<![CDATA[Körber-Stiftung - Veranstaltungen]]> https://www.koerber-stiftung.de/rss-feeds/veranstaltungen?type=100 de-de Thu, 15 Sep 2016 09:15:47 +0200 https://www.koerber-stiftung.de/typo3conf/ext/sms_rssfeed/Resources/Public/Icons/koerber-stiftung.gif <![CDATA[Körber-Stiftung - Veranstaltungen]]> https://www.koerber-stiftung.de/rss-feeds/veranstaltungen?type=100 TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Körber-Stiftung, Hamburg 2019 wendt@koerber-stiftung.de (M. Wendt) wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) 1440 <![CDATA[Pop und Populismus]]> ]]>Der Ton in der Popmusik wird aggressiver: Die Texte werden hasserfüllter, die Musik martialischer. Jens Balzer sieht eine klare Parallele zur politischen Debatten-Unkultur. Die Behauptung, »nur Musik« machen zu wollen, verfängt nicht: Wer so viele, gerade junge, Menschen erreicht und zur Identifikation einlädt, erklärt er, hat auch die Pflicht, über die politischen Aspekte seiner Kunst nachzudenken.

Doch zugleich ist Pop ohne Provokation, ohne das Spiel mit Tabubrüchen nicht vorstellbar. Will man populäre Musik prinzipiell in die Verantwortung für eine gerechte, gleiche, tolerante Gesellschaft nehmen, zerstört man ihre inneren Impulse. Der moralische Rigorismus, in dem sich die Kritik von »links« gegenwärtig gefällt, opfert die Freiheit der Kunst politischen Interessen. Doch auch wenn man keinen PC-Pop will, heißt das nicht, dass man Verrohung, brutalen Sexismus und explizite Aufrufe zur Gewalt widerspruchslos hinnehmen muss. Die rhetorischen Methoden, die gezielt provozierenden Haltungen und die Entschuldigungsgesten der neuen Populisten ähneln denen der Popkultur – und leiten so unmittelbar zur Frage nach dem Verhältnis von Pop und Populismus.

In seinem neuesten Buch »Pop und Populismus« zeigt Jens Balzer an vielen Beispielen – vom Echo-Skandal bis zur Debatte über »cultural appropriation« im Pop –, wie schwierig es geworden ist, zwischen populär und populistisch zu unterscheiden. Doch Popkultur ist Massenkultur, und darum müssen wir uns über ihre roten Linien verständigen.

Moderation: Johannes Waechter, Süddeutsche Zeitung

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]]>Der Ton in der Popmusik wird aggressiver: Die Texte werden hasserfüllter, die Musik martialischer. Jens Balzer sieht eine klare Parallele zur politischen Debatten-Unkultur. Die Behauptung, »nur Musik« machen zu wollen, verfängt nicht: Wer so viele, gerade junge, Menschen erreicht und zur Identifikation einlädt, erklärt er, hat auch die Pflicht, über die politischen Aspekte seiner Kunst nachzudenken.

Doch zugleich ist Pop ohne Provokation, ohne das Spiel mit Tabubrüchen nicht vorstellbar. Will man populäre Musik prinzipiell in die Verantwortung für eine gerechte, gleiche, tolerante Gesellschaft nehmen, zerstört man ihre inneren Impulse. Der moralische Rigorismus, in dem sich die Kritik von »links« gegenwärtig gefällt, opfert die Freiheit der Kunst politischen Interessen. Doch auch wenn man keinen PC-Pop will, heißt das nicht, dass man Verrohung, brutalen Sexismus und explizite Aufrufe zur Gewalt widerspruchslos hinnehmen muss. Die rhetorischen Methoden, die gezielt provozierenden Haltungen und die Entschuldigungsgesten der neuen Populisten ähneln denen der Popkultur – und leiten so unmittelbar zur Frage nach dem Verhältnis von Pop und Populismus.

In seinem neuesten Buch »Pop und Populismus« zeigt Jens Balzer an vielen Beispielen – vom Echo-Skandal bis zur Debatte über »cultural appropriation« im Pop –, wie schwierig es geworden ist, zwischen populär und populistisch zu unterscheiden. Doch Popkultur ist Massenkultur, und darum müssen wir uns über ihre roten Linien verständigen.

