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Forschen und Lernen im SFZ Hamburg

Im Schülerforschungszentrum Hamburg treffen Forschen und Lernen aufeinander. Besonders war dies bei der Konferenz Schule MIT Wissenschaft Hamburg der Fall, zu der die Körber-Stiftung gemeinsam mit dem MIT Club of Germany und dem SFZ Hamburg eingeladen hatte.

Die Lehrerinnen und Lehrer aus den weiterführenden Schulen bekamen Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte aus Verfahrenstechnik (TU Hamburg), Laserphysik (MPG Berlin), Landschaftsarchitektur (HCU Hamburg) und Mathematik (MIT Cambridge). Gleichzeitig wurden sie in Workshops zu Programmierern, Meeresforschern, Laborchemikern und lernten »hands on« Praxisprojekte kennen, die sie gemeinsam mit Schülern durchführen können.

»Es ist großartig das theoretische Wissen mal praktisch-haptisch zu erfahren«, so ein Teilnehmer des Workshops »Messen, Steuern, Regeln mit Arduino«. Im Workshop »Plastik in den Weltmeeren – ein Citizen Science-Projekt« konnten die Lehrerkräfte zum Beispiel das Schwimmverhalten des Makro- und Mikroplastiks untersuchen, im Workshop »Mobile Analytik« Silikat in Trinkwasser bestimmen. Einer der Höhepunkte war der Vortrag des MIT-Mathematikers Jörn Dunkel, der den überraschten Zuhörern die Mathematik für Biofilme und Aktienkurse präsentierte, für die Mathematik als »gemeinsame Sprache der quantitativen Wissenschaften« warb und dabei sehr bildreich Beispiele mathematischer Modellierung präsentierte. Dunkels Lieblingszitat stammt logischerweise ebenfalls von einem Mathematiker: »All models are wrong, but some are useful.« (George Box 1919 – 2013).

Wer noch nicht genug Schule MIT Wissenschaft bekommen hat, kann sich zur diesjährigen Bundeskonferenz anmelden, die im November in Düsseldorf stattfindet.

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