<![CDATA[Körber-Stiftung - Veranstaltungen]]> https://www.koerber-stiftung.de/rss-feeds/veranstaltungen?type=100 de-de Thu, 15 Sep 2016 09:15:47 +0200 https://www.koerber-stiftung.de/typo3conf/ext/sms_rssfeed/Resources/Public/Icons/koerber-stiftung.gif <![CDATA[Körber-Stiftung - Veranstaltungen]]> https://www.koerber-stiftung.de/rss-feeds/veranstaltungen?type=100 TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Körber-Stiftung, Hamburg 2019 wendt@koerber-stiftung.de (M. Wendt) wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) 1440 <![CDATA[»Selbst den Staub vermisse ich«]]> ]]>Aref Hamza ist angekommen. Seit drei Jahren lebt der kurdisch-syrische Dichter, der zu den bedeutendsten Stimmen im arabischen Sprachraum gehört, mit seiner Familie in Norddeutschland im Exil. Die Kinder gehen zur Schule, er publiziert auf Deutsch, er wird häufig zu Lesungen eingeladen, die Zeitungen schreiben über ihn, er arbeitet in einem Buchladen. In Syrien hat er als Menschenrechtsanwalt die unvorstellbare Gewalt erlebt, die Menschen angetan wurde. In seinen Gedichten gibt er tiefe existenzielle Einblicke in das Schicksal derjenigen, die wie er selbst in eine neue, unbekannte Welt flüchten mussten. Und doch sehnt sich Hamza in diese Welt zurück, die seinen Kindern mit jedem Tag fremder wird, an dem sie in Deutschland heimischer werden. In einem Interview sagte er einmal über seine Heimat: »Selbst den Staub vermisse ich.« Claudia Kramatschek führt uns, gemeinsam mit Aref Hamza, in die Welt der arabischen Lyrik.

Veranstaltung in arabischer und deutscher Sprache mit Simultanübersetzung

Moderation: Claudia Kramatschek, Literaturkritikerin
Lesung: Katharina Schütz

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Neues Leben im Exil«.

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]]>Aref Hamza ist angekommen. Seit drei Jahren lebt der kurdisch-syrische Dichter, der zu den bedeutendsten Stimmen im arabischen Sprachraum gehört, mit seiner Familie in Norddeutschland im Exil. Die Kinder gehen zur Schule, er publiziert auf Deutsch, er wird häufig zu Lesungen eingeladen, die Zeitungen schreiben über ihn, er arbeitet in einem Buchladen. In Syrien hat er als Menschenrechtsanwalt die unvorstellbare Gewalt erlebt, die Menschen angetan wurde. In seinen Gedichten gibt er tiefe existenzielle Einblicke in das Schicksal derjenigen, die wie er selbst in eine neue, unbekannte Welt flüchten mussten. Und doch sehnt sich Hamza in diese Welt zurück, die seinen Kindern mit jedem Tag fremder wird, an dem sie in Deutschland heimischer werden. In einem Interview sagte er einmal über seine Heimat: »Selbst den Staub vermisse ich.« Claudia Kramatschek führt uns, gemeinsam mit Aref Hamza, in die Welt der arabischen Lyrik.

Veranstaltung in arabischer und deutscher Sprache mit Simultanübersetzung

Moderation: Claudia Kramatschek, Literaturkritikerin
Lesung: Katharina Schütz

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Neues Leben im Exil«.

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Lebendige Bürgergesellschaft https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/selbst-den-staub-vermisse-ich-2587 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Wed, 27 Mar 2019 19:00:00 +0100 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/selbst-den-staub-vermisse-ich-2587
<![CDATA[AltersBilder mit Brigitte Zypries]]> ]]>»Ich bin ein notorisch positiver Mensch«, sagt Brigitte Zypries, die mit hohem Einsatz und klaren Haltungen eine außergewöhnliche politische Karriere gemacht hat. Sie war die erste Bundeswirtschaftsministerin, davor Bundesjustizministerin, Staatssekretärin und koordinierte jahrelang die Luft- und Raumfahrtpolitik der Bundesrepublik. In ihrem Leben nach dem Bundestag zeigt sie sich keineswegs weniger unternehmerisch, sondern berät Start-ups, fördert Engagementprojekte und entwickelt innovative Ideen, unter anderem für eine App, die Menschen den Einstieg in die Altersvorsorge erleichtern soll. Mit Andreas Bormann spricht die 65-Jährige über ihre Motivation und ihren ganz persönlichen Umgang mit dem Älterwerden.

