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EU-Ratspräsidentschaft

Wie stärken wir den Zusammenhalt in Europa? – Unsere Online-Veranstaltung am 1. Juli zum Start der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

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Wie steht Deutschland zur EU? Einblicke geben unsere Infografiken.

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Die Coronapandemie stellt die Europäische Union vor die »größte Bewährungsprobe seit ihrem Bestehen« (Angela Merkel). Bereits vor der Ausbreitung des Virus haben unterschiedliche Auffassungen von Solidarität, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Souveränität und dem Umgang mit der eigenen Geschichte den Zusammenhalt der EU bedroht. In der aktuellen Krise werden bestehende Gräben tiefer, neue Konflikte brechen auf.

Die Körber-Stiftung möchte in einer Zeit existenzieller Herausforderungen mit ihrem Fokusthema »Europa zusammenhalten« zur Belebung des europäischen Gemeinschaftssinns beitragen. Mit Blick auf die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 legen wir ein besonderes Augenmerk auf den Beitrag Deutschlands.

Zielsetzung

Die Körber-Stiftung gibt im Dialog mit Partnerinnen und Partnern in Politik und Gesellschaft Impulse zur Debatte

  • wie Zusammenhalt, Handlungsfähigkeit und Legitimität der EU trotz tiefgreifender Differenzen zwischen den Mitgliedstaaten gestärkt werden können
  • wie Grundwerte der EU, vor allem Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, geschützt werden können
  • welche Lehren für die Bewältigung der aktuellen Krise aus der Geschichte der europäischen Integration gezogen werden können
  • wie Wege aus der Krise und (wirtschaftlicher) Wiederaufbau wirksam und gemeinschaftlich gestaltet werden können.

Mit Blick auf die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 möchten wir ein besonderes Augenmerk auf den Beitrag Deutschlands legen.

Hintergrund

Mit ihrem Fokusthema »Europa zusammenhalten« leistet die Körber-Stiftung einen Beitrag zur Debatte über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des europäischen Projekts. Dafür wendet die Stiftung sich Herausforderungen der europäischen Integration, der Außen- und Sicherheitspolitik ebenso wie historischen Wurzeln aktueller Konflikte zu. Auch Fragen von politischer Kultur, Geschichtspolitik, Identität und Werten sowie Perspektiven der Zusammenarbeit auf staatlicher, supranationaler und zivilgesellschaftlicher Ebene sind zentral für das Fokusthema.

Die Partnerinnen und Partner in diesem Dialog sind gesellschaftliche Vordenker, (außen)politische Entscheidungsträger und Multiplikatoren grenzübergreifender Verständigung. Besonders wichtig ist es der Körber-Stiftung dabei, Vertreter der nächsten Generation miteinander in den Austausch zu bringen.

Ziel dieser Dialogarbeit ist es, unterschiedliche Sichtweisen und Wertvorstellungen zu benennen und Gemeinsamkeiten zu identifizieren. Die Körber-Stiftung will in Politik und Gesellschaft Akteure stärken, die sich für eine gemeinsame Vision des europäischen Projekts einsetzen.

»Europa zusammenhalten« ist das aktuelle Fokusthema im Handlungsfeld »Internationale Verständigung«.

Meldungen


Meldung

Die Beziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland haben eine lange Geschichte von enttäuschten Erwartungen. Die Historikerin Helene von Bismarck skizziert, warum die Brexit-Verhandlungen während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft diese Vergangenheit berücksichtigen sollten.

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Zum Auftakt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in einer Zeit außergewöhnlicher Herausforderungen lud die Körber-Stiftung den preisgekrönten Historiker Philipp Ther zu einer Online-Debatte über die Vergangenheit und die aktuelle Verfassung der Gemeinschaft ein.

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Mit Blick auf die Geschichte der EU spricht Aleida Assmann, Kulturhistorikerin und Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels, über Quellen für den europäischen Zusammenhalt sowie aktuelle Bruchlinien. Auch erklärt sie, warum es dringend einen neuen Nationenbegriff braucht.

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Meldung

Die Corona-Pandemie hat die Europäische Union schwer getroffen. Im Angesicht der Krise erlebte die Union ihre »Stunde der Wahrheit«. Der 173. Bergedorfer Gesprächskreis ging der Frage auf den Grund, welche politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Auswirkungen der Corona-Krise abzumildern.

