Die Idee

Die Tage des Exils sind ein publikumsorientiertes Veranstaltungs- und Begegnungsprogramm in Hamburg. Es gibt Menschen im Exil eine Plattform, schlägt die Brücke zwischen Gegenwart und Vergangenheit und regt zu Dialog und Verständigung zwischen Alt- und Neubürgern an, um so zum besseren Zusammenhalt in der Stadt beizutragen.

Die Tage des Exils können in diesem Jahr nicht wie geplant vom 14.04. bis 15.05. stattfinden. Viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden, andere werden umgeplant. In unserer Programmübersicht finden Sie regelmäßig aktualisierte Informationen zu digitalen Angeboten und Ersatzterminen. Bitte informieren Sie sich zusätzlich auch direkt bei den einzelnen Veranstaltern über deren genauen Planungsstand.

Falls Sie einen Eindruck des ursprünglich geplanten Programms gewinnen wollen, können Sie hier einen Blick in unser Programmheft (PDF) werfen.

Wir bedauern diese Entwicklung zwar sehr, unterstützen aber natürlich alle Anstrengungen, die Ausbreitung des Corona-Virus weiterhin zu verlangsamen.

2018 richtete die Körber-Stiftung erstmalig diese Gemeinschaftsinitiative aus, die 2016 von der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung ins Leben gerufen wurde und seitdem jährlich stattfand. Über 50 Partner tragen regelmäßig zu einem breiten Veranstaltungsspektrum bei: Die bisherigen Angebote reichen von Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen, Begegnungsangeboten, Lesungen und Podiumsgesprächen bis hin zu Theater- und Filmvorführungen. Die Schirmherren der Tage des Exils 2016 waren die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, 2017 die UN-Sonderbotschafterin Nadia Murad und 2018 der Schriftsteller Abbas Khider. 2017 wurde das Programm durch die »Rede zum Exil« erweitert, die von dem in Bulgarien geborenen Schriftsteller und Herausgeber Ilja Trojanow gehalten wurde. 2018 folgte der türkische Journalist Can Dündar mit der »Rede zum Exil«. Die »Rede zum Exil« rahmte den Veranstaltungsmonat programmatisch ein und zeigte, was der Zustand des Exils und der Verfolgung bei den Betroffenen bewirkt und wie wichtig es ist, den Menschen im Exil eine Stimme zu geben und die Gesellschaft für das Thema Exil zu sensibilisieren. Die »Rede zum Exil« 2019 hielt der chinesische Musiker und Autor Liao Yiwu im Anschluss an die Fachtagung »Exilland Deutschland«.

Meldungen


Meldung

Kampnagel und die Körber-Stiftung vergeben ab 2020 erstmals Residenzen für künstlerische Projekte, die sich mit dem Thema Exil beschäftigen. »Exil heute – künstlerische Produktionsresidenzen« fördern die Produktion bzw. Fertigstellung neuer oder adaptierter Bühnenarbeiten aus den Genres Theater, Performance und Tanz.

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Mehr zu: Exil Kunst Theater

Meldung

Der chinesische Schriftsteller Liao Yiwu hat mehrere Jahre im Gefängnis gesessen und ist gefoltert worden. Seit 2011 lebt er in Deutschland im Exil, setzt sich aber für inhaftierte Freunde und Aktivisten in China ein. Wer innerlich frei ist, sei der natürliche Feind jedes diktatorischen Regimes, betonte er in seiner »Rede zum Exil« im KörberForum.

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Rückblicke

   

Programm und weitere Informationen zu

Konferenz Exilland Deutschland

  Foto: Alexander Merbeth  

Programm und weitere Informationen zu

Tage des Exils 2018

Birgit Langhammer und Nadia Murad    

Programm und weitere Informationen zu

Tage des Exils 2017

Herta Müller    

Programm und weitere Informationen zu

Tage des Exils 2016

Kontakt

Sven Tetzlaff
Leitung Bereich Demokratie, Engagement, Zusammenhalt

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 144
E-Mail tetzlaff@koerber-stiftung.de

Theresa Schneider
Programmleiterin
Exil

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 166
E-Mail theresa.schneider@koerber-stiftung.de

Hilary Schmalbach
Programm-Managerin
Exil

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 169
Email schmalbach@koerber-stiftung.de