Moderation: Andreas Bormann, NDR

Veranstaltung auch in Gebärdensprache
Anmeldung für Gehörlose erforderlich unter
hip@koerber-stiftung.de

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]]>»Ich bin ein notorisch positiver Mensch«, sagt Brigitte Zypries, die mit hohem Einsatz und klaren Haltungen eine außergewöhnliche politische Karriere gemacht hat. Sie war die erste Bundeswirtschaftsministerin, davor Bundesjustizministerin, Staatssekretärin und koordinierte jahrelang die Luft- und Raumfahrtpolitik der Bundesrepublik. In ihrem Leben nach dem Bundestag zeigt sie sich keineswegs weniger unternehmerisch, sondern berät Start-ups, fördert Engagementprojekte und entwickelt innovative Ideen, unter anderem für eine App, die Menschen den Einstieg in die Altersvorsorge erleichtern soll. Mit Andreas Bormann spricht die 65-Jährige über ihre Motivation und ihren ganz persönlichen Umgang mit dem Älterwerden.

Moderation: Andreas Bormann, NDR

Veranstaltung auch in Gebärdensprache
Anmeldung für Gehörlose erforderlich unter
hip@koerber-stiftung.de

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Lebendige Bürgergesellschaft https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/altersbilder-mit-brigitte-zypries-2586 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Tue, 26 Mar 2019 19:00:00 +0100 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/altersbilder-mit-brigitte-zypries-2586
<![CDATA[Gescheiterte Innovationen]]> ]]>80 bis 90 Prozent aller Innovationsversuche scheitern. Die Gründe sind vielfältig. Mal sind die Versprechungen zu hoch, mal die Konkurrenz zu mächtig. Oder die Idee ist zu weit weg von bisherigen Nutzungsgewohnheiten. Viele radikale Innovationen sind zudem am Anfang sehr teuer. Prominente Beispiele gibt es zuhauf: Als der Transrapid nach jahrzehntelanger Entwicklung seine Alltagstauglichkeit erreichte, hatte sich die Angebotslücke, auf die er zielte, mit dem schnellen ICE und der Expansion des Flugverkehrs geschlossen. Der schnelle Brüter in Kalkar, einer der teuersten Investitionsruinen Deutschlands, ging aus sicherheitstechnischen und politischen Bedenken nie ans Netz. Heute wird er als Freizeitpark genutzt. Manch zunächst gescheiterte Innovation erlebt erst Jahrzehnte später ihren Durchbruch, wenn sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geändert haben, so zum Beispiel bei der schon in den 40er Jahren entwickelten Mikrowelle oder dem bereits 1970 in den USA eingeführten Bildtelefon. Was wir aus den Technologieflops vergangener Zeiten lernen können und wie wir mit dem Scheitern umgehen sollten, erklärt der Stuttgarter Technikhistoriker Reinhold Bauer.

Moderation: Gero von Randow (Die Zeit)

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Technik braucht Gesellschaft«.