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Vor der EU-Ratspräsidentschaft durch Deutschland und der Schlussphase der Brexit-Verhandlungen lud die Körber-Stiftung Experten aus ganz Europa zu einem History and Politics Dialogue mit der Sozial- und Politikwissenschaftlerin Sophia Gaston, Direktorin der British Foreign Policy Group, und der Historikerin Helene von Bismarck ein.

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Anfang Juli beginnt die deutsche Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union. Warum es ein besonderer Vorsitz sein wird und welche Aufgaben Deutschland angehen muss, beschreibt Ana Palacio, von 2002 bis 2004 spanische Außenministerin, in einem Gastbeitrag für The Berlin Pulse.

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Mehr zu: Europa EU-Politik

Kontakt

Florian Bigge
Fokusthemenmanagement
Handlungsfeld »Internationale Verständigung«

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 180
E-Mail bigge@koerber-stiftung.de
Twitter KoerberIV

Nora Müller
Leitung Bereich Internationale Politik
Leitung Hauptstadtbüro Berlin

Telefon +49 • 30 • 206 267 - 60
E-Mail mueller@koerber-stiftung.de
Twitter muellernora

Gabriele Woidelko
Leitung Bereich Geschichte und Politik

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 160
E-Mail woidelko@koerber-stiftung.de
Twitter Woidelko

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Handlungsfeld

Magazin


Foto: Patricia Morosan
Interview

»Europa ist unsere gemeinsame Heimat«

Die Körber-Stiftung traf die ehemalige lettische Staatspräsidentin Vaira Vīķe-Freiberga in Berlin am Rande der Veranstaltung »Der Wert Europas. 30 Jahre nach dem Mauerfall«. Im Interview spricht sie über den Populismus in Europa, ihre Auffassungen von Identität und Heimat, den EU-Beitritt Lettlands und die Zeit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. weiter



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Körber Debate: Osteuropa – Demokratie in Gefahr?

Umstrittene Justizreformen, restriktive Mediengesetze, Zivilgesellschaften unter Druck: Die EU verfolgt den Kurs der Regierung in Warschau mit Sorge. Sollte Brüssel sich illiberalen Tendenzen entschiedener entgegenstellen oder sich aus den inneren Angelegenheiten der Mitgliedstaaten heraushalten? Darüber debattieren Dietmar Nietan von der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe und Marek Cichocki vom Natolin European Center in Warschau. weiter



Foto: David Ausserhofer
Interview

»Die Wissenschaft leidet unter dem Kulturkampf in Ungarn«

Seitdem die ungarische Regierung im Sommer 2017 den politischen Druck auf die international anerkannte Central European University in Budapest erhöhte, ist der Versuch der politischen Vereinnahmung von Wissenschaft europaweit zum Thema geworden. Zuletzt wurde auch die ungarische Akademie der Wissenschaften zum Ziel offener Kritik der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán. Wie brüchig ist die Freiheit von Lehre und Forschung, wenn diese als politische Gefahr wahrgenommen wird? Die ungarische Soziologin Éva Kovács gibt Einblick in die aktuellen Auseinandersetzungen in ihrem Heimatland. weiter



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Feindbild Brüssel? Ungarn und die EU

15 Jahre nach dem Beitritt zur Europäischen Union sieht Ungarn sich dem Vorwurf ausgesetzt, die EU mit einer Anti-Brüssel-Koalition schwächen zu wollen. Wie sieht Budapest die Zukunft des europäischen Projekts? Darüber diskutieren Judit Varga, ungarische Staatsministerin für EU-Beziehungen, und Thorsten Benner, Mitbegründer und Direktor des Global Public Policy Institute, mit Elisabeth von Hammerstein, Körber-Stiftung. weiter


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Welches Europa wollen wir?

Die EU ist bei ihren Bürgern so beliebt wie noch nie. Zugleich erstarken allerorts populistische Strömungen, die sich in ihrer Europakritik einig sind. Wie ist das zu erklären? Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot, der Schriftsteller Navid Kermani und der polnische Diplomat Janusz Reiter diskutieren über Gegenwart und Zukunft Europas. weiter



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Europa erinnert an den Holocaust

Die Erinnerung an den Holocaust verbindet und spaltet Europa zugleich. Wie unterscheidet sich das Gedenken und wie verändern sich Europas Erinnerungskulturen? Der Historiker Dan Diner und die ukrainisch-deutsche Schriftstellerin Katja Petrowskaja diskutieren darüber, wie ein gemeinsames Gedenken gelingen kann. weiter


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