X

Magazin-Beiträge 2017


 
Meinung

Zeit für Wiederannäherung

Seit Beginn des Ukraine-Konflikts ist das Verhältnis zwischen Russland und Europa zerrüttet. Russland kehre Europa den Rücken, verkünde und beschreite selbstbewusst seinen eigenen »posteuropäischen« Weg, meint Gabriele Woidelko, Leiterin des Fokusthemas »Russland in Europa«. Doch die Bevölkerung auf beiden Seiten wünscht sich eine Wiederannäherung, wie eine Umfrage der Körber-Stiftung zeigt. Wie die Politik das aufnehmen und Begegnungen fördern sollte, erläutert Gabriele Woidelko für die Zeitschrift CICERO. weiter



 
Bericht

Russland und Europa vor den Herausforderungen der Zukunft

Die russisch-europäischen Beziehungen waren das Thema der diesjährigen KörberKonferenz im November. Experten aus der Politik, darunter Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, sowie die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und die Historikerin Irina Scherbakowa diskutierten über die gemeinsame Vergangenheit und erörterten Herausforderungen für »Russland in Europa«. weiter



 
Video

Eine neue Zukunft für die Ukraine?

Die Euromaidan-Revolution 2014 hat die Ukraine in Aufbruch versetzt. Doch der russisch-ukrainische Konflikt, der Krieg im Osten des Landes und die Korruption machen es der jungen Generation schwer, ihr Land neu aufzubauen. Mit Liana Fix diskutierten Svitlana Zalishchuk, Abgeordnete des ukrainischen Parlaments und Munich Young Leader, sowie Marieluise Beck, Staatssekretärin a.D. und Direktorin Mittel-/Osteuropa des Zentrums für die Liberale Moderne, über die Zukunft des Landes zwischen Hoffnung und Resignation. weiter



 
Bericht

Die Russische Revolution in Berlin

Was ist übrig von der Russischen Revolution im heutigen Berlin? Dieser Frage ging der Journalist Nikolai Klimeniouk beim EUSTORY Next Generation Summit 2017 mit einer Gruppe junger Preisträgerinnen und Preisträger von Geschichtswettbewerben unter anderem aus Russland, Deutschland, Spanien, Estland und Bulgarien nach. In seinem Beitrag beschreibt er eine schwierige Spurensuche. weiter



 
Interview

»Keine Ruhe für Genosse Lenin«

Revolutionär des 20. Jahrhunderts, Gründungsvater der Sowjetunion, erbarmungsloser Politiker: Wladimir Iljitsch Lenin. 100 Jahre nach der Russischen Revolution ist sein Vermächtnis umstritten. In seinem Dokumentarfilm »Keine Ruhe für Genosse Lenin« zeigt der Regisseur Sven Jaax wichtige Wirkungsstätten und Stationen in Lenins Leben. Im Gespräch mit der Körber-Stiftung erläutert er, welchen Platz der kommunistische Führer heute in der russischen Gesellschaft einnimmt und was Filmarbeit in Russland ihm bedeutet. weiter



 
Bericht

Reflektionen über Russland in der Welt

Im Rahmen der siebten Reunion trafen sich die Munich Young Leaders Alumni in Moskau. Zwei Tage lang diskutierten mehr als 50 Expertinnen und Experten aus Regierungen, Parlamenten, Think Tanks, Medien und Unternehmen mit unterschiedlichen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Administration, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. weiter



Junge Menschen aus Lettland sprechen über ihren Alltag.  
Interview

Lettisch, russisch oder multiethnisch?

Identitäten und Kultur machen nicht an Landesgrenzen halt. Das zeigt ein Gespräch mit jungen Letten, die in der Stadt Rezekne leben, nur eine Stunde Autofahrt von der Grenze zu Russland entfernt. Sie erzählen von ihrer Identität und ihrem Alltag. Ihre Antworten geben Einblick in eine Welt voller konkurrierender und übergreifender Identitäten, vermischter Sprachen und deutlicher Gräben zwischen zwei Gemeinden, die an vielen Stellen nebeneinander her leben. weiter



 
Veranstaltung

KörberKonferenz »Russland in Europa«

Die russisch-europäischen Beziehungen sind das zentrale Thema der KörberKonferenz am 9. und 10. November 2017. Namhafte Experten wie der frühere polnische Ministerpräsident Włodzimierz Cimoszewicz und der ständige Vertreter Russlands bei der EU Vladimir Chizhov sowie die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller diskutieren im KörberForum über die gemeinsame Vergangenheit und erörtern aktuelle Herausforderungen für »Russland in Europa«. weiter



