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Was man nicht kaputt macht...

...muss man nicht wieder vereinen. Europa droht bereits jetzt auseinander zu driften. Wir wollen keine weiteren Einzelgänge oder Bruchlinien. Denn wir glauben an ein geeintes und starkes Europa. Mit einer offenen, liberalen und demokratischen Gesellschaft. Ein Europa, in dem wir alle friedlich und glücklich leben, braucht all unsere Stimmen. Deshalb ruft die Körber-Stiftung auf, am 26. Mai wählen zu gehen. Denn andere entscheiden über Europa, wenn wir es nicht tun.

Mitreden auf Debating Europe

Diskutiert mit Navid Kermani, Hans-Gert Pöttering und Ulrike Trebesius über den Wert Europas.

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Was denkt Europas junge Generation über die EU?

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Politik & Geschichte

Das Körber History Forum am 14. Mai in Berlin.

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Die Idee

Mit ihrem Fokusthema »Der Wert Europas« leistet die Körber-Stiftung einen Beitrag zur Debatte über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des europäischen Projekts. Ein besonderes Augenmerk richtet sie dabei auf die Frage, wie eine neue Spaltung entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs vermieden werden kann. Absicht dieser Dialogarbeit ist es, Akteure in Politik und Gesellschaft zu stärken, die sich für eine gemeinsame Vision des europäischen Projekts einsetzen.

Zielsetzung

Der Fall des Eisernen Vorhangs, die Wiedervereinigung Deutschlands und die Ost-Erweiterung der EU waren wichtige Schritte auf dem Weg zur Überwindung der europäischen Teilung. Doch ein Vierteljahrhundert nach der Zeitenwende von 1989 droht Europa eine neue Spaltung: politisch, gesellschaftlich und kulturell driften west- und mittelosteuropäische Staaten auseinander. Unterschiedliche Auffassungen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, aber auch von Souveränität, Solidarität, gesellschaftlicher Ordnung und der eigenen Geschichte stellen das europäische Einigungswerk vor eine Zerreißprobe. Absetzungsbewegungen in anderen Teilen Europas und nicht zuletzt der Brexit werfen zusätzliche Bruchlinien auf. Ein gemeinsames Verständnis davon, was den Wert Europas ausmacht, scheint abhandengekommen zu sein.

Die Körber-Stiftung ist überzeugt:

  • dass der Weg der Annäherung und des Zusammenwachsens, der mit der Wiedervereinigung zwischen West- und Osteuropa 1989 begann und in der Ost-Erweiterung der EU besonderen Ausdruck fand, fortgesetzt werden sollte;
  • dass es eines intensiveren Dialogs mit den mittelosteuropäischen EU-Mitgliedstaaten über Europas Wert und Werte und über die Zukunft der europäischen Integration bedarf;
  • dass die offene, liberale und demokratische Gesellschaftsordnung eine Errungenschaft darstellt, die es in Europa zu verteidigen gilt.

Mit ihrem Fokusthema »Der Wert Europas« leistet die Körber-Stiftung einen Beitrag zur Debatte über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des europäischen Projekts. Vor dem Hintergrund der deutschen Teilungserfahrung richtet sie dabei ein besonderes Augenmerk auf die Frage, wie eine neue Spaltung entlang des ehemaligen »Eisernen Vorhangs« vermieden werden kann. Dafür wendet sich die Stiftung Herausforderungen der europäischen Integration, der Außen- und Sicherheitspolitik ebenso zu wie historischen Wurzeln aktueller Konflikte. Auch sind Fragen von politischer Kultur, Geschichtspolitik, Identität und Werten sowie Perspektiven der Zusammenarbeit auf staatlicher, supranationaler und zivilgesellschaftlicher Ebene zentral für das Fokusthema. Die Partner in diesem Dialog sind gesellschaftliche Vordenker, (außen)politische Entscheidungsträger und Multiplikatoren grenzübergreifender Verständigung. Besonders wichtig ist es der Körber-Stiftung dabei, Vertreter der nächsten Generation miteinander in den Austausch zu bringen.

Ziel dieser Dialogarbeit ist es, unterschiedliche Sichtweisen und Wertvorstellungen zu benennen und Gemeinsamkeiten zu identifizieren. Die Körber-Stiftung will in Politik und Gesellschaft Akteure stärken, die sich für eine gemeinsame Vision des europäischen Projekts einsetzen. Damit setzt sie ein Zeichen gegen Spaltungstendenzen und Fliehkräfte und leistet einen Beitrag zum Zusammenhalt Europas.

»Der Wert Europas« ist das aktuelle Fokusthema im Handlungsfeld »Internationale Verständigung«.

Aktuelles


Meldung

Fast dreißig Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs steht der Prozess der europäischen Einigung erneut am Scheideweg. Vor diesem Hintergrund widmete sich der 168. Bergedorfer Gesprächskreis vom 21. bis 23. Juni in Warschau der Frage, wie Einheit und Zusammenhalt der EU gestärkt werden können.

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Meldung

Trotz der historischen Erfahrungen mit Deutschland sehen 74 Prozent befragter Polen keine militärische Gefahr mehr aus dem Nachbarland. Die aktuellen Ergebnisse des »Deutsch-polnischen Barometers 2018« wurden beim Bergedorfer Gesprächskreis der Körber-Stiftung vom 21. bis 23. Juni in Warschau präsentiert.

