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»Neues Leben im Exil« – Magazin 2018


 
Meinung

»Wo ich schreibe, ist die Türkei«

Der im deutschen Exil lebende türkische Journalist Can Dündar hielt in der Elbphilharmonie die »Hamburger Rede zum Exil«. Dündars Rede war zugleich der Auftakt zum ersten »Exile Media Forum« der Körber-Stiftung, das deutsche Medienschaffende und im Exil lebende Journalisten zusammenführt. weiter



 
Video

Exilland Deutschland- Eine Erfahrung

Einen sehr persönlichen Blick auf 50 Jahre Exil lieferte der Schriftsteller SAID beim ersten Exile Media Forum der Körber-Stiftung. Berührende Worte, die die Zerrissenheit zeigen, welche das Exil in einem Menschen auslösen kann. Zuflucht, Heimat aber auch Abkehr und Flucht, all das vereint SAID in der Metapher der Sprache. Die Rede kann in der Mediathek auch als PDF heruntergeladen werden. weiter



 
Interview

»Ideen machen nicht an Gefängnismauern und Staatsgrenzen Halt«

Kamal Chomani ist ein irakischer Journalist, Blogger und politischer Aktivist. Aufgrund seiner kritischen Haltung zum Unabhängigkeitsreferendum im kurdischen Teil Iraks wurde er in seinem Heimatland mehrfach mit dem Tode bedroht. Als Stipendiat der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte lebt er seit knapp zwei Monaten in Hamburg. Mit Agata Klaus, Körber-Stiftung, sprach er über seine Situation im Exil in Hamburg. weiter



 
Video

Aufbrüche aus dem Exil

Mit 16 Jahren flieht Pedro Kadivar aus dem Iran und lebt zunächst in Frankreich. Heute arbeitet er als Schriftsteller und Theaterregisseur in Berlin. Sein »Kleines Buch der Migrationen« schlägt eine Brücke zwischen persischer und europäischer Literatur. Mit der Literaturwissenschaftlerin Doerte Bischoff spricht er über das Fremdsein und die Rolle der Sprache beim Aufbruch ins Unbekannte. Der Schauspieler Stephan Benson trägt ausgewählte Passagen aus den Texten von Pedro Kadivar vor. weiter



 
Gespräch

Stimmen der Freiheit

In der Veranstaltungsreihe Stimmen der Freiheit berichten internationale Journalisten, Chronisten und Fotografen, von denen viele ihr Heimatland unter schwierigen Umständen verlassen mussten, vom Leben und Arbeiten in ihrem Land und vom Leben im Exil an ihrem Zufluchtsort Deutschland. Die Reihe ist eine Kooperation mit der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, der Weichmann-Stiftung und der Süddeutschen Zeitung. weiter



 
Bericht

»Alles Schlimme ist mit uns gemacht worden«

Zur Eröffnung der Hamburger »Tage des Exils 2017« kam die Jesidin Nadia Murad ins KörberForum. Als Schirmherrin und erste »Sonderbotschafterin für die Würde der Überlebenden von Menschenhandel« der Vereinten Nationen bot sie einen beklemmenden Einblick in die Verfolgung der Jesiden durch den IS – der sie selbst zum Opfer fiel. weiter


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Video

Verstreut in ganz Europa, vereint in der Musik

Ein Orchester, das Grenzen überwindet: Noch immer ist Syrien von den Fronten des Bürgerkriegs geprägt, noch immer verlassen viele Syrer ihr Land, um im Exil zu überleben. So auch die Musiker des Syrian Expat Philharmonic Orchestra. Mit ihren Konzerten will das einzige syrische Exilorchester ein musikalisches Zeichen gegen den Krieg in seiner Heimat setzen und für Verständigung werben. 2015 von Jahed Jazbeh gegründet, füllt das Syrian Expat Philharmonic Orchestra schon kurze Zeit nach ihrer Gründung die Konzertsäle Europas. Im Rahmen der »Hamburger Tage des Exils« gastierte das Orchester in der Elbphilharmonie. weiter



 
Veranstaltung

Exile Media Forum

Die Zahl der Journalisten und Medienschaffenden, die sich in Deutschland im Exil befinden und hier arbeiten, steigt. Was bedeutet es, im Exil journalistisch tätig zu sein? Wie verändert sich die deutsche Medienlandschaft vor dem Hintergrund von Migration und Globalisierung? Und welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei? Diesen Fragen geht das Exile Media Forum nach. Im Oktober 2018 kamen erstmals in Hamburg rund 100 Experten und Medienleute zusammen, um Zukunftsfragen miteinander zu diskutieren, neue Trends aufzuspüren und Erfahrungen auszutauschen. weiter



 
Video

Hamburger Rede zum Exil: Ilija Trojanow

Im Rahmen der Hamburger »Tage des Exils 2017» boten die Körber-Stiftung und die Weichmann-Stiftung erstmals die »Hamburger Rede zum Exil« an. In einer Mischung aus autobiografischen Erfahrungen, Beobachtungen und philosophischen Reflexionen des Themas Flucht umkreiste der Schriftsteller Ilija Trojanow in seinem Vortrag die Zumutungen und Chancen eines Neuanfangs, der an die Vergangenheit gekettet ist. Die Veranstaltung moderierte Sven Tetzlaff, Körber-Stiftung. weiter


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Video

Grenzgänger zwischen den Kulturen

SAID wurde 1947 in Teheran (Iran) geboren. Sein Künstlername bedeutet »der Glückliche«. 1965 kam SAID für das Studium der Technik nach Deutschland, wo sich seine literarischen Interessen mit seinem Engagement für Demokratie verbanden. Aufgrund seines Eintretens gegen das Schah-Regime konnte er erst nach dessen Sturz im Jahr 1979 in den Iran zurückkehren – allerdings nur für kurze Zeit, da er unter dem Regime der Mullahs keine Möglichkeit zu einem Neuanfang in seiner Heimat sah. Ein weiteres Mal flüchtete er in das Exil nach Deutschland, wo er als freier Schriftsteller und Journalist in München lebt. Seine Texte wie der Lyrikband »Psalmen« überschreiten kulturelle, religiöse und nationale Grenzen. weiter


Kontakt

Körber-Stiftung
Neues Leben im Exil
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Telefon +49 · 40 · 80 81 92 - 177
Instagram gesichterdesexils
Twitter @KoerberLBG

Andrea Bayerlein
Fokusthemenmanagement
Handlungsfeld »Lebendige Bürgergesellschaft«

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 177
E-Mail bayerlein@koerber-stiftung.de

Susanne Kutz
Leitung Bereich Alter und Demografie
Leitung Haus im Park der Körber-Stiftung

Telefon +49 • 40 • 72 57 02 - 36
E-Mail kutz@koerber-stiftung.de

Sven Tetzlaff
Leitung Bereich Demokratie, Engagement, Zusammenhalt

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 144
E-Mail tetzlaff@koerber-stiftung.de

Handlungsfeld

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