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Startschuss für das Programm »Engagierte Stadt«

Am 7. Januar beginnt die Ausschreibung für das Netzwerkprogramm »Engagierte Stadt«, mit dem die Zivilgesellschaft in Städten und Gemeinden gestärkt und das Zusammenleben der Generationen gefördert werden soll.

Es ist kein Förderprogramm wie jedes andere. Hinter dem Namen »Engagierte Stadt« verbirgt sich nichts weniger als ein Paradigmenwechsel in der Förderung des Bürgerengagements in Deutschland. Die Körber-Stiftung hat zusammen mit der Bertelsmann Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, dem Generali Zukunftsfonds, der Herbert Quandt-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend dieses innovative Programm aufgelegt, welches darauf zielt, nicht bestimmte Projekte oder Organisationsformen zu fördern, sondern lokale Kooperationen unterschiedlicher Akteure.

»Wir wollen lokale Akteure dabei unterstützen, ihre eigenen Konzepte vor Ort umzusetzen, in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kommunalpolitischen Partnern«, erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig. »Ich freue mich, dass dieses neue Bündnis aus Stiftungen, einem Unternehmen und dem Bundesfamilienministerium das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland stärken wird«, so Schwesig weiter.

Vor Ort soll eine Engagementstrategie aus einem Guss geschaffen werden, um ein Gemeinwesen zu stärken, das Engagement und Beteiligung für alle ermöglicht und in dem stabile Strukturen für Engagement vorhanden sind. »Wir setzen nicht auf Patentrezepte, sondern auf die Lösungskompetenz der Akteure vor Ort. Die wissen am besten, wo der Schuh drückt«, sagt Karin Haist, Leiterin des Bereichs Gesellschaft der Körber-Stiftung und eine der Sprecherinnen der Initiative. Das Programm sieht vor, 50 Engagement unterstützende Einrichtungen in Städten oder Gemeinden mit einem Gesamtvolumen von bis zu drei Millionen Euro über zunächst drei Jahre zu fördern.

Bewerben können sich zivilgesellschaftliche Träger- und Mittlerorganisationen für Engagement aus Städten und Gemeinden von 10.000 bis 100.000 Einwohnern, so zum Beispiel lokale Freiwilligenagenturen, Mehrgenerationenhäuser, Soziokulturelle Zentren, Mütterzentren, Bürgerstiftungen, Seniorenbüros, Selbsthilfekontaktstellen oder Kommunale Stabsstellen. Die Förderung ist für eine bis zu dreijährige Laufzeit vorgesehen. Im Erfolgsfall ist eine Verlängerung um mindestens zwei weitere Jahre geplant.

Das Programmbüro, geleitet von Alina Mahnken, ist angesiedelt bei der Körber-Stiftung und bietet gezielte Begleitung und Beratung schon ab dem Auswahlprozess. Online-Bewerbungen sind ab 7. Januar 2015 möglich. Alle weiteren dafür erforderlichen Informationen finden sich unter www.engagiertestadt.de

Pressemeldung des Bundesministeriums


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