Moderation: Johannes Waechter, Süddeutsche Zeitung

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https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/pop-und-populismus-2646 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Wed, 22 May 2019 19:00:00 +0200 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/pop-und-populismus-2646
<![CDATA[Zur Sache, Deutschland!]]> ]]>Das politische Klima in Deutschland ist vergiftet: Die öffentliche Wahrnehmung ist auf das fixiert, was unser Land spaltet. Und die Lautstärke von Debatten wird mit ihrer Dringlichkeit verwechselt.

Es ist höchste Zeit für ein Ende der Dauer-Empörung, fordert der ZEIT-Redakteur Jochen Bittner in seinem neuesten Buch »Zur Sache, Deutschland!«. Denn die Gräben haben sich vertieft: Immer mehr Bürgerinnen und Bürger begegnen einander misstrauisch und aggressiv. Immer mehr Menschen fühlen sich von der Politik nicht mehr repräsentiert, sondern nur noch regiert. Und die Medien stehen unter dem Verdacht, für mehr Quote Sachlichkeit und Information zu verraten.

Jochen Bittner analysiert sieben Themen, die mit zu viel Emotion und mit zu wenig Sachlichkeit debattiert werden: Migration, Integration, Islam, Leitkultur, Heimat, Feminismus und Journalismus. Dabei deckt er gesellschaftliche Lebenslügen auf und spürt starren Denkschablonen nach, die nur eins bewirken: die Atmosphäre weiter aufzuheizen. Im Gespräch mit Ralf Fücks, langjähriger Vorsitzender der Heinrich-Böll-Stiftung und Geschäftsführer des Zentrums Liberale Moderne, stellt er Vorschläge für neue Denkrichtungen vor und lädt dazu ein, miteinander um die Sache zu ringen, denn – davon ist Bittner überzeugt: »Deutschland, du kannst es besser!«

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]]>Das politische Klima in Deutschland ist vergiftet: Die öffentliche Wahrnehmung ist auf das fixiert, was unser Land spaltet. Und die Lautstärke von Debatten wird mit ihrer Dringlichkeit verwechselt.

Es ist höchste Zeit für ein Ende der Dauer-Empörung, fordert der ZEIT-Redakteur Jochen Bittner in seinem neuesten Buch »Zur Sache, Deutschland!«. Denn die Gräben haben sich vertieft: Immer mehr Bürgerinnen und Bürger begegnen einander misstrauisch und aggressiv. Immer mehr Menschen fühlen sich von der Politik nicht mehr repräsentiert, sondern nur noch regiert. Und die Medien stehen unter dem Verdacht, für mehr Quote Sachlichkeit und Information zu verraten.

Jochen Bittner analysiert sieben Themen, die mit zu viel Emotion und mit zu wenig Sachlichkeit debattiert werden: Migration, Integration, Islam, Leitkultur, Heimat, Feminismus und Journalismus. Dabei deckt er gesellschaftliche Lebenslügen auf und spürt starren Denkschablonen nach, die nur eins bewirken: die Atmosphäre weiter aufzuheizen. Im Gespräch mit Ralf Fücks, langjähriger Vorsitzender der Heinrich-Böll-Stiftung und Geschäftsführer des Zentrums Liberale Moderne, stellt er Vorschläge für neue Denkrichtungen vor und lädt dazu ein, miteinander um die Sache zu ringen, denn – davon ist Bittner überzeugt: »Deutschland, du kannst es besser!«

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Lebendige Bürgergesellschaft https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/zur-sache-deutschland-2642 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Thu, 16 May 2019 19:00:00 +0200 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/zur-sache-deutschland-2642
<![CDATA[Tugend – Über das, was uns Halt gibt]]> ]]>Tugend und Anstand haben wieder Konjunktur. Geredet wird darüber zumindest viel, mit der Umsetzung hapert es noch. Dabei ist es höchste Zeit, dass wir ernst machen mit der Tugend, erklärt der Theologe und Soziologe Reimer Gronemeyer. Denn der Einzelne und die Gesellschaft verlangen in der sich rasant verändernden Gegenwartnach Richt-Werten, die unserem Leben Halt geben. Mit »Tugend« (Edition Körber) tritt Gronemeyer ein weiteres Mal für eine Welt ein, die wieder menschlicher und freundlicher wird. Es geht ihm nicht darum, das Gestern zu bewahren. Sondern um ein Morgen, das uns allen eine lebenswerte Perspektive bietet. Es moderiert die Philosophin und Publizistin Ina Schmidt.