 
Interview

Russland ist kein Land, das sich unterordnet

Russland verstehe sich immer noch als ein Imperium und trete dementsprechend auf, erläutert die russisch-amerikanische Politologin Nina Khrushcheva – Ur-Enkelin von Nikita Khrushchow – in einem Gespräch mit der Körber-Stiftung. Im Traum von einem »gemeinsamen Haus Europas« mit den Russen sieht sie – trotz aller Hindernisse – die vielleicht einzige Chance für die Zukunft. weiter



 
Porträt

Katja Gloger: Jenseits von Verharmlosen und Verteufeln

Die Journalistin Katja Gloger war lange Zeit Moskau-Korrespondentin des Hamburger Wochenmagazins »stern«. Durch ihre Bücher über Russland und über den russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin wurde sie in Deutschland zur gefragten Russland-Expertin. weiter



 
Meinung

Reformen in Russland – nur potemkinsche Dörfer?

Im März 2018 finden in Russland Präsidentschaftswahlen statt. Ein wichtiges Thema ist der schlechte Zustand der russischen Wirtschaft. Der ehemalige Finanzminister Alexei Kudrin hat tiefgreifende Strukturreformen vorgeschlagen, um die stagnierende Wirtschaft wieder anzukurbeln. Doch haben seine Vorschläge Aussicht auf Erfolg? In einem Beitrag für das Berlin Policy Journal analysiert Liana Fix, Programmleiterin im Bereich Internationale Politik, dass eine umfassende Reform der russischen Wirtschaft nicht zu erwarten sei. Der Artikel ist in englischer Sprache. weiter



 
Porträt

Andrey Kortunov: »Wir sind kein Propagandainstrument der Regierung«

Andrey Kortunov ist Generaldirektor des renommierten »Russischen Rates für Internationale Angelegenheiten« (RIAC), dem russische Diplomaten, Wissenschaftler, Geschäftsleute, Journalisten und Staatsbeamte angehören. Sie alle setzen sich für die internationale Zusammenarbeit ein. Dabei sieht sich Andrey Kortunov nicht ausschließlich als Vertreter der russischen Seite. Er möchte vielmehr als unabhängiger Experte Problemlösungen einbringen und damit die Beziehungen zwischen Ländern verbessern. weiter



 
Interview

Wirtschaftliche Zusammenarbeit in Zeiten der Sanktionen

Anfang Juni fand in Hamburgs Partnerstadt Sankt Petersburg das jährliche internationale Wirtschaftsforum (SPIEF), statt, das die größte Wirtschaftskonferenz Russlands ist. Trotz der Sanktionen, die die EU als Reaktion auf die Annexion der Krim 2014 verhängte, und trotz der andauernden politischen Konfrontation ist Deutschland immer noch einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Russlands. Auch zwischen Hamburg und Sankt Petersburg gibt es weiterhin enge wirtschaftliche Beziehungen. weiter



 
Video

»Ich stehe für ein demokratisches Russland und deswegen stehe ich für ein europäisches Russland«

Munich Young Leader Dmitri Androssow, Mitglied der russischen Oppositionspartei Parnas, diskutiert im Gespräch mit Liana Fix, Programmleiterin im Bereich Internationale Politik der Körber-Stiftung, die Zukunft der europäisch-russischen Beziehungen, die Präsidentschaftswahlen in Russland in 2018 und das Verhältnis zwischen der Ukraine und Russland. Aus seiner Sicht gehört Russland zu Europa, wobei er zugleich fordert, dass Presse- und Versammlungsfreiheit zu einem demokratischen Russland dazugehören müssen. weiter



 
Porträt

Viktor Jerofejew: »Ein Schriftsteller sollte mindestens zwei Kulturen angehören«

Viktor Jerofejew gilt als einer der bekanntesten russischen Gegenwartsautoren und als kritischer Intellektueller. Seine literarische Karriere in der Sowjetunion begann mit einem Skandal, als Jerofejew 1979 den »Almanach Metropol« veröffentlichte, eine Zusammenstellung mit von der Zensur verbotenen Texten. Er wurde daraufhin aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen. weiter



