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Magazin-Beiträge 2016


 
Meinung

25 Jahre Visegrád-Gruppe: Auf einem gemeinsamen Weg weg von der gemeinsamen Idee

Europa rückt nach rechts. Gerade in jenen Ländern Europas, die immer Brücke waren zwischen der Mitte des Kontinents und Russland, werden radikale Stimmen laut. Polen, Tschechien, Ungarn und die Slowakei bilden die Visegrád-Gruppe, die einst einen entscheidenden Anteil an der Annäherung der Region an den Westen hatte. Nun scheinen sie die gemeinsamen Ziele aus den Augen verloren zu haben – und blicken wieder verstärkt nach Russland. Ein Gastbeitrag von Zuzana Novakova. weiter



 
Meinung

»Zeigen, was geht und was nicht geht«

Voller Herausforderungen, so sieht der ehemalige polnische Botschafter Janusz Reiter die Beziehungen zwischen seinem Land und Russland: »Ich glaube nicht, dass es einen historischen Determinismus gibt, der dafür verantwortlich ist, dass Russland kein demokratisches Land werden kann«. Und er ergänzt: »Polen kann kein Interesse an einem angespannten Verhältnis haben«. Am Rande des Berliner Forum Außenpolitik erläutert Janusz Reiter, warum es Europa aus seiner Sicht nicht gelungen ist, gleichberechtigte und verlässliche Beziehungen mit Russland aufzubauen und warum Russland eine Herausforderung an die europäischen Werte darstellt. Zudem spricht er über die Folgen der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten und welche Verantwortung damit auf Polen zukommen könnte. weiter


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Meinung

Das albtraumhafte sowjetische Erbe abschütteln

Wirtschaft, Militär, Bildung – die Sowjetunion steckte in allen Lebensbereichen in Litauen. 25 Jahre später ist das tatsächlich Geschichte. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« schildert Eduardas Borisovas wie Litauen darum gerungen hat das sowjetische Erbe abzuschütteln, aber mehr denn je eine geopolitische Bedrohung durch Russland wahrnimmt. weiter



 
Meinung

Der lange Abschied von der BSSR

Belarus hat es nicht eilig, sich von der sowjetischen Vergangenheit loszusagen, die Anbindung an Russland ist eng. Doch langsam entsteht ein neues Nationalbewusstsein. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« beschreibt Dzianis Melyantsou wie Belarus den Einfluss der sowjetischen Vergangenheit noch heute deutlich spürt, während sich die junge Generation größtenteils am Westen als dem Standard für ihren Lebensstil orientiert. weiter



 
Video

Am Tiefpunkt: Russland und die Ukraine

»Die Ukraine hat die Krim verloren. Russland hat die Ukraine verloren. Und Europa hat Russland verloren«, so beschreibt der frühere stellvertretende ukrainische Außenminister Oleksandr Chalyi den aktuellen Stand im Beziehungsdreieck Ukraine-Russland-Europa. Am Rande des Berliner Forums Außenpolitik schilderte er, wie die Ukraine mit ihrer Abhängigkeit von russischen Erdgaslieferungen umgeht und äußert seine Hoffnung in die trilateralen Gespräche der Ukraine mit Russland und der Europäischen Union. Für Oleksandr Chalyi ist der Weg der europäischen Integration und der Abschluss des Assoziierungsabkommens mit der EU alternativlos. Gleichzeitig beschreibt er, welche Unterstützung sich die Ukraine durch die EU erhofft und fordert die Visafreiheit für ukrainische Staatsbürger bei der Einreise in den Schengen-Raum. weiter



 
Meinung

Moskau auch mal Nein sagen

Die Unabhängigkeit Aserbaidschans von der UdSSR war hart erkämpft. Heute ist das Verhältnis zum russischen Nachbarn strategisch gut, aber nicht ohne Widerspruch. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« beschreibt Fariz Ismailzade, Wirtschaftswissenschaftler und Politologe aus Baku, Aserbaidschans Rolle im Spannungsfeld zwischen einer engen Bindung an den großen Nachbarn Russland und außenpolitischer Eigenständigkeit gegenüber der EU und der islamischen Welt. weiter