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]]>Tugend und Anstand haben wieder Konjunktur. Geredet wird darüber zumindest viel, mit der Umsetzung hapert es noch. Dabei ist es höchste Zeit, dass wir ernst machen mit der Tugend, erklärt der Theologe und Soziologe Reimer Gronemeyer. Denn der Einzelne und die Gesellschaft verlangen in der sich rasant verändernden Gegenwartnach Richt-Werten, die unserem Leben Halt geben. Mit »Tugend« (Edition Körber) tritt Gronemeyer ein weiteres Mal für eine Welt ein, die wieder menschlicher und freundlicher wird. Es geht ihm nicht darum, das Gestern zu bewahren. Sondern um ein Morgen, das uns allen eine lebenswerte Perspektive bietet. Es moderiert die Philosophin und Publizistin Ina Schmidt.

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Lebendige Bürgergesellschaft https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/tugend-ueber-das-was-uns-halt-gibt-2662 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Wed, 15 May 2019 19:00:00 +0200 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/tugend-ueber-das-was-uns-halt-gibt-2662
<![CDATA[Hamburg 2030: Wie viel Tourismus verträgt die Stadt?]]> ]]>Die Hansestadt wird als Reiseziel immer beliebter. Die steigende Touristenzahl wirkt sich jedoch auch auf das Leben der Stadtbewohner aus: Die HADAG-Fähren sind überfüllt, das Geschäft mit Airbnb-Appartments belastet den Wohnungsmarkt, immer mehr Hotels werden gebaut. Im Sommer wird vor allem der Stadtteil St. Pauli Kulisse für Massenveranstaltungen wie den Schlagermove und die Harley Days. »Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.« Wie viel von diesem Hans-Magnus Enzensberger zugeschriebenen Zitat trifft auf Hamburg zu? Wird die Stadt zu einem zweiten Barcelona, in dem Touristen schon längst nicht mehr herzlich willkommen sind? Welche Touristen wollen wir in Hamburg haben? Und wie bekommen wir sie? Sascha Albertsen, Kommunikationsleiter der Hamburg Tourismus GmbH, St. Paulis Quartiersmanagerin Julia Staron und der Bürgerschaftsabgeordnete Norbert Hackbusch (Die LINKE) diskutieren, ob Hamburg schon bald seine Seele verkauft. Was muss sich tun, damit die Stadt attraktiv für alle bleibt? In Kooperation mit NDR 90,3.

Moderation: Daniel Kaiser, NDR 90,3 und Eva Nemela, Körber-Stiftung

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]]>Die Hansestadt wird als Reiseziel immer beliebter. Die steigende Touristenzahl wirkt sich jedoch auch auf das Leben der Stadtbewohner aus: Die HADAG-Fähren sind überfüllt, das Geschäft mit Airbnb-Appartments belastet den Wohnungsmarkt, immer mehr Hotels werden gebaut. Im Sommer wird vor allem der Stadtteil St. Pauli Kulisse für Massenveranstaltungen wie den Schlagermove und die Harley Days. »Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.« Wie viel von diesem Hans-Magnus Enzensberger zugeschriebenen Zitat trifft auf Hamburg zu? Wird die Stadt zu einem zweiten Barcelona, in dem Touristen schon längst nicht mehr herzlich willkommen sind? Welche Touristen wollen wir in Hamburg haben? Und wie bekommen wir sie? Sascha Albertsen, Kommunikationsleiter der Hamburg Tourismus GmbH, St. Paulis Quartiersmanagerin Julia Staron und der Bürgerschaftsabgeordnete Norbert Hackbusch (Die LINKE) diskutieren, ob Hamburg schon bald seine Seele verkauft. Was muss sich tun, damit die Stadt attraktiv für alle bleibt? In Kooperation mit NDR 90,3.