 
Interview

Eine Art »russischer Traum«

Diana Exusjan ist eine der Protagonistinnen des Buches »Generation Putin« des Journalisten und ehemaligen Russland-Korrespondenten von Spiegel Online Benjamin Bidder. Im Interview mit Laura Wesseler spricht sie über die Flucht ihrer Familie aus Abchasien, die Bedeutung Wladimir Putins für ihre Generation und ihre eigenen Zukunftsvorstellungen. weiter



 
Interview

100 Jahre Russische Revolution

Im März 1917 geriet mit dem großen Aufstand der hauptsächlich weiblichen Arbeiterschaft in den Putilow-Werken und mehreren Generalstreiks in Petrograd etwas in Bewegung, das Russland, Europa und die Welt tiefgreifend verändern würde. Im Interview spricht Nikolaus Katzer, Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Moskau, über die sogenannte »Februarrevolution« als demokratische Alternative zum späteren »Oktober« und über die Wahrnehmung des Revolutionsjahres 1917 in Russland heute. weiter



Porträt

György Dalos: Ein Ungar erklärt den Deutschen Russland

Der ungarische Schriftsteller György Dalos hat nicht nur viele Bücher über seine Heimat Ungarn geschrieben, sondern auch über Russland und die russische Kultur. Seit seiner Studienzeit in Moskau ist er dem Land als Grenzgänger in besonderer Weise verbunden. weiter


 
Video

Perestroika bis Putin

Von leeren Auslagen in der Metzgerei über die freien Wahlen bis hin zu einem jungen Präsidenten Putin hinter seinem Schreibtisch im Kreml direkt nach seinem Amtsantritt: Mit Fotos und persönlichen Erfahrungen führten der Fotograf Daniel Biskup und der renommierte russische Autor Viktor Jerofejew im KörberForum durch die Stationen von Russlands Krise, Wandel und Neubeginn seit dem Ende der 80er Jahre. weiter



 
Meinung

Zwischen zwei Imperien

Das unabhängige Armenien hat sich Russland wieder genähert, weil es Beistand im Berg-Karabach-Konflikt braucht. Damit bleibt die Dekolonialisierung unvollendet. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« erklärt der Politikwissenschaftler Styopa Safaryan weshalb es seiner Meinung nach immer noch schwierig für Armenien ist, klar und unmissverständlich darauf zu bestehen, dass das Risiko der »Neokolonisierung« endgültig vorbei sein muss. weiter



 
Meinung

Einen Stalin stürzen, viele Stalins aufstellen

Kampf und Revolution: Die Georgier haben mit mäßigem Erfolg versucht, das sowjetische Erbe loszuwerden. Heute kombinieren sie westliche Wege und Annäherung an Russland. Aber die Versuche, Russlands Interessen entgegenzukommen und zugleich das politische und wirtschaftliche Modell des Westens weiterzuverfolgen, sind möglicherweise nicht miteinander vereinbar. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« erklärt der Politologe Shalva Dzidziguri weshalb das Dilemma der politischen Orientierung Georgiens auch in Zukunft bestehen bleiben. weiter



 
Bilderstrecke

»Sankt Petersburg: Stadt der Kontraste«

Seit drei Jahrzehnten fotografiert Daniel Biskup Menschen in Russland. Die Ausstellung »Sankt Petersburg: Stadt der Kontraste« zeigt bis zum 30. September im Hamburger Rathaus die Entwicklung in der europäischsten aller russischen Städte, in Hamburgs Partnerstadt Sankt Petersburg. Ob in Künstlerateliers, Hinterhöfen wie aus der Zarenzeit oder in angesagten Restaurants und Clubs - im Fokus seiner Aufnahmen stehen für Biskup immer die Menschen, die er in ihrem Alltag begleitet. weiter



 
Interview

»Wir betrügen uns da selbst «

Am 1. September 2017 trat das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine in Kraft. Knut Fleckenstein, SPD-Abgeordneter im Europäischen Parlament, setzt sich für die Lösung der Probleme zwischen Europa, Russland und der Ukraine ein. Im Gespräch mit der Körber-Stiftung fordert er Finanzhilfen für die mittelständischen deutschen Firmen, die massiv unter den Sanktionen leiden – und warnt vor einer neuen Balkankrise. weiter



