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»Das Erbe der Sowjetunion«

Vor 25 Jahren zerfiel die Sowjetunion. Zu diesem Jahrestag startete die Körber-Stiftung in Kooperation mit ZEIT ONLINE die Artikelserie »Das Erbe der Sowjetunion«. Sie bietet Einblicke in die Situation in den Ländern Europas, die damals unabhängig wurden. Experten aus Russland, der Ukraine, den baltischen Staaten, dem Kaukasus sowie aus Belarus und Moldau beziehen Stellung zu den Fragen, welche Bedeutung der Verlust des Imperiums in ihren Ländern hat, welche Rolle das sowjetische Erbe heute noch spielt und wie sich das Verhältnis zwischen Russland und seinen Nachbarstaaten aktuell gestaltet.


 
Meinung

Das albtraumhafte sowjetische Erbe abschütteln

Wirtschaft, Militär, Bildung – die Sowjetunion steckte in allen Lebensbereichen in Litauen. 25 Jahre später ist das tatsächlich Geschichte. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« schildert Eduardas Borisovas wie Litauen darum gerungen hat das sowjetische Erbe abzuschütteln, aber mehr denn je eine geopolitische Bedrohung durch Russland wahrnimmt. weiter



 
Meinung

Der lange Abschied von der BSSR

Belarus hat es nicht eilig, sich von der sowjetischen Vergangenheit loszusagen, die Anbindung an Russland ist eng. Doch langsam entsteht ein neues Nationalbewusstsein. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« beschreibt Dzianis Melyantsou wie Belarus den Einfluss der sowjetischen Vergangenheit noch heute deutlich spürt, während sich die junge Generation größtenteils am Westen als dem Standard für ihren Lebensstil orientiert. weiter



 
Meinung

Zwischen zwei Imperien

Das unabhängige Armenien hat sich Russland wieder genähert, weil es Beistand im Berg-Karabach-Konflikt braucht. Damit bleibt die Dekolonialisierung unvollendet. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« erklärt der Politikwissenschaftler Styopa Safaryan weshalb es seiner Meinung nach immer noch schwierig für Armenien ist, klar und unmissverständlich darauf zu bestehen, dass das Risiko der »Neokolonisierung« endgültig vorbei sein muss. weiter



 
Meinung

Wo die europäischen Russen wohnen

Als Estland vor 25 Jahren unabhängig wurde, war das für die Russen im Lande ein Schock. Heute definieren sich die Jungen politisch und ökonomisch über die EU. In ihrem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« beschreibt Kristina Kallas wie estnische Russen gelernt haben Estland als ihre Heimat zu betrachten, aber auch welche Probleme innerhalb der Gesellschaft weiterhin bestehen. weiter



 
Meinung

Einen Stalin stürzen, viele Stalins aufstellen

Kampf und Revolution: Die Georgier haben mit mäßigem Erfolg versucht, das sowjetische Erbe loszuwerden. Heute kombinieren sie westliche Wege und Annäherung an Russland. Aber die Versuche, Russlands Interessen entgegenzukommen und zugleich das politische und wirtschaftliche Modell des Westens weiterzuverfolgen, sind möglicherweise nicht miteinander vereinbar. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« erklärt der Politologe Shalva Dzidziguri weshalb das Dilemma der politischen Orientierung Georgiens auch in Zukunft bestehen bleiben. weiter



 
Meinung

Dem Homo sovieticus entkommen

Denkmalsturz und Umbenennung von Städten: In der Ukraine ist der Umgang mit dem sowjetischen Erbe per Gesetz geregelt. Diese Art von Geschichtspolitik passt nicht allen. Der ukrainische Historiker Georgi Kasjanow leitet den Bereich Zeitgenössische Geschichte und Politik am Institut für Ukrainische Geschichte der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Kiew. In unserer gemeinsamen Reihe mit ZEIT ONLINE geht er der Frage nach, wie die ukrainische Gesellschaft jenseits aller gesetzlichen Vorgaben heute mit ihrem sowjetischen Erbe umgeht. weiter



 
Meinung

Russland braucht europäische Grundwerte

Vor 25 Jahren zerfiel die Sowjetunion. Sie hinterließ den Russen die Trümmer ihrer Nationalitätenpolitik und das Erbe einer proeuropäischen intellektuellen Tradition. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« setzt sich der Historiker Alexej Miller mit den Herausforderungen einer föderalen Ordnung und mit dem Fortbestand eines europäischen Wertesystems in Russland auseinander. weiter



 
Meinung

Moskau auch mal Nein sagen

Die Unabhängigkeit Aserbaidschans von der UdSSR war hart erkämpft. Heute ist das Verhältnis zum russischen Nachbarn strategisch gut, aber nicht ohne Widerspruch. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« beschreibt Fariz Ismailzade, Wirtschaftswissenschaftler und Politologe aus Baku, Aserbaidschans Rolle im Spannungsfeld zwischen einer engen Bindung an den großen Nachbarn Russland und außenpolitischer Eigenständigkeit gegenüber der EU und der islamischen Welt. weiter



 
Meinung

Risiko Nichtbürger

Seit sowjetischen Zeiten lebt in Lettland eine große russischsprachige Minderheit mit eingeschränkten Rechten. Russland versucht, diese Menschen unter anderem im Rahmen von Initiativen zur Unterstützung von Landsleuten im Ausland zu instrumentalisieren. Der lettische Parlamentarier Sergejs Potapkins ist russischer Abstammung und wurde 1977 in Riga geboren. Nach der Unabhängigkeit Lettlands 1991 wurde er zum Nichtbürger. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« beschreibt er den bis heute schwierigen Umgang mit allem Russischsprachigen in Lettland und die Sprengkraft der demografischen Frage. weiter



 
Meinung

Das Erbe schlägt zurück

Moldau wollte europäisch sein. Doch Korruption, Misswirtschaft und Propaganda haben das zunichtegemacht. Die Jungen verlassen das Land, es bleiben die Nostalgiker. Im Oktober 2016 konnten die Moldauer zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten ihren Präsidenten wieder direkt wählen; seit 1996 war er vom Parlament bestimmt worden. In seinem Gastbeitrag im Rahmen der gemeinsamen Serie mit ZEIT ONLINE »Das Erbe der Sowjetunion« erklärt der Journalist Alex Cozer den Wahlsieg des prorussischen Staatspräsidenten Dodon, warum 56 Prozent der Moldauer den Zerfall der Sowjetunion bedauern und warum ihr Vertrauen in die Europäische Union schwindet. weiter


Kontakt

Gabriele Woidelko
Leitung Bereich Geschichte und Politik
Leitung Fokusthema »Russland in Europa«

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Presse

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Pressereferentin

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