Moderation: Daniel Kaiser, NDR 90,3 und Eva Nemela, Körber-Stiftung

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https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/hamburg-2030-wie-viel-tourismus-vertraegt-die-stadt-2641 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Mon, 13 May 2019 19:00:00 +0200 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/hamburg-2030-wie-viel-tourismus-vertraegt-die-stadt-2641
<![CDATA[Kein Paradies für Demokratie]]> ]]>Seit Jahren sind die Malediven Austragungsort erbitterter Kämpfe religiöser Fundamentalisten gegen die demokratischen Kräfte des Landes. 2012 sah sich der erste und einzige demokratisch gewählte Präsident, Mohamed Nasheed, nach Protesten von Anhängern des früheren Herrschers Maumoon Abdul Gayoom und verschiedenen religiösen Gruppen zum Rücktritt gezwungen und wurde später inhaftiert. 2013 wurde dann Abdulla Yameen, ein Halbbruder Gayooms, der neue Präsident und Oppositionelle sahen sich immer wieder Repressionen von staatlicher Seite ausgesetzt. Im September 2018 setzte sich dann überraschenderweise der Kandidat der demokratischen Partei Ibrahim Mohamed Solih bei den Präsidentschaftswahlen gegen den autoritär regierenden Yameen durch.

Die maledivische Menschenrechtsaktivistin Shahindha Ismail ist Vorsitzende der Nichtregierungsorganisation »Maldivian Democracy Network«, die sich für die Stärkung von Demokratie und Menschenrechten einsetzt und politisch Verfolgte unterstützt. Wegen ihres Aktivismus gegen den religiösen Fundamentalismus sieht sie sich nicht nur Drohungen von radikalislamischen Gruppen, sondern auch Ermittlungen des Staates wegen mutmaßlicher Blasphemie ausgesetzt.

Shahindha Ismail und der Journalist John James Robinson sprechen über die verfahrene Situation in dem Inselstaat. John James Robinson war Herausgeber der ersten unabhängigen Nachrichtenagentur der Malediven und schrieb viele Jahre für verschiedene Zeitungen über politische Gewalt, Korruption und Umweltkrisen auf den Malediven.

In Kooperation mit der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung, der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte und der Süddeutschen Zeitung.

Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung.

Moderation: Wolfgang Krach, Süddeutsche Zeitung

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Neues Leben im Exil«.

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]]>Seit Jahren sind die Malediven Austragungsort erbitterter Kämpfe religiöser Fundamentalisten gegen die demokratischen Kräfte des Landes. 2012 sah sich der erste und einzige demokratisch gewählte Präsident, Mohamed Nasheed, nach Protesten von Anhängern des früheren Herrschers Maumoon Abdul Gayoom und verschiedenen religiösen Gruppen zum Rücktritt gezwungen und wurde später inhaftiert. 2013 wurde dann Abdulla Yameen, ein Halbbruder Gayooms, der neue Präsident und Oppositionelle sahen sich immer wieder Repressionen von staatlicher Seite ausgesetzt. Im September 2018 setzte sich dann überraschenderweise der Kandidat der demokratischen Partei Ibrahim Mohamed Solih bei den Präsidentschaftswahlen gegen den autoritär regierenden Yameen durch.

Die maledivische Menschenrechtsaktivistin Shahindha Ismail ist Vorsitzende der Nichtregierungsorganisation »Maldivian Democracy Network«, die sich für die Stärkung von Demokratie und Menschenrechten einsetzt und politisch Verfolgte unterstützt. Wegen ihres Aktivismus gegen den religiösen Fundamentalismus sieht sie sich nicht nur Drohungen von radikalislamischen Gruppen, sondern auch Ermittlungen des Staates wegen mutmaßlicher Blasphemie ausgesetzt.

Shahindha Ismail und der Journalist John James Robinson sprechen über die verfahrene Situation in dem Inselstaat. John James Robinson war Herausgeber der ersten unabhängigen Nachrichtenagentur der Malediven und schrieb viele Jahre für verschiedene Zeitungen über politische Gewalt, Korruption und Umweltkrisen auf den Malediven.

In Kooperation mit der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung, der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte und der Süddeutschen Zeitung.

Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung.

Moderation: Wolfgang Krach, Süddeutsche Zeitung

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Neues Leben im Exil«.