 
Meinung

Dem Homo sovieticus entkommen

Denkmalsturz und Umbenennung von Städten: In der Ukraine ist der Umgang mit dem sowjetischen Erbe per Gesetz geregelt. Diese Art von Geschichtspolitik passt nicht allen. Der ukrainische Historiker Georgi Kasjanow leitet den Bereich Zeitgenössische Geschichte und Politik am Institut für Ukrainische Geschichte der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Kiew. In unserer gemeinsamen Reihe mit ZEIT ONLINE geht er der Frage nach, wie die ukrainische Gesellschaft jenseits aller gesetzlichen Vorgaben heute mit ihrem sowjetischen Erbe umgeht. weiter



 
Interview

»Oh Gott – eine Russenparty!«

Tatjana Lidokhover und Alexander Mirimov sind in Sankt Petersburg aufgewachsen, kamen vor 20 Jahren nach Hamburg und haben 2001 gemeinsam mit vier Freunden das »Datscha-Projekt« gegründet. Die Gruppe organisiert unter anderem Konzerte mit osteuropäischen und russischen Bands; ihr Ziel: russische Musik zur Weltmusik machen und osteuropäische Lebensfreude in Deutschland verbreiten. Im Interview erzählt das Ehepaar von der Leidenschaft für gute russische Musik und warum aus der geplanten Datscha auf der Krim nichts wurde. weiter



 
Video

Lettische »Nicht-Bürger«: Ausgrenzung im Baltikum

Eine Viertelmillion Menschen sind sogenannte »Nicht-Bürger«: Sie dürfen nicht wählen und nicht im öffentlichen Dienst arbeiten, und sie besitzen nicht die lettische Staatsbürgerschaft. Betroffen sind 12 Prozent der Bevölkerung, ein Großteil von ihnen hat russische Wurzeln. Was hat es mit diesem Status auf sich? Die Juristin und Menschenrechtsaktivistin Elizabete Krivcova aus Riga erklärt das Problem im Video-Interview. weiter



 
Meinung

Russland braucht europäische Grundwerte

Vor 25 Jahren zerfiel die Sowjetunion. Sie hinterließ den Russen die Trümmer ihrer Nationalitätenpolitik und das Erbe einer proeuropäischen intellektuellen Tradition. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« setzt sich der Historiker Alexej Miller mit den Herausforderungen einer föderalen Ordnung und mit dem Fortbestand eines europäischen Wertesystems in Russland auseinander. weiter



 
Video

Russland entschlüsseln

Martin Krohs hat mit dekoder.org eine Online-Plattform gegründet, die interessierten Lesern Originalartikel russischer Medien ins Deutsche übersetzt anbietet und hilfreiche Erklärungen dazu liefert. Mit der Journalistin Natalia Konyashina sprach er über seine Beweggründe und die Ziele von dekoder.org. weiter



 
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Putsch oder Revolution?

In dieser Woche jährt sich die russische Oktoberrevolution zum 99. Mal. Am 7. November 1917 stürzten die Bolschewiki unter ihren Anführern Wladimir Iljitsch Lenin und Leo Trotzki die Regierung und übernahmen gewaltsam die Macht. Ein blutiger Bürgerkrieg folgte, und bis heute streiten Historiker, Autoren und Politikwissenschaftler darüber, wie diese Ereignisse tatsächlich zu bewerten sind. War es eine echte Revolution, angetrieben von den Arbeitern? Oder handelte es sich um einen Putsch machtbewusster Männer? weiter



 
Interview

Der Realist macht kleine Schritte

Der Hamburger Europaparlamentarier Knut Fleckenstein wünscht sich für die russisch-europäischen Beziehungen mehr Bodenständigkeit und die Bereitschaft zum Dialog, auch in schwierigen Zeiten. Schwarze Listen für russische Politiker seien kontraproduktiv, sagt er. Im Gespräch mit Madeleine Janssen erinnert Fleckenstein an eine berührende Geste der Völkerfreundschaft, die schon fast in Vergessenheit geraten ist. weiter



 
Bilderstrecke

Die Entwicklung des Ukraine-Konflikts

Mit den Protesten auf dem Euromaidan begann der Ukraine-Konflikt. Welche Rolle spielte Russland in den darauf folgenden Ereignissen? Was geschah im Donbass? Unsere Timeline zeichnet die Ereignisse seit Beginn des Konflikts nach. weiter