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]]>80 bis 90 Prozent aller Innovationsversuche scheitern. Die Gründe sind vielfältig. Mal sind die Versprechungen zu hoch, mal die Konkurrenz zu mächtig. Oder die Idee ist zu weit weg von bisherigen Nutzungsgewohnheiten. Viele radikale Innovationen sind zudem am Anfang sehr teuer. Prominente Beispiele gibt es zuhauf: Als der Transrapid nach jahrzehntelanger Entwicklung seine Alltagstauglichkeit erreichte, hatte sich die Angebotslücke, auf die er zielte, mit dem schnellen ICE und der Expansion des Flugverkehrs geschlossen. Der schnelle Brüter in Kalkar, einer der teuersten Investitionsruinen Deutschlands, ging aus sicherheitstechnischen und politischen Bedenken nie ans Netz. Heute wird er als Freizeitpark genutzt. Manch zunächst gescheiterte Innovation erlebt erst Jahrzehnte später ihren Durchbruch, wenn sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geändert haben, so zum Beispiel bei der schon in den 40er Jahren entwickelten Mikrowelle oder dem bereits 1970 in den USA eingeführten Bildtelefon. Was wir aus den Technologieflops vergangener Zeiten lernen können und wie wir mit dem Scheitern umgehen sollten, erklärt der Stuttgarter Technikhistoriker Reinhold Bauer.

Moderation: Gero von Randow (Die Zeit)

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Technik braucht Gesellschaft«.

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Innovation https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/gescheiterte-innovationen-2585 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Thu, 21 Mar 2019 19:00:00 +0100 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/gescheiterte-innovationen-2585
<![CDATA[Kein Durchkommen auf Hamburgs Straßen?]]> ]]>Hamburgs Verkehrspolitik kommt nicht zur Ruhe: Nach Busbeschleunigung und Autobahndeckel wird aktuell über Baustellenkoordination und Feinstaubbelastung diskutiert. Und das nächste Thema wird bestimmt nicht lange auf sich warten lassen – ganz zu schweigen von Dauerbrennern wie der U5, Stadtbahn und dem Radverkehrsausbau. Von den vielen Konflikten einer Großstadt wird der um Verkehr und Mobilität besonders vehement geführt, haben doch die klassischen Verkehrsmittel Auto, Bus, U-und S-Bahn sowie Rad den öffentlichen Raum unter sich aufgeteilt und verteidigen ihren Anteil vehement. Über unterschiedliche Visionen der Großstadtmobilität, den schwierigen Interessensausgleich in der Verkehrspolitik und Standpunktwechsel, die mit Verkehrsmittelwechsel einhergehen, diskutieren Verkehrssenator Michael Westhagemann, die verkehrspolitische Campaignerin Wiebke Hansen vom ADFC und Michael Niedenthal vom Verband der Automobilindustrie.

Moderation: Peter Ulrich Meyer, Hamburger Abendblatt

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]]>Hamburgs Verkehrspolitik kommt nicht zur Ruhe: Nach Busbeschleunigung und Autobahndeckel wird aktuell über Baustellenkoordination und Feinstaubbelastung diskutiert. Und das nächste Thema wird bestimmt nicht lange auf sich warten lassen – ganz zu schweigen von Dauerbrennern wie der U5, Stadtbahn und dem Radverkehrsausbau. Von den vielen Konflikten einer Großstadt wird der um Verkehr und Mobilität besonders vehement geführt, haben doch die klassischen Verkehrsmittel Auto, Bus, U-und S-Bahn sowie Rad den öffentlichen Raum unter sich aufgeteilt und verteidigen ihren Anteil vehement. Über unterschiedliche Visionen der Großstadtmobilität, den schwierigen Interessensausgleich in der Verkehrspolitik und Standpunktwechsel, die mit Verkehrsmittelwechsel einhergehen, diskutieren Verkehrssenator Michael Westhagemann, die verkehrspolitische Campaignerin Wiebke Hansen vom ADFC und Michael Niedenthal vom Verband der Automobilindustrie.

Moderation: Peter Ulrich Meyer, Hamburger Abendblatt

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Lebendige Bürgergesellschaft https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/kein-durchkommen-auf-hamburgs-strassen-2577 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Thu, 21 Feb 2019 19:00:00 +0100 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/kein-durchkommen-auf-hamburgs-strassen-2577
<![CDATA[AltersBilder mit Thekla Carola Wied]]> ]]>2017 sind laut einer Studie der Universität Rostock von den über 60-Jährigen, die es auf deutschen Fernsehsendern zu sehen gibt, nur noch 20 Prozent Frauen. Die Schauspielerin Thekla Carola Wied ist seit 50 Jahren im deutschen Fernsehen und auf den Theaterbühnen zuhause. Sie plädiert dafür, Altersthemen wie die späte neue Liebe, Wohnen und Altersarmut auf die öffentliche Agenda zu setzen. Welche Geschichten sie von ihrem eigenen Älterwerden, auch in Bezug zu ihrem Berufsleben, zu berichten hat, verrät sie im Gespräch mit NDR-Moderator Andreas Bormann.