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Lebendige Bürgergesellschaft https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/kein-paradies-fuer-demokratie-2640 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Wed, 08 May 2019 19:00:00 +0200 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/kein-paradies-fuer-demokratie-2640
<![CDATA[Gebundenes Leben: Das Eigene und das Fremde]]> ]]>Schicksale, geprägt von den Kriegen und Grenzverschiebungen des vergangenen Jahrhunderts – ihnen widmen sich Iris Wolff und Jaroslav Rudiš. In ihren Texten nehmen sie ihre Leserinnen und Leser mit in längst verschwunden geglaubte Lebenswelten Mitteleuropas und zeigen, wie die besonderen kulturellen Prägungen und vielschichtigen Identitäten dieser Region bis in die Gegenwart wirken. Ihre Romane und Essays beschäftigen sich mit Menschen und Lebenswegen in Siebenbürgen und dem Banat im heutigen Rumänien ebenso wie mit Biografien und Räumen in anderen Teilen des ehemaligen Habsburgerreiches. Orte und Biografien, in denen die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts unzählige sichtbare und unsichtbare Spuren hinterlassen hat, werden so greifbar. Welchen Beitrag kann Literatur leisten, Mitteleuropa mit seinen kulturellen und historischen Prägungen lebendig zu halten? Welche Rolle spielt sie, wenn es darum geht, Heimat zu finden?

Iris Wolff, 1977 in Siebenbürgen geboren, hat zuletzt den Roman »So tun, als ob es regnet« veröffentlicht. Jaroslav Rudiš, 1972 in Turnov geboren, ist als Schriftsteller, Drehbuchautor, Dramatiker und Musiker tätig. »Winterbergs letzte Reise« ist sein erster Roman, den er auf Deutsch geschrieben hat.

Moderation: Iris Radisch, Die Zeit

Martin Pollack, der ursprünglich für diese Veranstaltung angekündigt war, musste aus gesundheitlichen Gründen leider absagen.

Eintritt 12,-/8,-

Karten für die Veranstaltungen im Literaturhaus an allen ADticket-Vorverkaufsstellen, unter www.literaturhaus-hamburg.de, über die Hotline 0180 · 6 01 57 29, in der Buchhandlung Samtleben im Literaturhaus und an der Abendkasse.

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Der Wert Europas«.

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]]>Schicksale, geprägt von den Kriegen und Grenzverschiebungen des vergangenen Jahrhunderts – ihnen widmen sich Iris Wolff und Jaroslav Rudiš. In ihren Texten nehmen sie ihre Leserinnen und Leser mit in längst verschwunden geglaubte Lebenswelten Mitteleuropas und zeigen, wie die besonderen kulturellen Prägungen und vielschichtigen Identitäten dieser Region bis in die Gegenwart wirken. Ihre Romane und Essays beschäftigen sich mit Menschen und Lebenswegen in Siebenbürgen und dem Banat im heutigen Rumänien ebenso wie mit Biografien und Räumen in anderen Teilen des ehemaligen Habsburgerreiches. Orte und Biografien, in denen die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts unzählige sichtbare und unsichtbare Spuren hinterlassen hat, werden so greifbar. Welchen Beitrag kann Literatur leisten, Mitteleuropa mit seinen kulturellen und historischen Prägungen lebendig zu halten? Welche Rolle spielt sie, wenn es darum geht, Heimat zu finden?

Iris Wolff, 1977 in Siebenbürgen geboren, hat zuletzt den Roman »So tun, als ob es regnet« veröffentlicht. Jaroslav Rudiš, 1972 in Turnov geboren, ist als Schriftsteller, Drehbuchautor, Dramatiker und Musiker tätig. »Winterbergs letzte Reise« ist sein erster Roman, den er auf Deutsch geschrieben hat.

Moderation: Iris Radisch, Die Zeit

Martin Pollack, der ursprünglich für diese Veranstaltung angekündigt war, musste aus gesundheitlichen Gründen leider absagen.

Eintritt 12,-/8,-

Karten für die Veranstaltungen im Literaturhaus an allen ADticket-Vorverkaufsstellen, unter www.literaturhaus-hamburg.de, über die Hotline 0180 · 6 01 57 29, in der Buchhandlung Samtleben im Literaturhaus und an der Abendkasse.