 
Interview

»Neugierig auf die russischen Nachbarn«

Den Bürgern Kaliningrads kommt als Bewohnern der russischen Exklave eine Sonderrolle im russisch-polnischen Verhältnis zu. Paulina Siegień ist Grenzgängerin zwischen den beiden Welten, als Lokaljournalistin schreibt sie sowohl für Danziger als auch für Kaliningrader Medien. Jungen Europäern aus dem EUSTORY-Netzwerk berichtete sie kürzlich während eines History Camps in Polen darüber, wie sich die aktuellen russisch-polnischen Spannungen auf die Region auswirken. weiter



 
Bericht

Stillstand zwischen Moskau und Warschau

Der Philosoph und Politologe Marek A. Cichocki ist Forschungsdirektor am Natolin European Centre in Warschau und Chefredakteur der Zeitschrift »New Europe«. Am Rande des Körber History Forum sprach er mit der Journalistin Gemma Pörzgen über die Beziehungen zwischen Polen, Russland und Deutschland. weiter



 
Interview

»In Russland streiten die Menschen über die Geschichte«

Im Sommer 2016 stellen ein paar leidenschaftliche Menschen in Tschechien die Website »Gulag Online« ins Netz, ein virtuelles Museum über das russische Gulag-System. Sie zeigen interaktive Karten, Biografien der Häftlinge und 360-Grad-Bilder aus den früheren Baracken. Im Interview mit Madeleine Janssen erklärt der Vorsitzende des Online-Museums, Štěpán Černoušek, wie sein Projekt in Russland ankommt und warum das Internet ein geeignetes Werkzeug ist, um Geschichte zu erschließen. weiter



 
Interview

»Ein deutlicher Kurswechsel Russlands ist notwendig«

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg war beim Politischen Frühstück der Körber-Stiftung in Berlin zu Gast. Er nahm dabei im Rahmen eines schriftlichen Interviews auch Stellung zu den derzeitigen Beziehungen zwischen der NATO und Russland. weiter



Wolfgang Schmidt  
Interview

»Beeindruckendes Signal«

Hamburg und St. Petersburg verbündeten sich 1957 als Partnerstädte, nur zwölf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die deutsch-russischen Beziehungen wurden seither mehrfach auf die Probe gestellt, doch an der Städtepartnerschaft hat das nichts geändert. Warum die beiden Städte so gut miteinander können und wie sie das Jubiläumsjahr 2017 feiern wollen, verrät der Hamburger Staatsrat der Senatskanzlei Wolfgang Schmidt im Interview. Er ist beim Bund und bei der Europäischen Union Bevollmächtigter für auswärtige Angelegenheiten. weiter



 
Bericht

Die Macht der Schlagzeilen

Ob Ukraine-Konflikt, das Eingreifen Russlands in Syrien oder die aktuelle Situation der Europäischen Union – sehr unterschiedliche Sichtweisen prägen die Berichterstattung in den Medien in Russland und seinen europäischen Nachbarländern. Am 1. November 2016 diskutierten Experten im KörberForum. weiter



 
Bericht

»Eine dunkle Zukunft! Dazu so weit, so weit!«

Dmitrij Dmitreewitsch Bergmann war einer von Hunderttausenden Russlanddeutschen, die im August 1941 nach Sibirien, Kasachstan und Zentralasien deportiert wurden. Während der gesamten Zeit der Deportation und bis zu seinem Tod im Februar 1942 führte er ein Tagebuch, das jetzt, zum 75. Jahrestag des Beginns der Deportation der Russlanddeutschen, in einer aktualisierten und überarbeiteten zweisprachigen Ausgabe in Moskau erscheint. In Zusammenarbeit mit der Internationalen Gesellschaft MEMORIAL veröffentlichen wir hier vorab einige Auszüge aus den Aufzeichnungen. weiter



 
Meinung

Europas Gretchenfrage »Identität«

Gründet unser Selbstverständnis auf Verfassung oder Herkunft? Warum unsere Zerrissenheit zwischen nationaler Herkunft und europäischen Freiheitsrechten den Brexit und den Ukraine-Konflikt befeuert. Ein Standpunkt von Mirko Kruppa, der beim Auswärtigen Amt arbeitet und dort unter anderem mit Zentralasien, China/Taiwan, Ukraine, Belarus, eurasischer Integration sowie Russland inhaltlich betraut war. weiter


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Bericht

Wie weiter mit NATO, Russland und EU?

