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Themen > Neues Leben im Exil
  • Die Menschenrechtlerin Joumana Seif kämpft für die Rechte politischer Gefangener in ihrer Heimat Syrien.
    Amal, Berlin-Redakteurin Amloud Alamir hat sie für die Serie »Stimmen des Exils« porträtiert
    (Foto: Amloud Alamir)
  • - Meldung

    Menschenrechte oder Geschichten aus tausendundeiner Nacht

    Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember schreiben Journalistinnen und Journalisten aus Ägypten, Iran, Syrien und der Türkei, wie sie Menschenrechte in ihrer Heimat und in Deutschland erleben. Ihre Beiträge sind Teil der Serie »Stimmen des Exils«, mit der die Körber-Stiftung und der »Tagesspiegel« Journalistinnen und Journalisten im Exil zu Wort kommen lassen.

    Reisen können ohne Bestechungsgelder zahlen zu müssen, die eigenen Rechte kennen und verteidigen und zur Schule gehen, um zu lernen – und nicht, um Parolen des Präsidenten zu singen. Was für Menschen hierzulande selbstverständlich ist, klingt für andere wie eine Geschichte aus tausendundeiner Nacht. So beschreibt es der aus Syrien stammende Journalist Hareth Almukdad in seinem Artikel »Das Grundgesetz, ein Traum«. Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte vergleicht er die Rechte in seiner Heimat mit denen in Deutschland. Sein Artikel erscheint zusammen mit weiteren Beiträgen von Exiljournalistinnen und -journalisten am 10. Dezember im »Tagesspiegel« in der Serie »Stimmen des Exils« der Körber-Stiftung und des »Tagesspiegels«.

    Neben der Frage, wie man in der neuen Heimat Wurzeln schlagen kann, berichten die Autorinnen und Autoren in der Serie von Folter und Misshandlung von Dorfbewohnern in der Türkei und zitieren, welche Rechte Menschen in Deutschland am wichtigsten sind. Ein Video porträtiert zudem die Menschenrechtlerin Joumana Seif, eine von vielen Frauen aus Syrien, deren Familien verschwunden sind.

    »Meinungsfreiheit ist eines der wichtigsten Menschenrechte. Auf der ganzen Welt müssen Journalistinnen und Journalisten fliehen, weil ihnen dieses Recht untersagt wird. Sie haben daher einen ganz besonderen Blick auf das Thema, dem wir durch die Zusammenarbeit mit dem Tagesspiegel eine Bühne bieten«, so Theresa Schneider, Programmleiterin Exil bei der Körber-Stiftung.

    Den Auftakt der Reihe »Stimmen des Exils« bildeten Texte zum Internationalen Tag der Demokratie am 15. September. Die nächste Themenseite erscheint am 8. März 2021 zum Internationalen Frauentag. In begleitenden Workshops vertiefen die Exiljournalistinnen und -journalisten ihre Kenntnisse über das deutsche Mediensystem und schärfen ihr journalistisches Handwerkszeug.

    Die Texte der Exiljournalistinnen und -journalisten zum Tag der Menschenrechte finden Sie in der Printausgabe des »Tagesspiegels« vom 10. Dezember. Alle Texte der Serie sowie weitere Artikel und Videos finden Sie online hier.


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