Handlungsfeld

Lebendige Bürgergesellschaft

Unsere Gesellschaft steht vor der Herausforderung, die Demokratie zu stärken, für einen besseren sozialen Zusammenhalt zu sorgen und den demografischen Wandel zu gestalten. Die Körber-Stiftung setzt deshalb auf Dialog, Gemeinsinn, Teilhabe und Engagement - auf eine lebendige Bürgergesellschaft.

Zielsetzung

Mit unseren Programmen, Netzwerken und Veranstaltungen wollen wir Menschen dabei unterstützen, sich über die Zukunft des Zusammenlebens zu verständigen, die alternde Gesellschaft zu gestalten und der Demokratie Impulse zu geben. Wir bestärken Menschen darin, das Gemeinwesen mitzugestalten und wir machen ihre Potenziale sichtbar. So fördern wir beispielsweise den Gründergeist der Älteren oder geben Menschen im Exil eine Stimme.

Die kommunale Nachbarschaft sehen wir als den zentralen Ort für die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger; lokal können ein gutes Miteinander und generationenübergreifendes Zusammenleben gestaltet werden. Deshalb betreiben wir nicht nur ein eigenes Stadtteil- und Begegnungszentrum für Ältere, sondern stiften auch an anderen Orten Netzwerke für Engagement oder begleiten kommunale Politik und Verwaltung auf ihrem Weg zur demografiefesten Stadt.

Zu Themen wie Integration und Vielfalt, gutes Altern oder Stärkung der Demokratie bringen wir Entscheider und Entscheiderinnen, gesellschaftliche Vordenker und Vordenkerinnen und zivilgesellschaftliche Organisationen zusammen. Gleichzeitig führen wir zu den gesellschaftlichen Zukunftsthemen auch öffentliche Debatten, denn eine lebendige Bürgergesellschaft braucht die Beteiligung aller.

Meldungen

– Meldung

Stell dir vor, morgen ist der letzte Tag deines Lebens. Zu diesem Gedankenexperiment lädt die neue Web-App »Der letzte Tag« der Körber-Stiftung ein. Am 12. Oktober diskutierten die Student:innen des Studiengangs Expressive Arts in Social Transformation der Medical School Hamburg im Rahmen der Hamburger Hospizwoche über die App.

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– Meldung

Am 14. Oktober laden wir in der Veranstaltung »Im Gespräch mit dem Tod« das Publikum ein, zu sprechen und Expertinnen und Experten zu fragen: Sind meine Vorstellungen vom Sterben eigentlich richtig? Welche Sorgen und Ängst habe ich? Wie weit können Ängste und Schmerzen gelindert werden? Warum ist es sinnvoll, darüber zu sprechen?

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– Meldung

»Telecare als Antwort auf den Pflegenotstand«, »Ältere digital beteiligen«, »auch im ländlichen Raum offene Begegnungsräume schaffen«, »mehr Experimente in meiner Verwaltung wagen«. Viele konkrete Learnings nehmen sie aus Helsinki mit – Bürgermeister, Bürgermeisterinnen und Demografieverantwortliche aus deutschen Städten.

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– Meldung

Der BSE-Skandal war die Initialzündung für Thilo Bode zur Gründung der Verbraucherschutzorganisation »foodwatch«. Wie gesund und sicher unsere Nahrungsmittel heute sind – darüber sprach er mit Gerd Fricke, dem Vizepräsidenten des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

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– Meldung

Was wäre, wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre? Was möchte ich noch unternehmen oder erledigen? Wen möchte ich treffen? Die Web-App »Der letzte Tag« bringt Menschen durch persönliche Fragen dazu, sich auf spielerische Art und Weise mit dem eigenen Lebensende auseinanderzusetzen.

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– Meldung

Im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprojekts »Im Dialog für meine Stadt: Stuttgart besser machen« der Körber-Stiftung und der Bürgerstiftung Stuttgart haben junge Erwachsene konkrete Wünsche für die Zukunft des Bezirks Stuttgart-Nord formuliert.