Moderation: Andreas Bormann, NDR

Veranstaltung auch in Gebärdensprache
Anmeldung für Gehörlose erforderlich unter
hip@koerber-stiftung.de

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]]>2017 sind laut einer Studie der Universität Rostock von den über 60-Jährigen, die es auf deutschen Fernsehsendern zu sehen gibt, nur noch 20 Prozent Frauen. Die Schauspielerin Thekla Carola Wied ist seit 50 Jahren im deutschen Fernsehen und auf den Theaterbühnen zuhause. Sie plädiert dafür, Altersthemen wie die späte neue Liebe, Wohnen und Altersarmut auf die öffentliche Agenda zu setzen. Welche Geschichten sie von ihrem eigenen Älterwerden, auch in Bezug zu ihrem Berufsleben, zu berichten hat, verrät sie im Gespräch mit NDR-Moderator Andreas Bormann.

Moderation: Andreas Bormann, NDR

Veranstaltung auch in Gebärdensprache
Anmeldung für Gehörlose erforderlich unter
hip@koerber-stiftung.de

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Lebendige Bürgergesellschaft https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/altersbilder-mit-thekla-carola-wied-2578 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Thu, 21 Feb 2019 19:00:00 +0100 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/altersbilder-mit-thekla-carola-wied-2578
<![CDATA[Making the Future]]> ]]>Die Zukunft ist ungewisser denn je. Die globalen Herausforderungen werden eher größer als kleiner. Weder Politik noch Unternehmen scheinen sie in den Griff zu bekommen. Warum aber nur darauf warten, dass andere die Probleme lösen? Stefania Druga vom MIT Media Lab in Boston nimmt die Dinge selbst in die Hand. So initiierte sie bereits in mehr als 40 Ländern mobile Labore für Maker Bildung. Neuestes Projekt von Druga ist die Online-Plattform »CogniMates«, über die Kinder und Eltern gemeinsam programmieren und selbst mit Künstlicher Intelligenz experimentieren können. Ihre Überzeugung: Wenn wir uns neugierig und spielerisch mit neuen Technologien beschäftigen, lernen wir die Zukunft mitzugestalten.

Veranstaltung in englischer Sprache mit Simultanübersetzung.

Moderation: Jöran Muuß-Merholz, Agentur J&K – Jöran und Konsorten

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Technik braucht Gesellschaft«.

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]]>Die Zukunft ist ungewisser denn je. Die globalen Herausforderungen werden eher größer als kleiner. Weder Politik noch Unternehmen scheinen sie in den Griff zu bekommen. Warum aber nur darauf warten, dass andere die Probleme lösen? Stefania Druga vom MIT Media Lab in Boston nimmt die Dinge selbst in die Hand. So initiierte sie bereits in mehr als 40 Ländern mobile Labore für Maker Bildung. Neuestes Projekt von Druga ist die Online-Plattform »CogniMates«, über die Kinder und Eltern gemeinsam programmieren und selbst mit Künstlicher Intelligenz experimentieren können. Ihre Überzeugung: Wenn wir uns neugierig und spielerisch mit neuen Technologien beschäftigen, lernen wir die Zukunft mitzugestalten.

Veranstaltung in englischer Sprache mit Simultanübersetzung.

Moderation: Jöran Muuß-Merholz, Agentur J&K – Jöran und Konsorten

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Technik braucht Gesellschaft«.