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Der Wert Europas«.

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Internationale Verständigung https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/gebundenes-leben-das-eigene-und-das-fremde-2639 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Tue, 07 May 2019 19:30:00 +0200 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/gebundenes-leben-das-eigene-und-das-fremde-2639
<![CDATA[Die neuen Tugenden]]> ]]>Tugend und Anstand haben wieder Konjunktur. Geredet wird darüber zumindest viel, mit der Umsetzung hapert es noch. Dabei ist es allerhöchste Zeit, dass wir Ernst machen mit der Tugend, erklärt der Theologe und Soziologe Reimer Gronemeyer in seinem gleichnamigen Buch. Denn unsere Zeit, mit ihrem entfesselten Kapitalismus, ihrer Egozentrik, ihrer Technologiegläubigkeit und ihrem Optimierungswahn, braucht ein Orientierungssystem: Richt-Werte, die unserem Leben Halt geben, die es individuell und gesamtgesellschaftlich glücken lassen.

Reimer Gronemeyer definiert neun gegenwärtige Tugenden: Sanftmut, Freundschaft, Liebe, Gelassenheit, Güte, Treue, Selbstbegrenzung, Einfachheit und Empathie. Zusammen bilden sie die Basis eines bewusst geführten Lebens, das Rücksicht nimmt auf die Mitmenschen und die Umwelt. Denn die negativen Auswüchse unserer Zeit sind ja keine Schicksalsschläge: Wir können uns gegen Hass, Gier und Ignoranz entscheiden und zu einem freundschaftlichen Umgang mit der Welt finden.

Für Reimer Gronemeyer geht es nicht um lässigen Anstand, um gute Manieren mit guter Haltung: Es geht ums Ganze. »Tugend« ist auch ein Alterswerk: Das leidenschaftliche, kämpferische Werk eines Mannes, der mit seinem Leben und seinen Büchern für eine Welt eintritt, die wieder menschlicher und freundlicher wird. Im Gespräch mit der Philosophin Ina Schmidt spüren beide der Frage nach, wie wir, jeder von uns, eine Welt schaffen, die uns allen eine lebenswerte Perspektive bietet.

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]]>Tugend und Anstand haben wieder Konjunktur. Geredet wird darüber zumindest viel, mit der Umsetzung hapert es noch. Dabei ist es allerhöchste Zeit, dass wir Ernst machen mit der Tugend, erklärt der Theologe und Soziologe Reimer Gronemeyer in seinem gleichnamigen Buch. Denn unsere Zeit, mit ihrem entfesselten Kapitalismus, ihrer Egozentrik, ihrer Technologiegläubigkeit und ihrem Optimierungswahn, braucht ein Orientierungssystem: Richt-Werte, die unserem Leben Halt geben, die es individuell und gesamtgesellschaftlich glücken lassen.

Reimer Gronemeyer definiert neun gegenwärtige Tugenden: Sanftmut, Freundschaft, Liebe, Gelassenheit, Güte, Treue, Selbstbegrenzung, Einfachheit und Empathie. Zusammen bilden sie die Basis eines bewusst geführten Lebens, das Rücksicht nimmt auf die Mitmenschen und die Umwelt. Denn die negativen Auswüchse unserer Zeit sind ja keine Schicksalsschläge: Wir können uns gegen Hass, Gier und Ignoranz entscheiden und zu einem freundschaftlichen Umgang mit der Welt finden.

Für Reimer Gronemeyer geht es nicht um lässigen Anstand, um gute Manieren mit guter Haltung: Es geht ums Ganze. »Tugend« ist auch ein Alterswerk: Das leidenschaftliche, kämpferische Werk eines Mannes, der mit seinem Leben und seinen Büchern für eine Welt eintritt, die wieder menschlicher und freundlicher wird. Im Gespräch mit der Philosophin Ina Schmidt spüren beide der Frage nach, wie wir, jeder von uns, eine Welt schaffen, die uns allen eine lebenswerte Perspektive bietet.