 
Video

Thomas Franke: Russian Angst

Die Buchpremiere von Thomas Frankes »Russian Angst. Einblicke in die postsowjetische Seele« war überschattet vom Bombenanschlag in der St. Petersburger U-Bahn, der mindestens neun Menschen das Leben gekostet hatte. Die Angst vor Terrorismus, sie ist in vielen Gesellschaften in Ost und West real geworden. Wie jedoch in Russland Angst als Grundgefühl massiv geschürt und instrumentalisiert wird, davon berichtet der Journalist Thomas Franke in seinem neuen Buch. Für Putin ist die Angst der »Schlüssel zur Macht« erklärt Franke im Gespräch mit Bernd Großheim, NDR, ein »Kitt« der die Gesellschaft zusammenhält. Zugleich appelliere Putin auch an Reflexe der sowjetischen Zeit: Angst vor der Staatsmacht ebenso wie vor einem grundsätzlich feindlichen Ausland. Franke erzählt von den langen Schatten des Zweiten Weltkriegs, davon wie Angst die Menschen langsam zerfrisst – und von der Hoffnung, die in der immer noch großen Vielfalt der russischen Gesellschaft liegt. weiter



 
Bericht

»Möge Gott Russland helfen« – die Abdankung des Zaren im März 1917

Die Russische Revolution 1917 gilt als eines der prägendsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts, das 2017 erneut weltweite Beachtung erfährt. Die Auseinandersetzung mit dem Revolutionsjahr 1917 und seinen Folgen ist ein Prozess, der vor allem in Russland, aber auch in anderen Ländern Europas bis heute nicht abgeschlossen ist. Anlass für den heutigen Rückblick ist die Abdankung des letzten Zaren des Russischen Reiches Nikolaus II. vor genau 100 Jahren. weiter



 
Porträt

Irina Scherbakowa: Zuhören und Verstehen als Berufung

Für Irina Scherbakowa ist Geschichte ihre Lebensaufgabe. Die Koordinatorin des russischen Geschichtswettbewerbs für Jugendliche, der von der Menschenrechtsorganisation MEMORIAL seit 1999 jährlich ausgerichtet wird, hat in ihrer jüdischen Familie schon früh gelernt, welch tiefe Narben das Erleben von Zweitem Weltkrieg, Nationalsozialismus und Stalinismus bei den Menschen hinterlassen. Auch deshalb hört sie seit Jahrzehnten Zeitzeugen in Russland, anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion und Deutschland zu und zeichnet ihre »erlebte Geschichte« auf. weiter



 
Interview

Russischer Kartoffelsalat im Prenzlauer Berg

Ilja Kaplan kam in den Neunziger Jahren aus Russland nach Berlin, wo er heute mehrere Cafés und Restaurants besitzt. Seit 2002 gehört auch das »Pasternak« im Stadtteil Prenzlauer Berg dazu. Benannt ist das Restaurant nach dem russischen Literaturnobelpreisträger und Autor des berühmten Romans »Doktor Schiwago«. Im Interview mit Natalia Konyashina erzählt Ilja Kaplan von Klischees, Erwartungen, der besonderen Vorliebe seiner Gäste für den russischen Salat Olivier und warum er selbst sich im »Pasternak« lieber aus der Weltpolitik raushält. weiter


Mehr zu: Russland

 
Bericht

Geschichten über Herkunft, Flucht und Ankommen

Die jüdische Großmutter der Autorin Olga Grjasnowa flüchtete vor den Nationalsozialisten und strandete im aserbaidschanischen Baku. Ihre Eltern wanderten nach Deutschland aus, als es in Aserbaidschan für sie zu schwierig wurde. Olga Grjasnowa sagt: Die Geschichten von der Flucht haben mich sehr geprägt. 1995, als Olga Grjasnowa elf war, lebten ihre Eltern in Aserbaidschan und bekamen endlich das Visum für Deutschland. »Es war eine desolate Lage«, erklärt Olga Grjasnowa. Inflationsraten von 500 Prozent, Menschen warteten vergeblich darauf, dass ihre Löhne ausgezahlt würden. Grjasnowas Eltern traten die Flucht nach vorn an. weiter



 
Meinung

Wo die europäischen Russen wohnen

Als Estland vor 25 Jahren unabhängig wurde, war das für die Russen im Lande ein Schock. Heute definieren sich die Jungen politisch und ökonomisch über die EU. In ihrem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« beschreibt Kristina Kallas wie estnische Russen gelernt haben Estland als ihre Heimat zu betrachten, aber auch welche Probleme innerhalb der Gesellschaft weiterhin bestehen. weiter



