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Stadtlabor demografische Zukunftschancen
   

Stadtlabor demografische Zukunftschancen

Wie lässt sich die eigene Stadt demografiefest und altersfreundlich gestalten? Das Stadtlabor bietet Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie SchlüsselakteurInnen der Verwaltung für die Themen demografischer Wandel und Alter die Möglichkeit, an einer dreiteiligen Werkstattreihe teilzunehmen. In einem kleinen und exklusiven Kreis setzt das Stadtlabor auf Expertinnen und Experten, gute Praxis, Vernetzung und kollegialen Austausch.

Meldungen

– Meldung

In postpandemischen Zeiten werden Kommunen ihre Bürgerinnen und Bürger zur Teilhabe neu aktivieren müssen. Es ist nicht zu erwarten, dass zum Beispiel ältere Menschen wie gehabt an den Angeboten von Begegnungsorten, Kultureinrichtungen oder dem Vereinsleben partizipieren werden. Das sieht der Soziologe Norbert Schneider voraus.

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– Meldung

Mitten im zweiten Lockdown und mit der Aussicht auf die Gefahr einer dritten Corona-Welle wird klar: Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis Videokonferenzen wieder einer direkten Kommunikation weichen werden – und womöglich wird der digitale Austausch sogar zum »New Normal«, auch in öffentlichen Verwaltungen.

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Strategie: Pioniere des Wandels

Datum: 18. und 19. Oktober 2021 (Nachholtermin)

Ort: Ostfildern, Baden-Württemberg

Wie wird eine Stadt altersfreundlich? Ostfildern bei Stuttgart hat 2017 die »Integrierte Stadtenwicklungsplanung – Gutes Älterwerden in den Stadtteilen« verabschiedet. Die Teilnehmenden lernen kennen, wie die Verwaltung fachbereichsübergreifend arbeitet und was der Nutzen von Bürgerbefragung und Bürgerwerkstätten auf dem Weg in die Altersfreundlichkeit ist. Sie besuchen innovative Einrichtungen wie das Nachbarschaftshaus, das unter anderem Pflegeplätze, eine ambulant betreute WG, einen Bürgertreff und ein offenes Atelier unter einem Dach vereint. Mit kreativen Methoden werden die praktischen Einblicke begleitet und vertieft.


Transfer: Unsere Stadt im Wandel

Datum: 6. und 7. Mai 2020 (Nachholtermin)

Ort: Pirmasens

Pirmasens ist eine Stadt im Strukturwandel: Im Zuge der Globalisierung, dem Niedergang der Schuhindustrie und dem Abzug der amerikanischen Armee verließ rund ein Drittel der Bevölkerung die Stadt. Heute ist Pirmasens die Stadt mit dem höchsten Altersdurchschnitt in Rheinland-Pfalz. 32,7 Prozent der Bevölkerung sind über 60 Jahre alt und die Menschen in Pirmasens sterben im Vergleich zum Rest Deutschlands acht Jahre früher. Eine hoheArbeitslosenquote und der hohe Anteil an Kindern, die in sozial schwachen Familien aufwachsen, prägen das Bild der Stadt. Diese Fakten werden in den Medien häufig genannt und verstärken ein negatives Image und Bild einer Stadt, die weitaus mehr zu bieten hat. Pirmasens hat seine demografischen Herausforderungen angepackt und es lassen sich bereits positive Tendenzen erkennen. Verwaltung und Politik wollen die Potenziale der Stadt ausschöpfen und öffentlich sichtbar machen.

Modul 1 – Impuls: Fakten des Wandels

Datum: 6. und 7. November 2019

Ort: KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg

Über ungewöhnliche Methoden lernte sich die Gruppe kennen. Aktuelle Studien, Themen und Facts zur Alterung in Deutschland wurden in einem Crashkurs Demografie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung geboten. Es folgte das 10. Körber Demografie-Symposium zum Thema: »(Gem)einsame Stadt. Soziale Isolation in der alternden Gesellschaft«. Unter anderem mit dem Zukunftsforscher Horst Opaschowski, Sonia Lippke, Psychologin an der Jacobs University Bremen und Hosea-Che Dutschke, Chef des Sozial- und Pflegedepartments der dänischen Stadt Aarhus (zur Dokumentation).


