Die Idee

Der Steinerne Orientteppich, der im Sommer 2019 als neues Kunstwerk in der HafenCity Hamburg auf der Wilhelminenbrücke verlegt wird, schafft einen Anlass, im Vorbeigehen innezuhalten und über den Ort zu reflektieren – eine En-Passant-Intervention. Was bedeutet ein Teppich mitten in der Stadt? Welche Werte und kulturellen Praktiken repräsentiert er?

Das Projekt Steinerner Orientteppich möchte buchstäblich an die Tradition des Teppichmachens anknüpfen, das seit Jahrtausenden in Gemeinschaft stattfindet und über kulturelle Grenzen hinweg bedeutsam ist. Die Körber-Stiftung lädt Hamburgerinnen und Hamburger deshalb ein, sich am Herstellungsprozess zu beteiligen und gemeinsam mit dem Künstler und seinem Team den neuen Teppich zu verlegen.

Das 27 Meter lange Kunstwerk des Bildhauer Frank Raendchen greift bekannte Motive und Symbole von Orientteppichen auf und überträgt ihre Bedeutung in den öffentlichen Raum: Gastfreundlichkeit, Offenheit, das selbstverständliche Leben mit Kunst und historisch gewachsenem Kunsthandwerkt wird so auf die Straße transportiert werden.

Ursprünglich ermöglicht wurde die Umsetzung des Kunstwerks im Rahmen des Wettbewerbs »Kunst und Kultur in der HafenCity« im Jahr 2005. Nach Restaurierungen in den Jahren 2011 und 2016 erarbeitet Frank Raendchen im Sommer 2019 einen vollkommen neuen Steinernen Orientteppich. Die Körber-Stiftung fördert das Projekt seit 2005. Der Teppich liegt direkt vor ihrem Hauptsitz am Kehrwieder 12.

Aktuelles


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Für den neuen »Steinernen Orientteppich« von Frank Raendchen, der auf der Wilhelminenbrücke vor der Körber-Stiftung verlegt wird, hat sich der Künstler von turkmenischen Teppichen und ihrer Symbolik inspirieren lassen. Im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg kennt sich Tobias Mörike mit der Vielfalt der Kunst des Kulturraums Orient aus.

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Vor dem Hauptsitz der Körber-Stiftung in der HafenCity entsteht der »Steinerne Orientteppich«. Hamburg gilt schon seit Jahrzehnten als Hauptumschlagplatz in Europa für orientalische Teppiche. Warum die Hansestadt eine langjährige Tradition im Teppichhandel hat, erzählt der Teppichexperte und -händler Mohammad Tehrani.

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Angefangen hatte es vor fast 15 Jahren. Der Bildhauer Frank Raendchen schuf im Auftrag der Körber-Stiftung am Eingang zur HafenCity einen 27 Meter langen, mit farbigen Ornamenten verzierten »Steinernen Orientteppich«. Bis Ende August will Raendchen nun den verblassten Teppich in neuem Rot erstrahlen lassen.

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Seit 2005 liegt der über 27 Meter lange »Steinerne Orientteppich« auf der Wilhelminen-Brücke am Eingang zur HafenCity – und verblasst. Wenn im Juli und August das Kunstwerk, das der Bildhauer Frank Raendchen im Auftrag der Körber-Stiftung geschaffen hat, neu verlegt wird, ist ein Großteil der Arbeit hinter den Kulissen bereits erfolgreich erledigt.

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