Rund 70 Alumni des Munich Young Leaders Netzwerks der Körber-Stiftung und der Münchner Sicherheitskonferenz diskutieren auf ihrem Jahrestreffen in Warschau aktuelle außen- und sicherheitspolitische Herausforderungen. weiter



 
Meinung

»Russland war immer ein schwieriger Nachbar für die baltischen Staaten«

»Wenn wir die Geschichte betrachten, war Russland nie ein guter und bequemer Nachbar für die baltischen Staaten – mit Ausnahme der Jelzin-Ära zu Beginn der 1990er Jahre. Putin dagegen hat während seiner 15-jährigen Regierung jede aufkommende Demokratiebestrebung in Russland im Keim erstickt«, meint Mall Hellam, Executive Director der Open Estonia Stiftung. weiter



 
Interview

Zwangsarbeiter: Die doppelten Opfer

Nach der Rückkehr in ihre Heimat wurden NS-Zwangsarbeiter in der Sowjetunion als Vaterlandsverräter wahrgenommen – und damit zu »doppelten Opfern«. Mit der Soziologin Elena Rozhdestvenskaya sprach Bernd Vogenbeck über die schwierige Erinnerung an Zwangsarbeit in Russland. weiter



 
Video

Annäherung an Europa und sowjetisches Erbe

Der Historiker Davit Jishkariani vom »Soviet Past Research Laboratory« in Georgien berichtet von der aktuellen Annäherung Georgiens an Europa. Im Interview erklärt er zudem, welche Spuren des sowjetischen Erbes in Tiflis heute zu finden sind und warum Georgien und Polen ganz unterschiedliche Beziehungen zu Russland haben. Geführt wurde dieses Interview am Rande des EUSTORY History Camps in Georgien, zu dem Alumni aus 16 Ländern gekommen sind, um eine Woche lang unter dem Rahmenthema »Vereint oder getrennt durch Diversität« der Frage von Identitäten und Nationalismus nachzugehen. weiter



 
Meinung

Risiko Nichtbürger

Seit sowjetischen Zeiten lebt in Lettland eine große russischsprachige Minderheit mit eingeschränkten Rechten. Russland versucht, diese Menschen unter anderem im Rahmen von Initiativen zur Unterstützung von Landsleuten im Ausland zu instrumentalisieren. Der lettische Parlamentarier Sergejs Potapkins ist russischer Abstammung und wurde 1977 in Riga geboren. Nach der Unabhängigkeit Lettlands 1991 wurde er zum Nichtbürger. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« beschreibt er den bis heute schwierigen Umgang mit allem Russischsprachigen in Lettland und die Sprengkraft der demografischen Frage. weiter



 
Video

Russlands Seele

Die Pianistin Ana-Marija Markovina und der Psychologe Helmut Reuter haben sich anhand des berühmten Klavierzyklus »Bilder einer Ausstellung« des Komponisten Modest Mussorgsky auf die Suche nach dem Mythos der russischen Seele begeben. Im KörberForum – Kehrwieder 12 beleuchteten sie die Motive, die aus dem russischen Volksgut Eingang in Mussorgskys Musik gefunden haben: die Hexe Baba Jaga beispielsweise oder das große Heldentor von Kiew. Sie zeigen aber auch auf, welch tiefgreifende Einschnitte in die soziale, politische und kulturelle Ordnung Russlands in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts diese Kunstwerke beeinflussten und welche fundamentalen Folgen etwa die Aufhebung der Leibeigenschaft im Jahr 1861 für das Selbstverständnis aller Gesellschaftsschichten nach sich zog. weiter


