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Digitalformat Salon, Amal startet mit kulturellen Angeboten

Viele Menschen aus arabischen Ländern, Afghanistan und dem Iran sind nach Deutschland gekommen – unter ihnen auch viele Künstlerinnen und Künstler. Die kulturelle Vielfalt in Form von Tanz, Musik, Kunst und Literatur, die sie mitbringen, präsentiert der Salon, Amal in den kommenden drei Monaten jeden Donnerstag um 19 Uhr im Livestream.

Einmal die Woche bietet die Facebook-Seite von Amal, Berlin! ab sofort ausgewählten arabischen, iranischen und afghanischen Künstlerinnen und Künstlern aus Hamburg oder Berlin eine Plattform. Hier werden sie musizieren, tanzen, singen, diskutieren oder auf andere Art und Weise ihre Kultur darstellen – und natürlich ihr Talent zeigen.

Interaktion und Kommunikation mit den Leserinnen und Lesern erhöhen

Mit dieser neuen digitalen Veranstaltungsreihe erhofft sich das Amal-Redaktionsteam, die Interaktion und Kommunikation mit den Leserinnen und Lesern zu erhöhen, so Mutaz Enjila. »Salon, Amal kommt zu einem sehr wichtigen Zeitpunkt, da die meisten Veranstaltungen aufgrund der Corona-Krise online stattfinden. Den Leserinnen und Lesern wurde monatelang die Teilnahme an Veranstaltungen verwehrt. Daher werden wir kulturelle Veranstaltungen, Konzerte, Partys und Interviews mit einzigartigen Persönlichkeiten übertragen«, erklärt Mutaz Enjila die Motivation hinter Salon, Amal.

In neue Kulturen eintauchen

Der Salon, Amal wird in den Sprachen der Redaktionen, auf Arabisch und Persisch, angeboten. Aber auch Nicht-Muttersprachler sind herzlich eingeladen, bei Tanz und Musik in neue Kulturen einzutauchen. Die perfekte Gelegenheit dazu bietet der Auftritt der »Oriental Band Hamburg« am 09. Juli. Mutaz Enjila: »Ich denke, orientalische Musik ist sowohl bei vielen arabischen Gemeinschaften als auch bei Deutschen wegen ihrer Vielfalt und Fähigkeit, Herzen zu erreichen, beliebt.«

Passend zu dem Namen der Redaktion – Amal bedeutet Hoffnung auf Arabisch – will die Redaktion um Mutaz Enjila mit dem neuen Format den Leserinnen und Lesern wieder Hoffnung geben: »Sie sollen das Gefühl haben, dass das Leben wieder so schön werden wird wie vor der Corona-Krise«.

 


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