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Meldung

Wie nah sind sich Deutsche und Polen heute, trotz ihrer schwierigen Vergangenheit? Welche Bedeutung hat das Verhältnis beider Länder in Europa? Am Rande des Körber History Forums sprach der polnische Politikwissenschaftler Piotr Madajczyk mit der Journalistin Gemma Pörzgen über Mauern in den Köpfen und Europabegeisterung auf beiden Seiten der Oder.

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Meldung

Steht Europa vor einer neuen Spaltung? Antworten darauf gab Ivan Krastev, Vorsitzender des Centre for Liberal Strategies in Sofia, in der Auftaktrede zum Körber History Forum 2018 am 28. Mai in Berlin. Dabei betrachtete er die historischen Risse in Europa und ging der Frage nach, was den Wert Europas ausmacht.

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Meldung

Deutsche und Polen sind uneins, inwieweit das Leid und die Opfer, die die Polen im Laufe der gemeinsamen Geschichte erbracht haben, in der internationalen Öffentlichkeit ausreichend anerkannt wurden. Das zeigt das auf dem Körber History Forum vorgestellte »Deutsch-polnische Barometer 2018«. Es zeigt auch: Die Nachbarn scheinen sich kaum zu kennen.

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Kontakt

Florian Bigge
Fokusthemenmanagement
Handlungsfeld »Internationale Verständigung«

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 180
E-Mail bigge@koerber-stiftung.de
Twitter KoerberIV

Nora Müller
Leitung Bereich Internationale Politik
Leitung Hauptstadtbüro Berlin

Telefon +49 • 30 • 206 267 - 60
E-Mail mueller@koerber-stiftung.de
Twitter muellernora

Gabriele Woidelko
Leitung Bereich Geschichte und Politik

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 160
E-Mail woidelko@koerber-stiftung.de
Twitter Woidelko

Bereich Geschichte und Politik auf Twitter

Handlungsfeld

Magazin


 
Video

Feindbild Brüssel? Ungarn und die EU

15 Jahre nach dem Beitritt zur Europäischen Union sieht Ungarn sich dem Vorwurf ausgesetzt, die EU mit einer Anti-Brüssel-Koalition schwächen zu wollen. Wie sieht Budapest die Zukunft des europäischen Projekts? Darüber diskutieren Judit Varga, ungarische Staatsministerin für EU-Beziehungen, und Thorsten Benner, Mitbegründer und Direktor des Global Public Policy Institute, mit Elisabeth von Hammerstein, Körber-Stiftung. weiter


Mehr zu: EU Osteuropa

 
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Polens Außenminister Jacek Czaputowicz äußert sich zu Europa

Der polnische Außenminister Jacek Czaputowicz war zu Gast im Berliner Büro der Körber-Stiftung. Dabei beantwortete er vier Fragen im Hinblick auf Europa: Was sind für Sie die gemeinsamen europäischen Kernwerte? Was sind die derzeitigen Trennungslinien? Wenn Sie könnten, was würden Sie in der EU ändern? Was ist ihre Vision von Europa in zehn Jahren? weiter



 
Interview

»Die Wissenschaft leidet unter dem Kulturkampf in Ungarn«

Seitdem die ungarische Regierung im Sommer 2017 den politischen Druck auf die international anerkannte Central European University in Budapest erhöhte, ist der Versuch der politischen Vereinnahmung von Wissenschaft europaweit zum Thema geworden. Zuletzt wurde auch die ungarische Akademie der Wissenschaften zum Ziel offener Kritik der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán. Wie brüchig ist die Freiheit von Lehre und Forschung, wenn diese als politische Gefahr wahrgenommen wird? Die ungarische Soziologin Éva Kovács gibt Einblick in die aktuellen Auseinandersetzungen in ihrem Heimatland. weiter



 
Video

Kein Sonderzug nach Moskau? Deutsche Ostpolitik im europäischen Kontext

Seit Beginn des Ukraine-Konflikts kriselt es zwischen Russland und seinen europäischen Nachbarn. Wie sollte eine verantwortungsvolle Ostpolitik heute aussehen? Was lehren uns die Erfahrungen der Vergangenheit? Das diskutierten die Bundestagsabgeordneten Franziska Brantner, Katja Kipping und Alexander Graf Lambsdorff sowie Hamburgs Erster Bürgermeister a. D. Klaus von Dohnanyi im KörberForum. weiter



 
Meinung

»Demokratie braucht andere Werte«

Angesichts der aktuellen Gefahr politischer Desillusionierung spricht die tschechische Schriftstellerin und Übersetzerin Radka Denemarková über historische Verbindungen und Bruchlinien in Mittelosteuropa und plädiert für eine Erneuerung europäischer Visionen. Ostmitteleuropa habe für seine Vergangenheitsbewältigung noch einen weiten Weg vor sich. »Wo das Geld spricht, schweigt die Wahrheit«, meint Radka Denemarková. weiter



 
Meinung

»Ich vermisse Mitteleuropa«

Populistische Positionen und eine Skepsis gegenüber den seit 1989 geschaffenen demokratischen Institutionen prägen zuletzt die Debatte in den Ländern Ostmitteleuropas. Immer mehr Stimmen stellen das Verhältnis zum Europäischen Projekt in Frage. Antworten darauf, wie eine Entfremdung verhindert werden kann, haben Intellektuelle in Polen, Ungarn und der Tschechslowakei bereits in den 1980er Jahren formuliert. Der slowakische Schriftsteller und Journalist Michal Hvorecký, der am 28. November im KörberFoum zu Gast ist, erinnert an die Kraft von Gesellschaften mit Visionen. weiter


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