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Innovation https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/making-the-future-2575 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Thu, 14 Feb 2019 19:00:00 +0100 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/making-the-future-2575
<![CDATA[2 × hören: Keine Angst vor Berio]]> ]]>Seit Beginn des 20. Jahrhunderts widmen sich Komponisten wie Pierre Boulez, Mauricio Kagel, György Ligeti oder Luigi Nono der Sprachkomposition. Dabei wird Text nicht auf herkömmliche Weise gesungen, sondern die Phonetik der Sprache als reines Klangmaterial verwendet. Auch Luciano Berio bediente sich in vielen seiner Werke, so auch in seinem »Opus Number Zoo«, dieser Kompositionsweise, zu der ihn Arnold Schönbergs »Pierrot lunaire« inspirierte. In dem 1951 entstandenen Werk für Bläserquintett wird in jedem Satz eine kleine skurrile und doppeldeutige Tier-Geschichte erzählt, die auf die verschiedenen Instrumentalisten als Sprecher verteilt wird. Den literarischen Grundstoff dafür bilden die Fabeln von Rhoda Levine, einer amerikanischen Opernregisseurin, Choreographin, Kinderbuchautorin und Hochschullehrerin. Die deutsche Fassung stammt von Friedl Hofbauer.

Die fünf Bläser des NDR Elbphilharmonie Orchesters (Jürgen Franz, Flöte, Johanna Stier, Oboe, Gaspare Vittorio Buonomano, Klarinette, Amanda Kleinbart, Horn, Benedikt Seel, Fagott) bringen die Geschichten, die von einheimischen Wald-, Wiesen-, Haus- und Stalltieren, aber natürlich auch vom Menschen handeln, auf die Bühne. Im Gespräch mit der Musikvermittlerin Anne Kussmaul erläutern sie für Schüler und andere Interessierte nicht nur die Herausforderungen der ungewöhnlichen Spielpraxis, sie begeistern auch auf sinnlich unterhaltsame Weise für zeitgenössische Musik.

Eintritt: frei

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]]>Seit Beginn des 20. Jahrhunderts widmen sich Komponisten wie Pierre Boulez, Mauricio Kagel, György Ligeti oder Luigi Nono der Sprachkomposition. Dabei wird Text nicht auf herkömmliche Weise gesungen, sondern die Phonetik der Sprache als reines Klangmaterial verwendet. Auch Luciano Berio bediente sich in vielen seiner Werke, so auch in seinem »Opus Number Zoo«, dieser Kompositionsweise, zu der ihn Arnold Schönbergs »Pierrot lunaire« inspirierte. In dem 1951 entstandenen Werk für Bläserquintett wird in jedem Satz eine kleine skurrile und doppeldeutige Tier-Geschichte erzählt, die auf die verschiedenen Instrumentalisten als Sprecher verteilt wird. Den literarischen Grundstoff dafür bilden die Fabeln von Rhoda Levine, einer amerikanischen Opernregisseurin, Choreographin, Kinderbuchautorin und Hochschullehrerin. Die deutsche Fassung stammt von Friedl Hofbauer.

Die fünf Bläser des NDR Elbphilharmonie Orchesters (Jürgen Franz, Flöte, Johanna Stier, Oboe, Gaspare Vittorio Buonomano, Klarinette, Amanda Kleinbart, Horn, Benedikt Seel, Fagott) bringen die Geschichten, die von einheimischen Wald-, Wiesen-, Haus- und Stalltieren, aber natürlich auch vom Menschen handeln, auf die Bühne. Im Gespräch mit der Musikvermittlerin Anne Kussmaul erläutern sie für Schüler und andere Interessierte nicht nur die Herausforderungen der ungewöhnlichen Spielpraxis, sie begeistern auch auf sinnlich unterhaltsame Weise für zeitgenössische Musik.