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Meinung

»Es gibt eine ständige Reglementierung«

Die russische Medienbeobachterin Arina Borodina hat zahlreiche Publikationen und Hintergrundanalysen zum russischen Fernsehen veröffentlicht. Zudem hat sie alle zentralen Persönlichkeiten des russischen Fernsehens interviewt, vom Manager bis zum Hauptnachrichtenmoderator. Im Gespräch mit Natalia Konyashina erklärt sie, welche Themen und Inhalte die Medienberichterstattung in Russland heute dominieren, in welcher Form kritischer Journalismus in Russland möglich ist und inwieweit Druck auf Journalisten ausgeübt wird. weiter



 
Meinung

»Das Erbe der Sowjetunion«

Vor 25 Jahren zerfiel die Sowjetunion. Zu diesem Jahrestag startete die Körber-Stiftung in Kooperation mit ZEIT ONLINE die Artikelserie »Das Erbe der Sowjetunion«. Sie bietet Einblicke in die Situation in den Ländern Europas, die damals unabhängig wurden. Experten aus Russland, der Ukraine, den baltischen Staaten, dem Kaukasus sowie aus Belarus und Moldau beziehen Stellung zu den Fragen, welche Bedeutung der Verlust des Imperiums in ihren Ländern hat, welche Rolle das sowjetische Erbe heute noch spielt und wie sich das Verhältnis zwischen Russland und seinen Nachbarstaaten aktuell gestaltet. In ihren Gastbeiträgen greifen unsere Autoren Themen wie die Akzeptanz europäischer Grundwerte, die Integration sogenannter Nichtbürger, die Bestimmung der eigenen Identität und den Umgang mit Denkmälern auf. Sie beschreiben damit, wie jedes der Länder auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Erbe der Sowjetunion umgeht. weiter



 
Video

Es ist Zeit!

Es ist Zeit! Das ist die Botschaft, mit der die ukrainische Außenpolitikerin Hanna Hopko nach Berlin gekommen ist. Zeit dafür, dass die Europäische Union endlich ihre Zusagen einlöst, wonach Ukrainer bald ohne Visum in die EU reisen dürfen. Zeit auch für deutliche Signale an Russland, findet die Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses in Kiew. weiter


 
Interview

»Schade, dass die Visa nicht abgeschafft wurden«

Die Journalistin Elena Chernenko leitet das Ressort Außenpolitik der Tageszeitung Kommersant in Moskau. Sie ist zudem Mitglied des Netzwerks Munich Young Leaders, das die Körber-Stiftung zusammen mit der Münchner Sicherheitskonferenz ins Leben gerufen hat. Wir haben die Expertin für russische Außenpolitik und die Beziehungen Russlands zu seinen Nachbarn und zum Westen gefragt, wie sie die aktuelle Entwicklung in der Ukraine und in Syrien einschätzt und wie das Stimmungsbild dazu heute in Russland ist. weiter



 
Bericht

Aserbaidschan: zwischen Tradition und Moderne

Aserbaidschan ist wild und glamourös gleichzeitig. Am 18. Oktober 1991 erklärte das Land seine Unabhängigkeit von der UdSSR. 25 Jahre später sind die Spuren des Kommunismus immer noch zu sehen. Die Hauptstadt Baku wirkt zumindest äußerlich sehr modern. Unterm Strich kritisieren Beobachter aber immer wieder Korruption und die Missachtung der Menschenrechte im Land. weiter



 
Bericht

Russland und Europa: Eskalierte Entfremdung?

Eine Gruppe von Politikern, Amtsträgern und Experten aus Russland, Deutschland und weiteren europäischen Nachbarländern diskutierte beim 162. Bergedorfer Gesprächskreis in Moskau die Zukunft der zwischenstaatlichen Beziehungen unter dem Motto »Was eint uns, was trennt uns?«. Der jetzt vorliegende Konferenzbericht gibt Antworten auf die Frage, wie es um die Beziehungen zwischen Russland und Europa steht. Die Krise ist zur neuen Normalität geworden, statt der erhofften Wiederannäherung herrscht »eskalierte Entfremdung«. Im Ukraine-Konflikt herrscht Stillstand. Das Gebot der Stunde sei Deeskalation. weiter