Modul 2 – Strategie: Pioniere des Wandels

Datum: 29. und 30. März 2021 (Nachholtermin)

Ort: Ostfildern, Baden-Württemberg

Wie wird eine Stadt altersfreundlich? Ostfildern bei Stuttgart hat 2017 die »Integrierte Stadtenwicklungsplanung – Gutes Älterwerden in den Stadtteilen« verabschiedet. Die Teilnehmenden lernen kennen, wie die Verwaltung fachbereichsübergreifend arbeitet und was der Nutzen von Bürgerbefragung und Bürgerwerkstätten auf dem Weg in die Altersfreundlichkeit ist. Sie besuchen innovative Einrichtungen wie das Nachbarschaftshaus, das u.a. Pflegeplätze, eine ambulant betreute WG, einen Bürgertreff und ein offenes Atelier unter einem Dach vereint. Mit kreativen Methoden werden die praktischen Einblicke begleitet und vertieft.


Modul 3 – Transfer: Unsere Stadt im Wandel

Datum: 6. und 7. Mai 2021 (Nachholtermin)

Ort: Pirmasens

Pirmasens ist eine Stadt im Strukturwandel: Im Zuge der Globalisierung, dem Niedergang der Schuhindustrie und dem Abzug der amerikanischen Armee verließ rund ein Drittel der Bevölkerung die Stadt. Heute ist Pirmasens die Stadt mit dem höchsten Altersdurchschnitt in Rheinland-Pfalz. 32,7 % der Bevölkerung sind über 60 Jahre alt, und die Menschen in Pirmasens sterben im Vergleich zum Rest Deutschlands acht Jahre früher. Eine hohe Arbeitslosenquote und der hohe Anteil an Kindern, die in sozialschwachen Familien aufwachsen, prägen das Bild der Stadt. Diese Fakten werden in den Medien häufig genannt und verstärken ein negatives Image und Bild einer Stadt, die weitaus mehr zu bieten hat. Pirmasens hat seine demografischen Herausforderungen angepackt, und es lassen sich bereits positive Tendenzen erkennen. Verwaltung und Politik wollen die Potenziale der Stadt ausschöpfen und öffentlich sichtbar machen.

Modul 1 – Impuls: Fakten des Wandels

Datum: 14. und 15. November 2018

Ort: Hamburg

Wie kann der demografische Wandel lokal gestaltet werden? Inputs zur alternden Gesellschaft, zu lokalen Rahmenbedingungen für aktives Altern und zur Frage, wie die Babyboomer im Alter die Kommunen verändern lieferten unter anderem der britische Städteplaner Charles Landry und Reiner Klingholz vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung. Als konkretes Beispiel besuchten die Teilnehmenden das Haus im Park ein Begegnungszentrum 50plus der Körber-Stiftung. Teil des ersten Moduls was die Teilnahme am 9. Körber Demografie-Symposium.


Modul 2 - Strategie – Pioniere des Wandels

Datum: 18. und 19. März 2019

Ort: Hamburg

Zu Beginn des zweiten Moduls widmeten sich die Teilnehmenden den Herausforderungen, die sich einer Stadt im demografischen Wandel im Großen stellen – das Zusammenleben verschiedener Kulturen und Generationen. Die Demografiewerkstatt Kommune des Bundesfamilienministeriums ließ dazu hinter ihre Kulissen blicken. Es folgten die Handlungsfelder einer altersfreundlichen Stadt und gangbare Wege dahin – basierend auf der Studie »Stadt für alle Lebensalter« des Berlin Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und der Körber-Stiftung. Im dritten Schritt nahmen die Teilnehmenden Erfahrungen und Strategien des lokalen Demografiemanagements in den Blick, angeleitet von der Beratungsagentur Next:Public. Für den kollegialen Austausch und innovative Diskursformate unterstützte die Akademie für Ehrenamtlichkeit das Stadtlabor.

