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Gespräch

Hamburger im Exil: der Bildhauer Gert Marcus

Der Hamburger Bildhauer Gert Marcus (1914 – 2008) floh 1933 als Jude nach Schweden. Dort erwarb er mit seinen großen Marmor-Skulpturen höchstes Ansehen, doch in Hamburg wurde er erst 2015 von einer Bürgerinitiative wiederentdeckt. Über deren erinnerungspolitische Erfolge berichtet ihr Gründer Hans Nölke. Die Kunsthistorikerin Maike Bruhns erläutert die Bedeutung von Marcus’ Werk, und seine Witwe Françoise Ribeyrolles-Marcus schildert seine Arbeitsweise. In Kooperation mit der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung und der Initiative Marcus und Dahl e.V..

Moderation: Susanne Wittek, Autorin

Veranstaltung teilweise in französischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung.

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Neues Leben im Exil«.

Gert Marcus (©Laszlo Bogardy)
Hans Nölke (Foto: privat)
Maike Bruhns (Foto: privat)
Françoise Ribeyrolles-Marcus (Foto: K.G. Olsson)
Susanne Wittek (Foto: privat)

Informationen

Dienstag, 08.12.2020 | 19.00 Uhr
KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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