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Lebendige Bürgergesellschaft https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/die-neuen-tugenden-2638 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Tue, 07 May 2019 19:00:00 +0200 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/die-neuen-tugenden-2638
<![CDATA[»Selbst den Staub vermisse ich«]]> ]]>Aref Hamza ist angekommen. Seit drei Jahren lebt der kurdisch-syrische Dichter, der zu den bedeutendsten Stimmen im arabischen Sprachraum gehört, mit seiner Familie in Norddeutschland im Exil. Die Kinder gehen zur Schule, er publiziert auf Deutsch, er wird häufig zu Lesungen eingeladen, die Zeitungen schreiben über ihn, er arbeitet in einem Buchladen. In Syrien hat er als Menschenrechtsanwalt die unvorstellbare Gewalt erlebt, die Menschen angetan wurde. In seinen Gedichten gibt er tiefe existenzielle Einblicke in das Schicksal derjenigen, die wie er selbst in eine neue, unbekannte Welt flüchten mussten. Und doch sehnt sich Hamza in diese Welt zurück, die seinen Kindern mit jedem Tag fremder wird, an dem sie in Deutschland heimischer werden. In einem Interview sagte er einmal über seine Heimat: »Selbst den Staub vermisse ich.« Claudia Kramatschek führt uns, gemeinsam mit Aref Hamza, in die Welt der arabischen Lyrik.

Veranstaltung in arabischer und deutscher Sprache mit Simultanübersetzung

Moderation: Claudia Kramatschek, Literaturkritikerin
Lesung: Katharina Schütz

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Neues Leben im Exil«.

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]]>Aref Hamza ist angekommen. Seit drei Jahren lebt der kurdisch-syrische Dichter, der zu den bedeutendsten Stimmen im arabischen Sprachraum gehört, mit seiner Familie in Norddeutschland im Exil. Die Kinder gehen zur Schule, er publiziert auf Deutsch, er wird häufig zu Lesungen eingeladen, die Zeitungen schreiben über ihn, er arbeitet in einem Buchladen. In Syrien hat er als Menschenrechtsanwalt die unvorstellbare Gewalt erlebt, die Menschen angetan wurde. In seinen Gedichten gibt er tiefe existenzielle Einblicke in das Schicksal derjenigen, die wie er selbst in eine neue, unbekannte Welt flüchten mussten. Und doch sehnt sich Hamza in diese Welt zurück, die seinen Kindern mit jedem Tag fremder wird, an dem sie in Deutschland heimischer werden. In einem Interview sagte er einmal über seine Heimat: »Selbst den Staub vermisse ich.« Claudia Kramatschek führt uns, gemeinsam mit Aref Hamza, in die Welt der arabischen Lyrik.

Veranstaltung in arabischer und deutscher Sprache mit Simultanübersetzung

Moderation: Claudia Kramatschek, Literaturkritikerin
Lesung: Katharina Schütz

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Neues Leben im Exil«.

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Lebendige Bürgergesellschaft https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/selbst-den-staub-vermisse-ich-2587 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Wed, 27 Mar 2019 19:00:00 +0100 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/selbst-den-staub-vermisse-ich-2587
<![CDATA[AltersBilder mit Brigitte Zypries]]> ]]>»Ich bin ein notorisch positiver Mensch«, sagt Brigitte Zypries, die mit hohem Einsatz und klaren Haltungen eine außergewöhnliche politische Karriere gemacht hat. Sie war die erste Bundeswirtschaftsministerin, davor Bundesjustizministerin, Staatssekretärin und koordinierte jahrelang die Luft- und Raumfahrtpolitik der Bundesrepublik. In ihrem Leben nach dem Bundestag zeigt sie sich keineswegs weniger unternehmerisch, sondern berät Start-ups, fördert Engagementprojekte und entwickelt innovative Ideen, unter anderem für eine App, die Menschen den Einstieg in die Altersvorsorge erleichtern soll. Mit Andreas Bormann spricht die 65-Jährige über ihre Motivation und ihren ganz persönlichen Umgang mit dem Älterwerden.