 
Interview

»In den Geschichtsbüchern wird Stalin kaum erwähnt«

Tamara Eidelman, Vorsitzende des Moskauer Geschichtslehrerverbands, erklärt, was russische Schüler brauchen, wenn sie mehr über Josef Stalin lernen wollen. Im Gespräch mit Madeleine Janssen verdeutlicht sie auch, warum Geschichtsunterricht in Russland sehr traditionell ist und wie sie die neue Bildungsministerin sieht. weiter



 
Bericht

Schwieriges Umfeld bei der Duma-Wahl

Am 18. September wählten die Russen eine neue Duma. Obwohl die Wahlen transparenter abliefen als früher, stellten Wahlbeobachter schon im Vorfeld Probleme fest. Julian Jakob vom Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR) in Warschau ist auch Mitglied des Netzwerks Munich Young Leaders, das die Körber-Stiftung zusammen mit der Münchner Sicherheitskonferenz ins Leben gerufen hat. Er beschreibt die Arbeit der Beobachter und kommentiert ihre Erkenntnisse bei der jüngsten Wahl in Russland. weiter



 
Interview

Neue Gesprächsbereitschaft gegenüber Russland

Der ukrainische Historiker und Publizist Yaroslav Hrytsak ist Professor an der Katholischen Universität in Lviv und Direktor des Instituts für Historische Forschung an der Ivan-Franko-Universität. Er gibt die Zeitschrift »Ukraina Moderna« heraus und ist Co-Direktor der Ukrainischen Historikerkommission. Beim Körber History Forum sprach er mit der Journalistin Gemma Pörzgen über Geschichte und Gegenwart der russisch-ukrainischen Beziehungen. weiter



 
Meinung

Die Träume sind nicht wahr geworden

Sieben Jahre lang war Benjamin Bidder Korrespondent für Spiegel Online in Moskau. Alles begann mit einem Zivildienst in St. Petersburg vor 15 Jahren. Damals war er zum ersten Mal in Russland, sprach kein Russisch, und doch hat er sich in dem fremden Land gleich zuhause gefühlt. Seitdem hat ihn das Land nicht mehr losgelassen. Im Interview mit der Körber-Stiftung erzählt Bidder, wie sich Russland während seiner Zeit dort verändert hat, was die junge Generation anders macht und warum es so wichtig ist, Russland zu verstehen. weiter



 
Bericht

Zwei Schätze für eine Seele

Josef Stalin nannte die deutschstämmigen Russen Verräter und deportierte ab 1941 viele von ihnen in Arbeitslager. Auf Umwegen fanden sie in den 1990er Jahren eine neue Heimat in Deutschland, so auch in Hamburg. Trotzdem ringen sie immer noch um Anerkennung, wie Madeleine Janssen in ihrer Lokalreportage über Jakob Kronhard beschreibt. weiter



 
Interview

Was heißt es, »Ausländischer Agent« in Russland zu sein?

Seit Anfang Oktober steht Memorial International, Kooperationspartner der Körber-Stiftung im EUSTORY-Netzwerk und langjähriger Ausrichter des russischen Geschichtswettbewerbs, auf der Liste der »ausländischen Agenten« des russischen Justizministeriums. Mit dem Russland-Experten Jens Siegert sprachen wir darüber, was genau diese Maßnahme bedeutet und welche Folgen sich für Memorial International daraus ergeben könnten. weiter



 
Interview

Ein besonderer Ort in Europa

Die russische Politikwissenschaftlerin Natalia Burlinova ist Präsidentin der Public Initiative Creative Diplomacy in Moskau, die sich mit Russlands Soft Power-Strategie und Staatsdiplomatie beschäftigt. Am Rande des Körber History Forums sprach sie mit der Journalistin Gemma Pörzgen über Russlands aktuelle Rolle in Europa. weiter



 
Video

Russland in Europa. Annäherung oder Abschottung?