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Kontakt

Mit dem Thema »Lebendige Bürgergesellschaft« beschäftigt sich die Körber-Stiftung in den Bereichen »Alter und Demografie« sowie »Demokratie, Engagement, Zusammenhalt«.

Kontakt zum Bereich Alter und Demografie
Kontakt zum Bereich Demokratie, Engagement, Zusammenhalt

Projekte zur »Lebendigen Bürgergesellschaft«


Amal, Hamburg!

Das Nachrichtenangebot Amal, Hamburg! informiert Menschen in Hamburg auf Arabisch und Persisch über das kulturelle, politische und gesellschaftliche Leben in der Hansestadt. Journalistinnen und Journalisten aus Syrien, Afghanistan und Iran im Hamburger Exil versorgen hier zugewanderte Menschen in ihrer Muttersprache mit den wichtigsten Nachrichten des Tages, mit Reportagen und Hintergrundberichten. In Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland startete das Projekt im April 2019.


Demenzsensible Gesellschaft

Demenz gehört zu den häufigsten Erkrankungen im Alter. Viele betroffene Familien ziehen sich aus dem öffentlichen Leben zurück. Die Körber-Stiftung wirbt für eine demenzsensible Gesellschaft, die Menschen mit Demenz als Teil unserer vielfältigen Gemeinschaft versteht und ihnen gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe ermöglicht.


Foto: Maria Nühlen

Deutschland besser machen

Die Zukunft von Städten zu gestalten ist das Ziel von »Deutschland besser machen – mit der zukunftsfähigen Stadt«. Die Initiative bringt Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Verwaltung, Zivilgesellschaft sowie Bürgerinnen und Bürger zusammen. Gemeinsam entwickeln sie deutschlandweite Zukunftsszenarien und Visionen. Diese Szenarien werden in Tischgesprächen mit Menschen vor Ort für ihre Stadt aufgegriffen und Lösungen für eine bessere Zukunft erarbeitet.


Digitale Alterswelten

Ein souveräner Umgang mit digitaler Technik ist auch für Ältere grundlegend, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Mit öffentlichen Veranstaltungen, der Vernetzung von Akteuren und Orten für die Vermittlung von digitaler Kompetenz und Angeboten speziell für Menschen ab 60 Jahren nimmt die Körber-Stiftung die Rolle Älterer im digitalen Wandel in den Blick.


Foto: Henning Schacht

Engagierte Stadt

Das Netzwerkprogramm Engagierte Stadt ist eine gemeinsame Initiative der Körber-Stiftung, der Bertelsmann Stiftung, der Bethe Stiftung, der Breuninger Stiftung, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Joachim Herz Stiftung und der Robert Bosch Stiftung.


Engagiertes Bergedorf

Am Standort in Hamburg-Bergedorf, dem Haus im Park und zukünftig dem KörberHaus, aktiviert und unterstützt die Körber-Stiftung das Engagement von Bergedorferinnen und Bergedorfern der Generationen 50 plus.


Exil heute – künstlerische Produktionsresidenzen

Das Thema Exil auf die Bühne zu bringen und innovative künstlerische Formate einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen – das ist das Ziel des Projekts Exil heute – künstlerische Produktionsresidenzen. Ab 2020 vergibt die Körber-Stiftung gemeinsam mit dem internationalen Produktionshaus Kampnagel Hamburg Residenzen für Theater-, Performance- oder Tanzprojekte, die sich mit dem Thema Exil beschäftigen.


Exile Media Forum

Die Zahl der Journalisten und Medienschaffenden, die sich in Deutschland im Exil befinden und hier arbeiten, steigt. Was bedeutet es, im Exil journalistisch tätig zu sein? Wie verändert sich die deutsche Medienlandschaft vor dem Hintergrund von Migration und Globalisierung? Diesen Fragen geht das Exile Media Forum nach. Einmal im Jahr werden rund 100 Experten und Medienleute nach Hamburg geladen, um Zukunftsfragen miteinander zu diskutieren, neue Trends aufzuspüren und Erfahrungen auszutauschen.