Eintritt: frei

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https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/2-x-hoeren-keine-angst-vor-berio-2574 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Thu, 14 Feb 2019 11:30:00 +0100 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/2-x-hoeren-keine-angst-vor-berio-2574
<![CDATA[Glauben, sehen und verstehen]]> ]]>Vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Gesellschaft ändern sich auch die Anforderungen an Kulturinstitutionen: Wie können zum Beispiel Museen zu Orten werden, die für möglichst vielfältige Gruppen interessant und relevant sind? Welches Selbstverständnis brauchen sie dazu? Welche Angebote müssen sie machen? Und welche Rolle spielt dabei die Zusammenarbeit mit religiösen Gemeinschaften? Der Religionsphilosoph Milad Karimi vom Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster, die Kunstvermittlerin Marion Koch und Roman Singendonk, Kurator am Museum für Islamische Kunst Berlin, diskutieren, welche Möglichkeit die Kunst bieten kann, um über religiöse und weltanschauliche Unterschiede hinweg zu einer Verständigung zu kommen.

Moderation: Daniel Kaiser, NDR 90,3

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]]>Vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Gesellschaft ändern sich auch die Anforderungen an Kulturinstitutionen: Wie können zum Beispiel Museen zu Orten werden, die für möglichst vielfältige Gruppen interessant und relevant sind? Welches Selbstverständnis brauchen sie dazu? Welche Angebote müssen sie machen? Und welche Rolle spielt dabei die Zusammenarbeit mit religiösen Gemeinschaften? Der Religionsphilosoph Milad Karimi vom Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster, die Kunstvermittlerin Marion Koch und Roman Singendonk, Kurator am Museum für Islamische Kunst Berlin, diskutieren, welche Möglichkeit die Kunst bieten kann, um über religiöse und weltanschauliche Unterschiede hinweg zu einer Verständigung zu kommen.

Moderation: Daniel Kaiser, NDR 90,3

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https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/glauben-sehen-und-verstehen-2572 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Tue, 12 Feb 2019 19:00:00 +0100 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/glauben-sehen-und-verstehen-2572
<![CDATA[Regimekritik als Wagnis]]> ]]>Tadschikistan ist auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen auf Platz 149. Das tadschikische Regime fährt seit Jahren einen harten Kurs gegen die Opposition und die freie Presse in der ehemaligen sowjetischen Teilrepublik. Das musste auch Humayra Bakhtiyar erleben. Die Journalistin war in der Hauptstadt Duschanbe zunächst als Parlamentsreporterin aktiv, beschäftigte sich in ihrer Berichterstattung aber zunehmend mit menschenrechtlichen Themen.

Für ihre Recherchen zum Thema »Radikalismus und Extremismus« wurde sie vom »Institute for War and Peace Reporting« ausgezeichnet. Diese und andere Veröffentlichungen brachten Bakhtiyar ins Visier des tadschikischen Geheimdienstes. Seit 2016 lebt sie deswegen in Hamburg im Exil.

Im Gespräch ist Bakhtiyar mit der Zentralasien-Korrespondentin Edda Schlager. Schlager lebt seit 2005 in Kasachstan und berichtet von dort über die zentralasiatischen Staaten. Die beiden Journalistinnen geben einen Einblick in die sich zuspitzende Lage der Pressefreiheit in Tadschikistan und welche Gefahren sich daraus für Journalisten ergeben.

In Kooperation mit der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung, der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte und der Süddeutschen Zeitung.

Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung.

Moderation: Wolfgang Krach, Süddeutsche Zeitung

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Neues Leben im Exil«.

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]]>Tadschikistan ist auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen auf Platz 149. Das tadschikische Regime fährt seit Jahren einen harten Kurs gegen die Opposition und die freie Presse in der ehemaligen sowjetischen Teilrepublik. Das musste auch Humayra Bakhtiyar erleben. Die Journalistin war in der Hauptstadt Duschanbe zunächst als Parlamentsreporterin aktiv, beschäftigte sich in ihrer Berichterstattung aber zunehmend mit menschenrechtlichen Themen.

Für ihre Recherchen zum Thema »Radikalismus und Extremismus« wurde sie vom »Institute for War and Peace Reporting« ausgezeichnet. Diese und andere Veröffentlichungen brachten Bakhtiyar ins Visier des tadschikischen Geheimdienstes. Seit 2016 lebt sie deswegen in Hamburg im Exil.