Ein friedliches Europa ist ohne den Dialog mit Russland nicht möglich. Doch die Ukrainekrise hat alte Vorurteile aufleben lassen. Sind ein konstruktives Gespräch mit Russland und eine gemeinsame Lösung aktueller Probleme noch denkbar? Der Film beleuchtet wichtige Ergebnisse aus der repräsentativen Umfrage, die die Körber-Stiftung in Deutschland und Russland zum Thema »Russland in Europa« in Auftrag gegeben hat. weiter



 
Bericht

Das Schicksal der Kornkammer

Die Ukraine galt einst als Vorzeigeregion der Sowjetunion: landwirtschaftlich reich, vorbildlich im Bergbau. Doch seit ihrer Unabhängigkeit 1991 nähert sie sich mit Handel und Politik dem Westen an, sehr zum Ärger Moskaus. Denn die Geschichte der beiden ist kompliziert – trotz allem verbindet sie sehr viel. weiter



 
Bericht

Wo komm ich her, wo geh ich hin?

Filipp Piatov ist einer, der viel zweifelt und hinterfragt. Einer mit einer bunten Herkunft: Er ist Jude, Russe, Deutscher, Digital Native. In seinem Buch »Russland meschugge« setzt er sich mit seiner Familiengeschichte auseinander und bereist Russland mit der Transsibirischen Eisenbahn. Jetzt lebt er in Berlin und fühlt sich noch immer »zwischen den Welten«. weiter



 
Meinung

Wiederherstellung von gegenseitigem Vertrauen – ein Schlüssel, um zur Kooperation mit Russland zurückzukehren

Die aktuelle Krise in den Beziehungen zwischen Russland und der EU stellt Politik und Gesellschaft im Baltikum vor große Herausforderungen: Wie sollen sie mit dem Nachbarn im Osten umgehen? Und welche gesellschaftlichen und sicherheitspolitischen Fragen bestimmen das gegenseitige Verhältnis? Lesen Sie einen Standpunkt von Dr. Zanda Kalniņa-Lukaševica, Parlamentarische Staatssekretärin für Europaangelegenheiten in Lettland. weiter



 
Publikation

Die anderen und wir

Was denken Russen über Deutsche? Und was halten Deutsche von Russen? Die Filmemacherin Sylvie Hohlbaum hat sich mit deutschen und russischen Vorurteilen auseinandergesetzt und zeigt: Manchmal trügt uns unsere Vorstellung vom anderen – so sehr, dass wir zweimal hinschauen müssen. Aus den Begegnungen mit den Bewohnern der Stadt Orjol entstand ein Booklet mit teils bedrückenden Bildern, mit Lebensgeschichten dieser fremden Menschen und immer mit dem Blick darauf, was Freundschaft in ihrer Welt bedeutet. weiter


Mehr zu: Russland

 
Meinung

Mall Hellam (Estland) und Vladislav Belov (Russland) im Gespräch

Die Angst vor einer Eskalation der Konfrontation zwischen Russland und seinen europäischen Nachbarn wächst, besonders in den unmittelbaren Grenzregionen. Die baltischen Staaten bitten um militärische Hilfe, Russland reagiert. Es droht ein erneutes Aufrüsten. So schlimm war es seit dem Kalten Krieg nicht mehr. weiter



 
Umfrage

Russland und Europa: Annäherung oder Abschottung?

Kaum Fortschritte auf der politischen Ebene, gegenseitige Wirtschaftssanktionen, ein tiefgreifender Vertrauensverlust – die Beziehungen zwischen Russland und den meisten seiner europäischen Nachbarn stecken in der Krise. Doch wie ist die Stimmung in der Bevölkerung: Sollte man aktiv aufeinander zugehen oder keine Zugeständnisse machen und jeweils eigene Wege verfolgen? Zu diesen Fragen hat die Körber-Stiftung von TNS Infratest im März 2016 zeitgleich repräsentative Meinungsbilder in Russland und Deutschland erheben lassen. weiter


Kontakt

Gabriele Woidelko
Leitung Bereich Geschichte und Politik
Leitung Fokusthema »Russland in Europa«

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 160
E-Mail woidelko@koerber-stiftung.de
Twitter Woidelko

Russland in Europa auf Twitter

Nora Müller
Leitung Bereich Internationale Politik
Leitung Hauptstadtbüro Berlin

Telefon +49 • 30 • 206 267 - 60
E-Mail mueller@koerber-stiftung.de
Twitter muellernora

Presse

Lisa Schachner
Fokusthemenmanagement
Handlungsfeld »Innovation«

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 175
E-Mail schachner@koerber-stiftung.de

Handlungsfeld

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