Expedition Age & City

Die jährliche internationale Demografiereise der Körber-Stiftung bietet lebendige Anschauung für Verwaltung und Politik aus deutschen Kommunen: Denn auch die europäischen Nachbarn erfahren eine Alterung ihrer Bevölkerung. Und es sind vor allem die Städte, die kreative und innovative Lösungen entwickeln – ein Blick über den Tellerrand in diese Städte lohnt sich!


Foto: Christina Körte

Haus im Park

Das Haus im Park ist das Praxisprojekt zur Partizipation Älterer. Es bietet Menschen ab 50 unter einem Dach Bildung, Gesundheitsförderung, soziale Begegnung, Kultur und Mitgestaltung. Rund 100 Engagierte wirken mit.


Foto: Körber-Stiftung/André Wagenzik

Körber Demografie-Symposien

Das Projekt präsentiert Entscheidungsträgern gute Lösungen und internationale Impulse für die Kommune im demografischen Wandel.


Leben mit dem Tod

Sich mit der eigenen Vergänglichkeit, mit dem Sterben und dem Tod geliebter Menschen auseinanderzusetzen, gehört zu den großen Aufgaben jedes Menschenlebens. Mit ihrem Projekt Leben mit dem Tod will die Körber-Stiftung helfen, Sprachlosigkeit zu überwinden und zu einem bewussten Umgang mit der eigenen Endlichkeit ermutigen.


Lernen und mehr

Lernen und mehr ist das neue Bildungsprogramm der Körber-Stiftung und der Hamburger Volkshochschule für Menschen ab 60 Jahren. Es beinhaltet Lernangebot für Ältere, die sich im kleineren Kreis und ohne Leistungsdruck weiterbilden möchten und dabei auch gerne neue Kontakte knüpfen.


Meine Stadt besser machen

Demokratie ist mehr als Wählen. Demokratie heißt Menschen an Entscheidungen zu beteiligen, ihre Sichtweise einzubeziehen und ihre Ideen für das Gemeinwohl nutzbar zu machen. Welche Wünsche, Pläne, Ideen haben die Bürgerinnen und Bürger für ihren alltäglichen Lebensraum, ihre Stadt, ihr Dorf?


Stadtlabor demografische Zukunftschancen

Der demografische Wandel muss vor Ort gestaltet werden. Die Workshop-Reihe richtet sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bzw. demografische Schlüsselpersonen in der lokalen Verwaltung, die Interesse daran haben, in einem exklusiven Kreis inhaltlich und methodisch Neuland zu betreten.


Stadtlabor Online

In digitalen Konferenzen tauschen sich Alumni unseres Programms »Alter und Kommune« aus und erhalten Experteninputs aus der Praxis, Wissenschaft oder Politik. Es geht um aktuelle Themen – Corona, Digitalisierung, Hochaltrigkeit – oder innovative Methoden und gute Praxis.


Tage des Exils

Die Tage des Exils sind ein publikumsorientiertes Veranstaltungs- und Begegnungsprogramm in Hamburg. Es gibt Menschen im Exil eine Plattform, schlägt die Brücke zwischen Gegenwart und Vergangenheit und regt zu Dialog und Verständigung zwischen Alt- und Neubürgern an, um so zum besseren Zusammenhalt in der Stadt beizutragen.


Zugabe-Preis

Der Zugabe-Preis zeichnet soziale Gründerinnen und Gründer ab 60 Jahren aus, die mit unternehmerischem Gründergeist Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit gefunden und dafür eine Organisation aufgebaut haben. Der Preis wirbt für einen neuen Umgang mit dem Alter und zeigt die Vielfalt der Möglichkeiten in und nach der Lebensmitte.