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Streitfall Migration

Woher rühren die aktuellen Vorbehalte gegen Zuwanderung in der EU und wie wurde Integrationsängsten in der Geschichte begegnet? Am Rande des Körber History Forums erläuterten der Historiker Philipp Ther von der Universität Wien und der ehemalige Botschafter Ungarns in Berlin, Gergely Prőhle, ihre Position in der aktuellen Debatte.

Philipp Ther ist sich sicher, dass Migration die europäische Geschichte durchzieht, auch wenn man zwischen Fluchtmigration, Arbeitsmigration und anderen Formen der Migration unterscheiden sollte. Angst und Ablehnung waren dabei schon immer ein Grundmotiv, dabei haben in der historischen Perspektive die Aufnahmeländer langfristig fast immer profitiert.

Gergely Pröhle erklärt die Vorbehalte in den mittel- und osteuropäischen Ländern, Flüchtlinge aufzunehmen, damit, dass man dort diese Erfahrungen mit Migration nicht gemacht habe. Er würde gern die parlamentarische Mehrheit des ungarischen Volkes darüber entscheiden lassen, wer in Ungarn lebt.

Beide haben diese Frage bereits lebhaft auf der Bühne des Körber History Forums 2018 in Berlin diskutiert und vertiefen an dieser Stelle ihre Argumentation.

Zur Position von Philipp Ther
Zur Position von Gergely Pröhle

Zum Video der Diskussion »Außenseiter oder Nachbarn? Flucht und Integration als Herausforderung für Europa« beim Körber History Forum


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