Den zweitägigen Austausch beschloss schließlich der SPD-Politiker Franz Müntefering, heute Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen. Der demografische Wandel sei lokal zu gestalten – und auch gestaltbar, so Müntefering, »wir dürfen ihn nur nicht verdrängen«. Denn die Kommune sei der Lebensraum für Ältere. Den Anwesenden sprach er Mut zu und sein Vertrauen aus. Wenn die Kommunen finanziell nur ordentlich ausgestattet seien, dann könnten die ihren Aufgaben in einer alternden Gesellschaft auch gerecht werden: »Die Kommunen können das«. (zum Bericht)


Modul 3 – Transfer: Unsere Stadt im Wandel

Datum: 27. und 28. Juni 2019

Ort: Senden an der Iller, Bayern

Wie kann ein altes Industrieareal mitten in Senden für Einrichtungen und Wohnformen entwickelt werden, die die kleine Stadt südlich von Ulm demografiefest und zukunftsfähig machen? Diese Frage stellte Bürgermeister Raphael Bögge den Demografieverantwortlichen aus verschiedenen deutschen Städten. Alle stiegen tief in die Geschichte und die Perspektiven einer möglichen Konversion des Webereigeländes ein: Sie ließen sich bisherige Pläne präsentieren, besichtigten den bereits eingerichteten Seniorentreff und nahmen das restliche Gelände um die alte Webereihalle bei einer Begehung in Augenschein. Die Gruppe entwickelte im kollegialen Austausch eigene Ideen und diskutierte schließlich mit Fraktionsvorsitzenden aus dem Stadtrat. Vor allem im Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Konrad Hummel, verantwortlich für die weit beachtete Konversion amerikanischer Kasernenareale in Mannheim, entstanden diverse Impulse für Senden. Konrad Hummel ist auch der Referent einer öffentlichen Vortragsveranstaltung im Bürgerhaus Senden, zu der die Körber-Stiftung eingeladen hatte. (zum Bericht)

Teilnahme

Wer kann teilnehmen?

Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bzw. Personen, die in der lokalen Verwaltung die Themen demografischerWandel und Alter verantworten (z.B. kommunale Fachdezernenten, Beigeordnete, Stadtplanerinnen oderDemografiebeauftragte), sind eingeladen, sich für das »Stadtlabor demografische Zukunftschancen« zu bewerben.

Bewerbung für das Stadtlabor 2022 bis zum 30. September 2021 hier:

zur Bewerbung

Bedingungen

Max. 20 Bewerberinnen und Bewerber können am Stadtlabor demografische Zukunftschancen teilnehmen. Das Programm ist für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfrei. Die Teilnehmenden erhalten bei Bedarf einen Reisekostenzuschlag. Hotelkosten und einen Teil der Verpflegung vor Ort trägt die Körber-Stiftung.

Bewerbungsfrist für das Stadtlabor 2022 ist der 30. September 2021.

Kontakt

Karin Haist
Leiterin bundesweite Demografie-Projekte
Stv. Leiterin im Haus im Park

+49 • 40 • 72 57 02 - 44
haist@koerber-stiftung.de

Franca Behrens
Programm-Managerin
Expedition Age & City; Körber Demografie-Symposien; Stadtlabor demografische Zukunftschancen; Stadtlabor Online

+49 • 40 • 72 57 02 - 37
behrens@koerber-stiftung.de

Jonathan Petzold
Programm-Manager
Expedition Age & City; Körber Demografie-Symposien; Stadtlabor demografische Zukunftschancen; Stadtlabor Online

+49 • 40 • 72 57 02 - 30
petzold@koerber-stiftung.de

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