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Deutsche und Polen: Geteilte Vergangenheit, gemeinsame Zukunft?

Ergebnisse des Deutsch-polnischen Barometers, einer repräsentativen Umfrage in Deutschland und Polen

Die Öffnung des Eisernen Vorhangs und die europäische Wiedervereinigung gaben auch der Annäherung zwischen den beiden Nachbarländern Deutschland und Polen wichtige Impulse. Angesichts der wechselvollen und an vielen Stellen belasteten gemeinsamen Vergangenheit galt das, was Deutsche und Polen miteinander in und für Europa erreicht hatten, als Erfolgsgeschichte. In jüngster Zeit ist es allerdings gerade bei der Auseinandersetzung mit historischen Fragen wieder zu Kontroversen zwischen den Nachbarländern gekommen. Wie steht es also um die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen aktuell? Bereits seit der Jahrtausendwende zeigt das Deutsch-polnische Barometer in regelmäßig durchgeführten, repräsentativen Face-to-Face-Umfragen, wie die wachsende gesellschaftliche und wirtschaftliche Verflechtung die gegenseitige Wahrnehmung von Deutschen und Polen beeinflusst. Die diesjährige Studie legt daher einen besonderen Akzent auf die Bedeutung der Geschichte für das Miteinander beider Länder. Auf dem Körber History Forum 2018 in Berlin wurden die Ergebnisse erstmals präsentiert.

Ausgewählte Ergebnisse zum Download als JPG oder PNG

Die Mehrheit der Polen mag die Deutschen

Nur ein Drittel der Deutschen erwidert die polnische Sympathie

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Nur rund jeder Zweite Deutsche identifiziert sich mit Europa

Polen sind überzeugte Europäer
 

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Deutsche und Polen wollen sich in ihren Beziehungen vorrangig auf Gegenwart und Zukunft konzentrieren

Die Geschichte spielt in Deutschland nur eine untergeordnete Rolle

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Polen bei Reparationsforderungen an Deutschland gespalten

Große Mehrheit der Deutschen lehnt Reparationszahlungen ab
 

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Über das Deutsch-polnische Barometer:

Im Auftrag des Instituts für Öffentliche Angelegenheiten, der Körber-Stiftung und der Konrad-Adenauer-Stiftung führte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) eine repräsentative Umfrage durch. Im Zeitraum vom 5. bis 12. April 2018 befragte GfK Polonia 1.000 Polen ab 15 Jahren, die GfK SE interviewte vom 6. bis 13. April 2018 1.000 Deutsche ab 14 Jahren. Erhebungsverfahren: Face-to-Face Interviews. Die Untersuchung wird seit 2000 regelmäßig vom Institut für Öffentliche Angelegenheiten in Warschau und der Konrad-Adenauer-Stiftung in Warschau mit Kooperationspartnern durchgeführt. 2018 ist die Körber-Stiftung der Partner der Studie. Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit hat das Projekt gefördert.

Deutsch-polnisches Barometer (Teil2): »Gemeinsam in Europa« (PDF)
Kurzpräsentation der Ergebnisse (Teil 2) (PDF)

Kontakt

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Leitung Bereich Geschichte und Politik

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 160
E-Mail woidelko@koerber-stiftung.de
Twitter Woidelko

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