Im Gespräch ist Bakhtiyar mit der Zentralasien-Korrespondentin Edda Schlager. Schlager lebt seit 2005 in Kasachstan und berichtet von dort über die zentralasiatischen Staaten. Die beiden Journalistinnen geben einen Einblick in die sich zuspitzende Lage der Pressefreiheit in Tadschikistan und welche Gefahren sich daraus für Journalisten ergeben.

In Kooperation mit der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung, der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte und der Süddeutschen Zeitung.

Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung.

Moderation: Wolfgang Krach, Süddeutsche Zeitung

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Neues Leben im Exil«.

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Lebendige Bürgergesellschaft https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/regimekritik-als-wagnis-2571 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Mon, 11 Feb 2019 19:00:00 +0100 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/regimekritik-als-wagnis-2571
<![CDATA[Ohr zur Welt: Ensemble Olivinn]]> ]]>Die Komponistin Sinem Altan verwebt Lieder von Franz Schubert mit anatolischen Volksklängen und erschafft zusammen mit der Sängerin Begüm Tüzemen, dem Multi-Instrumentalisten Özgür Ersoy und dem Percussionisten Axel Meier neue Klangwelten. Gemeinsam als Ensemble Olivinn lassen sie durch die spannende Symbiose aus der Musik des Abend- und des Morgenlandes mitreißende und farbige Tonbilder entstehen.

Sie entdecken die Gemeinsamkeiten der Kulturen, wie in der Zusammenführung von Schuberts »Wegweiser« und dem türkischen Volksstück »Uzun Ince«, einer Verbindung der Einsamkeit eines deutschen Waldes und der Melancholie eines Istanbuler Kaffeehauses. Sie sind überzeugt durch diesen Austausch neue Genres und Kunstformen entstehen lassen zu können, ohne den Verlust der Wurzeln.

Das Konzert beginnt um 21.00 Uhr als Late-Night-Format. Ab 20.00 Uhr öffnet eine Installation im Foyer, die von Design-Studierenden der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) entworfen und gestaltet wurde. Sie setzt sich mit Themen des Abends auseinander und stimmt das Publikum auf das Hörerlebnis ein.

Für das Konzert werden lediglich Stehplätze angeboten. Einlass kurz vor 21.00 Uhr.

Moderation: Kai-Michael Hartig, Körber-Stiftung

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]]>Die Komponistin Sinem Altan verwebt Lieder von Franz Schubert mit anatolischen Volksklängen und erschafft zusammen mit der Sängerin Begüm Tüzemen, dem Multi-Instrumentalisten Özgür Ersoy und dem Percussionisten Axel Meier neue Klangwelten. Gemeinsam als Ensemble Olivinn lassen sie durch die spannende Symbiose aus der Musik des Abend- und des Morgenlandes mitreißende und farbige Tonbilder entstehen.

Sie entdecken die Gemeinsamkeiten der Kulturen, wie in der Zusammenführung von Schuberts »Wegweiser« und dem türkischen Volksstück »Uzun Ince«, einer Verbindung der Einsamkeit eines deutschen Waldes und der Melancholie eines Istanbuler Kaffeehauses. Sie sind überzeugt durch diesen Austausch neue Genres und Kunstformen entstehen lassen zu können, ohne den Verlust der Wurzeln.

Das Konzert beginnt um 21.00 Uhr als Late-Night-Format. Ab 20.00 Uhr öffnet eine Installation im Foyer, die von Design-Studierenden der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) entworfen und gestaltet wurde. Sie setzt sich mit Themen des Abends auseinander und stimmt das Publikum auf das Hörerlebnis ein.

Für das Konzert werden lediglich Stehplätze angeboten. Einlass kurz vor 21.00 Uhr.

Moderation: Kai-Michael Hartig, Körber-Stiftung

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https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/ohr-zur-welt-ensemble-olivinn-2511 wegner@koerber-stiftung.de (Körber-Stiftung) Fri, 07 Dec 2018 21:00:00 +0100 https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/ohr-zur-welt-ensemble-olivinn-2511