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»Grenzgänger«

»Grenzgänger« – so nennen wir die Menschen, die sich von Trennenden nicht beindrucken lassen, sondern nach dem Verbindenden suchen. Unsere »Grenzgänger« kommen aus Russland, Ungarn, Bulgarien, dem Baltikum, Polen, der Ukraine, Weißrussland, dem Kaukasus oder Deutschland. Als Autoren, Politiker, Musiker, Fotografen, Wissenschaftler, Zivilgesellschaftsvertreter, Journalisten, Unternehmer und Meinungsbildner stehen sie mit ihrer Biographie, ihrer Arbeit und ihrem gesellschaftlichen Wirken in prominenter oder eindrücklicher Weise für die Verständigung zwischen Russland und seinen europäischen Nachbarn. Dabei setzen sie sich für einen offenen, kritischen und konstruktiven Dialog über alle Grenzen hinweg ein.


 
Porträt

Karl Schlögel: Sich selbst ein Bild machen

Russland und Osteuropa haben den vielfach ausgezeichneten Osteuropahistoriker und Publizisten Karl Schlögel seit seiner Jugendzeit magisch angezogen. Als »Grenzgänger« im besten Sinne des Wortes macht er sich bis heute immer wieder auf den Weg, das Terrain zwischen Berlin, Kiew, Warschau, Minsk und Wladiwostok zu erkunden und seinen Lesern und Zuhörern in Deutschland die Vielschichtigkeit des europäischen Ostens näher zu bringen. Dabei leistet er Aufklärung über das, was war und was ist und macht sich stark für die Freiheit des Wortes. weiter



 
Porträt

Kristina Kallas: Für den Dialog auf Augenhöhe

Kristina Kallas ist Direktorin des Narva College. Der Ableger der Universität Tartu in Estlands Nordosten liegt direkt an der Grenze zu Russland. Hier liegt auch das Zentrum der russischsprachigen Minderheit Estlands, zu der etwa 95 % der Einwohner Narvas gehören. Sie machen die Stadt zur »russischsten« in der Europäischen Union. Kallas, die zuvor als Expertin für Minderheitenrechte und Integration für die estnische Regierung und für die OSZE gearbeitet, hat hier ihre Lebensaufgabe gefunden: den Dialog auf Augenhöhe zu stärken. weiter



 
Porträt

Nils Ušakovs: Der schwierige Weg zur Harmonie

Nils Ušakovs ist Bürgermeister von Riga, Vorsitzender der lettischen Partei Saskaņas (Harmonie) und stammt aus einer russischen Familie: Sein Ziel ist eine Annäherung zwischen Letten und russischsprachigen Menschen in Lettland. Auch ein Vierteljahrhundert nach der Unabhängigkeit Lettlands ist das immer noch eine schwierige Mission mit ungewissem Ausgang. weiter



 
Porträt

Katja Gloger: Jenseits von Verharmlosen und Verteufeln

Die Journalistin Katja Gloger war lange Zeit Moskau-Korrespondentin des Hamburger Wochenmagazins »stern«. Durch ihre Bücher über Russland und über den russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin wurde sie in Deutschland zur gefragten Russland-Expertin. weiter



 
Porträt

Irina Scherbakowa: Zuhören und Verstehen als Berufung

Für Irina Scherbakowa ist Geschichte ihre Lebensaufgabe. Die Koordinatorin des russischen Geschichtswettbewerbs für Jugendliche, der von der Menschenrechtsorganisation MEMORIAL seit 1999 jährlich ausgerichtet wird, hat in ihrer jüdischen Familie schon früh gelernt, welch tiefe Narben das Erleben von Zweitem Weltkrieg, Nationalsozialismus und Stalinismus bei den Menschen hinterlassen. Auch deshalb hört sie seit Jahrzehnten Zeitzeugen in Russland, anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion und Deutschland zu und zeichnet ihre »erlebte Geschichte« auf. weiter



 
Porträt

Andrey Kortunov: »Wir sind kein Propagandainstrument der Regierung«

Andrey Kortunov ist Generaldirektor des renommierten »Russischen Rates für Internationale Angelegenheiten« (RIAC), dem russische Diplomaten, Wissenschaftler, Geschäftsleute, Journalisten und Staatsbeamte angehören. Sie alle setzen sich für die internationale Zusammenarbeit ein. Dabei sieht sich Andrey Kortunov nicht ausschließlich als Vertreter der russischen Seite. Er möchte vielmehr als unabhängiger Experte Problemlösungen einbringen und damit die Beziehungen zwischen Ländern verbessern. weiter



 
Porträt

Wladimir Kaminer: »Die Russen sind in Ordnung«

Wladimir Kaminer ist der »Lieblingsrusse« der Deutschen. Bisher brachte er den Deutschen Russland mit unnachahmlichem Humor nahe. Jetzt hat er ein ziemlich ernstes und melancholisches Buch über seine frühere Heimat geschrieben und sieht sich in neuen Rollen – er soll Russland erklären und möchte für »den guten Ruf der Russen kämpfen«. Eine Begegnung mit dem russisch-deutschen Schriftsteller und Grenzgänger. weiter



 
Porträt

Beatrice Grundheber: Bloggen gegen Klischees

Junge, kreative Russen und ihre vielfältigen Projekte in Berlin stellt Beatrice Grundheber auf ihrem Blog »Berlinograd« jenseits aller Klischees regelmäßig vor. Die 35-jährige ist selbst seit Jahren sowohl in der deutschen als auch in der russischen Kultur zu Hause. Grund genug, sie in unserer Reihe »Grenzgänger« selbst zu porträtieren. weiter



 
Porträt

Viktor Jerofejew: »Ein Schriftsteller sollte mindestens zwei Kulturen angehören«

Viktor Jerofejew gilt als einer der bekanntesten russischen Gegenwartsautoren und als kritischer Intellektueller. Seine literarische Karriere in der Sowjetunion begann mit einem Skandal, als Jerofejew 1979 den »Almanach Metropol« veröffentlichte, eine Zusammenstellung mit von der Zensur verbotenen Texten. Er wurde daraufhin aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen. weiter



Porträt

György Dalos: Ein Ungar erklärt den Deutschen Russland

Der ungarische Schriftsteller György Dalos hat nicht nur viele Bücher über seine Heimat Ungarn geschrieben, sondern auch über Russland und die russische Kultur. Seit seiner Studienzeit in Moskau ist er dem Land als Grenzgänger in besonderer Weise verbunden. weiter


Kontakt

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Leitung Bereich Geschichte und Politik
Leitung Fokusthema »Russland in Europa«

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Russland in Europa auf Twitter

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Presse

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Fokusthemenmanagement
Handlungsfeld »Innovation«

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