 
Porträt

Wladimir Kaminer: »Die Russen sind in Ordnung«

Wladimir Kaminer ist der »Lieblingsrusse« der Deutschen. Bisher brachte er den Deutschen Russland mit unnachahmlichem Humor nahe. Jetzt hat er ein ziemlich ernstes und melancholisches Buch über seine frühere Heimat geschrieben und sieht sich in neuen Rollen – er soll Russland erklären und möchte für »den guten Ruf der Russen kämpfen«. Eine Begegnung mit dem russisch-deutschen Schriftsteller und Grenzgänger. weiter



 
Video

Die Stabilisierung des Assad-Regimes hat für Moskau Priorität

»Mit Hilfe Syriens will man beweisen, dass Moskau wichtig ist und der Westen deshalb nicht zu viel Druck in anderen Fragen ausüben sollte«, so erklärt der Nahost-Experte Nikolay Kozhanov die Gründe Russlands für das Eingreifen im syrischen Bürgerkrieg am Rande des diesjährigen Berliner Forums Außenpolitik. Das Akademiemitglied von Chatham House in St. Petersburg beschreibt Russlands Strategie im Nahen Osten und die möglichen Entwicklungen mit Beginn der Präsidentschaft von Donald Trump in den USA. weiter



 
Porträt

Beatrice Grundheber: Bloggen gegen Klischees

Junge, kreative Russen und ihre vielfältigen Projekte in Berlin stellt Beatrice Grundheber auf ihrem Blog »Berlinograd« jenseits aller Klischees regelmäßig vor. Die 35-jährige ist selbst seit Jahren sowohl in der deutschen als auch in der russischen Kultur zu Hause. Grund genug, sie in unserer Reihe »Grenzgänger« selbst zu porträtieren. weiter



 
Bericht

Das Schicksal der Kornkammer

Die Ukraine galt einst als Vorzeigeregion der Sowjetunion: landwirtschaftlich reich, vorbildlich im Bergbau. Doch seit ihrer Unabhängigkeit 1991 nähert sie sich mit Handel und Politik dem Westen an, sehr zum Ärger Moskaus. Denn die Geschichte der beiden ist kompliziert – trotz allem verbindet sie sehr viel, wie unser Länderportrait zeigt. weiter



 
Bericht

»Mein Freund Boris Nemtsov«

Als die Regisseurin Zosya Rodkevich erfährt, dass sie für ihr Filmhochschul-Projekt den Oppositionellen Boris Nemtsov mit der Kamera begleiten soll, ist sie wenig begeistert. Ein 53-jähriger Lebemann, der ständig von der Polizei verhaftet wird? Doch am Ende beobachtet sie ihn drei Jahre lang, eine ungewöhnliche Freundschaft entwickelt sich – und der Film »Mein Freund Boris Nemtsov« entsteht. Die Körber-Stiftung sprach mit Zosya Rodkevich. weiter



 
Meinung

Das Erbe schlägt zurück

Moldau wollte europäisch sein. Doch Korruption, Misswirtschaft und Propaganda haben das zunichtegemacht. Die Jungen verlassen das Land, es bleiben die Nostalgiker. Im Oktober 2016 konnten die Moldauer zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten ihren Präsidenten wieder direkt wählen; seit 1996 war er vom Parlament bestimmt worden. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« erklärt der Journalist Alex Cozer den Wahlsieg des prorussischen Staatspräsidenten Dodon, warum 56 Prozent der Moldauer den Zerfall der Sowjetunion bedauern und warum ihr Vertrauen in die Europäische Union schwindet. weiter


Kontakt

Gabriele Woidelko
Leiterin Fokusthema »Russland in Europa«
Programmleiterin
Körber History Forum

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 160
E-Mail woidelko@koerber-stiftung.de
Gabriele Woidelko auf Twitter

Bereich Bildung:
Sven Tetzlaff

Bereichsleiter

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 144
Telefax +49 • 40 • 80 81 92 - 302
E-Mail bildung@koerber-stiftung.de
Bildung auf Twitter

Bereich Internationale Politik:
Nora Müller
Bereichsleiterin

Telefon +49 • 30 • 206 267 - 60
E-Mail mueller@koerber-stiftung.de
Nora Müller auf Twitter

Lisa Schachner
Pressereferentin

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 175
Telefax +49 • 40 • 80 81 92 - 304
E-Mail schachner@koerber-stiftung.de

Handlungsfeld

to top