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Rund um das KörberHaus: Verweilen, Treffen, Vorlesen

Derzeit konzipieren fünf Landschaftsarchitekturbüros aus Hamburg und Berlin attraktiv gestaltete Freiräume und Außenanlagen rund um das künftige KörberHaus in Hamburg-Bergedorf. Wir haben Arne Dornquast, Bezirksamtsleiter in Bergedorf, drei Fragen zum Projekt gestellt.

Körber-Stiftung: Für wen bietet eine Neugestaltung der Fläche rund um das künftige KörberHaus einen Mehrwert?

Arne Dornquast: Die Neugestaltung der Fläche bietet den zukünftig täglich mehr als 1000 Besucherinnen und Besuchern des KörberHauses einen Raum sich vor dem abendlichen Theaterbesuch zu treffen oder einen neuen Ort zum Vorlesen nach dem Besuch der Bücherhalle. Der Anziehungspunkt KörberHaus mit seinem Café wird durch die neu gestalteten Flächen noch gesteigert werden.

Was ist aus Ihrer Sicht für die Gestaltung des Freiraums besonders wichtig?

Alle Besucherinnen und Besucher des KörberHauses sollen sich bereits auf den Freiflächen willkommen fühlen. Ich stelle mir einen offen gestalteten Raum vor, der in jeglicher Form barrierefrei ist. Er wird beispielsweise Kindern Raum zum Spielen geben und gleichzeitig auch gehandicapten Personen den Zugang zum KörberHaus erleichtern.

Ein Sprung ins Jahr 2022: Wie soll sich der Ort an der Holzhude 1 zwei Jahre nach der Eröffnung des neuen Hauses verändert haben?

Im Jahr 2022 wird der Platz um die Holzhude 1 und im Speziellen das KörberHaus der pulsierende Mittelpunkt des Bezirkes Bergedorf sein.

Im Rahmen eines freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs sollen die Flächen auf dem und um das Grundstück an der Holzhude 1 in Bergedorf neu gestaltet werden. Dort ist mit dem KörberHaus bis 2020 der Neubau eines nicht-kommerziellen Kultur- und Begegnungszentrums geplant. Für das Haus liegt bereits ein Entwurf des Stuttgarter Büros MGF Architekten vor, dessen Anforderungen im Freiraumkonzept berücksichtigt werden sollen. Außerdem sollen vor allem die Eingangsbereiche so präsentiert werden, dass sie den einladenden und offenen Charakter des Hauses für alle nach außen tragen und zum Besuch und zum Verweilen einladen. Insgesamt soll die Erschließung des Grundstücks zu unterschiedlichen Nutzungszeiten und für verschiedene Zielgruppen praktikabel sein. Ausgelobt wird der Wettbewerb von der Stadt Hamburg, vertreten durch das Bezirksamt Bergedorf, zusammen mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen.

Die komplette Auslobung zum Freiraumplanungswettbewerb finden Sie hier (PDF).
Weitere Informationen zum KörberHaus


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