Moderation: Andreas Bormann, NDR

Veranstaltung auch in Gebärdensprache
Anmeldung für Gehörlose erforderlich unter
hip@koerber-stiftung.de

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]]>»Ich bin ein notorisch positiver Mensch«, sagt Brigitte Zypries, die mit hohem Einsatz und klaren Haltungen eine außergewöhnliche politische Karriere gemacht hat. Sie war die erste Bundeswirtschaftsministerin, davor Bundesjustizministerin, Staatssekretärin und koordinierte jahrelang die Luft- und Raumfahrtpolitik der Bundesrepublik. In ihrem Leben nach dem Bundestag zeigt sie sich keineswegs weniger unternehmerisch, sondern berät Start-ups, fördert Engagementprojekte und entwickelt innovative Ideen, unter anderem für eine App, die Menschen den Einstieg in die Altersvorsorge erleichtern soll. Mit Andreas Bormann spricht die 65-Jährige über ihre Motivation und ihren ganz persönlichen Umgang mit dem Älterwerden.

Moderation: Andreas Bormann, NDR

Veranstaltung auch in Gebärdensprache
Anmeldung für Gehörlose erforderlich unter
hip@koerber-stiftung.de

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Lebendige Bürgergesellschaft https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/altersbilder-mit-brigitte-zypries-2586 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Tue, 26 Mar 2019 19:00:00 +0100 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/altersbilder-mit-brigitte-zypries-2586
<![CDATA[Gescheiterte Innovationen]]> ]]>80 bis 90 Prozent aller Innovationsversuche scheitern. Die Gründe sind vielfältig. Mal sind die Versprechungen zu hoch, mal die Konkurrenz zu mächtig. Oder die Idee ist zu weit weg von bisherigen Nutzungsgewohnheiten. Viele radikale Innovationen sind zudem am Anfang sehr teuer. Prominente Beispiele gibt es zuhauf: Als der Transrapid nach jahrzehntelanger Entwicklung seine Alltagstauglichkeit erreichte, hatte sich die Angebotslücke, auf die er zielte, mit dem schnellen ICE und der Expansion des Flugverkehrs geschlossen. Der schnelle Brüter in Kalkar, einer der teuersten Investitionsruinen Deutschlands, ging aus sicherheitstechnischen und politischen Bedenken nie ans Netz. Heute wird er als Freizeitpark genutzt. Manch zunächst gescheiterte Innovation erlebt erst Jahrzehnte später ihren Durchbruch, wenn sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geändert haben, so zum Beispiel bei der schon in den 40er Jahren entwickelten Mikrowelle oder dem bereits 1970 in den USA eingeführten Bildtelefon. Was wir aus den Technologieflops vergangener Zeiten lernen können und wie wir mit dem Scheitern umgehen sollten, erklärt der Stuttgarter Technikhistoriker Reinhold Bauer.

Moderation: Gero von Randow (Die Zeit)

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Technik braucht Gesellschaft«.

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]]>80 bis 90 Prozent aller Innovationsversuche scheitern. Die Gründe sind vielfältig. Mal sind die Versprechungen zu hoch, mal die Konkurrenz zu mächtig. Oder die Idee ist zu weit weg von bisherigen Nutzungsgewohnheiten. Viele radikale Innovationen sind zudem am Anfang sehr teuer. Prominente Beispiele gibt es zuhauf: Als der Transrapid nach jahrzehntelanger Entwicklung seine Alltagstauglichkeit erreichte, hatte sich die Angebotslücke, auf die er zielte, mit dem schnellen ICE und der Expansion des Flugverkehrs geschlossen. Der schnelle Brüter in Kalkar, einer der teuersten Investitionsruinen Deutschlands, ging aus sicherheitstechnischen und politischen Bedenken nie ans Netz. Heute wird er als Freizeitpark genutzt. Manch zunächst gescheiterte Innovation erlebt erst Jahrzehnte später ihren Durchbruch, wenn sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geändert haben, so zum Beispiel bei der schon in den 40er Jahren entwickelten Mikrowelle oder dem bereits 1970 in den USA eingeführten Bildtelefon. Was wir aus den Technologieflops vergangener Zeiten lernen können und wie wir mit dem Scheitern umgehen sollten, erklärt der Stuttgarter Technikhistoriker Reinhold Bauer.

Moderation: Gero von Randow (Die Zeit)

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Technik braucht Gesellschaft«.

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Innovation https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/gescheiterte-innovationen-2585 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Thu, 21 Mar 2019 19:00:00 +0100 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/gescheiterte-innovationen-2585