Rege Beteiligung beim Deutschen Studienpreis 2017

430 Promovierte reichten bis zum Ausschreibungsschluss Wettbewerbsbeiträge für den Deutschen Studienpreis 2017 ein. Die meisten Bewerbungen stammen von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hamburg, der Freie Universität Berlin und der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Zum zehnten Mal sucht die Körber-Stiftung unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Norbert Lammert von den besten Dissertationen des Jahres die wichtigsten. Der Deutsche Studienpreis richtet sich an alle Fachdisziplinen, entsprechend vielfältig ist das Spektrum der eingereichten Forschungsarbeiten: Die Erhebung zu Therapieabbrüchen bei Brustkrebs ist ebenso dabei wie der Prototyp einer Drohne für Rettungseinsätze oder die Studie dazu, wie Facebook-Nutzung den Blick auf ethnische Diversität ändert.

Die Bewerbungen verteilen sich gleichmäßig auf die drei Fachsektionen, in denen die Preise verliehen werden: Aus den Kultur- und Geisteswissenschaften stammen 31 Prozent der Beiträge, 32 Prozent aus den Sozialwissenschaften, 37 Prozent aus den Natur- und Technikwissenschaften. Männer und Frauen beteiligen sich in diesem Jahr fast gleichstark am Wettbewerb.

In den kommenden Wochen nominieren die Jurorinnen und Juroren jeweils zehn Kandidaten pro Fachsektion und laden sie in die nächste Wettbewerbsrunde ein. »Chancen haben Forschungsarbeiten, die fachlich beeindrucken und die zugleich von herausragender gesellschaftlicher Relevanz sind«, so Matthias Mayer, Leiter des Bereichs Wissenschaft der Körber-Stiftung.

Die Nominierten präsentieren im Juni und Juli ihr Thema vor der Jury. Wer dort überzeugt, kann Preisgelder in Höhe von 25.000 Euro für die drei Spitzenpreise und 5.000 Euro für die sechs zweiten Preise gewinnen. Die Preise verleiht Schirmherr Norbert Lammert am 10. Oktober in Berlin.

Weitere Informationen zum Deutschen Studienpreis


to top