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SenseBox-Wettbewerb für Hamburger Schulen

»Programmieren, messen, Zukunft gestalten«

Klimawandel und Digitalisierung – von der Frage, wie wir mit diesen beiden gesellschaftlichen Großthemen umgehen, hängt maßgeblich ab, in welcher Welt wir morgen leben werden. Wir erleben eine politisierte Jugend, die das besser als viele Erwachsene verstanden hat und für ihre Zukunft auf die Straßen geht.

Statt über Schulpflicht und Unterrichtsausfall zu diskutieren, sollte Schule aktiv die Chance ergreifen, die Auseinandersetzung mit Themen des Klimaschutzes, der Nachhaltigkeit und Digitalisierung fest in den schulischen Alltag zu integrieren und damit entscheidende Zukunftskompetenzen zu vermitteln. Denn diese Kompetenzen sind unabdingbar für die gesellschaftliche Teilhabe und berufliche Entwicklungsoptionen.

Gemeinsam mit den Machern der senseBox startet die Körber-Stiftung deshalb den Ideenwettbewerb für Hamburger Schulen. Zu gewinnen gibt es 10 Klassenkisten der senseBox – einem digitalen Experimentierkasten zur Erfassung von Umweltdaten (z.B. Temperatur, UV-Strahlung, Luftfeuchtigkeit), der am Institut für Geoinformatik der Universität Münster entwickelt wurde. Darüber hinaus können sich je zwei Lehrkräfte aus den Gewinnerschulen bei einer Kick-off-Veranstaltung am 30. September 2019 in der Körber-Stiftung zur Nutzung der senseBox fortbilden.

Mehr Informationen zur senseBox unter: https://sensebox.de

Bewerbungsverfahren

Lehrkräfte aller Schularten können sich ab dem 6. Juni 2019 bewerben und Projektideen einreichen, wie sie die senseBox einsetzen wollen, um mit ihren Schülerinnen und Schülern interdisziplinär angelegte Forschungsprojekte zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen im Rahmen des Unterrichts, einer AG oder eines Projektes durchzuführen. Die Umsetzung erfolgt im ersten Schulhalbjahr 2019/20. Die Ergebnisse werden bei einer Abschlussveranstaltung im Februar 2020 präsentiert.

Die Bewerbung soll ein Konzept von maximal zwei Seiten beinhalten und die Projektidee sowie -ziele skizzieren. Bewerbungsfrist ist der 30. August 2019. Eine interdisziplinär zusammengesetzte Jury wird die Auswahl treffen. Die Gewinnerschulen werden am 16. September 2019 bekannt gegeben.

Die Kick-Off-Veranstaltung für die Lehrkräfte der Gewinnerschulen wird am 30.September 2019 stattfinden.  

Struktur der Projektskizze

Bitte erläutern Sie in der Projektskizze die folgenden Punkte in Kurzform:

  • die Forschungsfrage und das Forschungsziel des Projektes,
  • die einzelnen Phasen bzw. Meilensteine,
  • die Rolle der Schülerinnen und Schüler im Projekt,
  • die Dokumentation der Ergebnisse.

Kriterien

Im Auswahlprozess wird die Jury zunächst die fachliche Qualität, praktische Umsetzbarkeit und Originalität der Projektideen bewerten. Darüber hinaus wirken sich die folgenden Aspekte auf die Bewerbung positiv aus:

Forschen und Lernen:
Der senseBox-Wettbewerb verfolgt unter anderem das Ziel, das forschende und projektbezogene Lernen an Schulen zu fördern. Im Konzept ist es daher wichtig, die vorhergesehenen Forschungsschritte kurz zu skizzieren.

Eure Umwelt, Eure Frage:
Die Fragestellung kann sich an realen Problemen orientieren, die sich zum Beispiel aus der Schulumgebung, der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler oder dem Stadtviertel ergeben. Mit diesem Kriterium soll das lösungsorientierte Denken und Handeln für lebensnahe Problemstellungen gefördert werden.  

Interdisziplinarität:
Das Forschen mit der senseBox verbindet gesellschaftliche, technische und naturwissenschaftliche Fragestellungen und kann daher in zahlreichen Fächern erfolgen, wie z.B. Physik, Biologie, Sachunterricht, Mathematik, Politik/Sozialkunde, Chemie oder Geographie. Die Schülerinnen und Schüler sollen aus dem Projekt interdisziplinäre Erkenntnisse gewinnen. Die Umsetzung des Projektes soll daher fächerübergreifend erfolgen.

Tandem-Prinzip:
Die Leitung des Projektes wird durch zwei Lehrkräfte aus unterschiedlichen Fachrichtungen übernommen, um die Interdisziplinarität des Projektes sicherzustellen.

Nachhaltigkeit:
Die nachhaltige Weiternutzung der senseBox in der Schule, ob im Unterricht, in einer AG oder im Rahmen weiterer Projekte ist wünschenswert. Gibt es hierzu bereits Ideen?

Vernetzung mit außerschulischen Lernorten:
Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernorten, wie z.B. Bibliotheken, Universitäten, Museen, Forschungszentren (z.B. Schülerforschungszentrum) ist nicht zwingend, aber wünschenswert.

zur Anmeldung

Jury

Die Auswahl der Gewinnerschulen wird von dieser interdisziplinär zusammengesetzten Jury getroffen:

  • Akio Hansen (Universität Hamburg, Meteorologisches Institut)
  • Gesa Ziemer (Direktorin des City Science Labs, HafenCity Universität)
  • Julia André (Leiterin des Bereichs Bildung der Körber-Stiftung)
  • Olaf Uhden (Schülerforschungszentrum/ Lehrer am Gymnasium Eppendorf)
  • Solveig Schröder (Code for Hamburg /Klimaschutzbeauftragte des Bezirksamts Bergedorf)
  • Thomas Bartoschek (Leiter des senseBox-Projekts/wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Geoinformatik an der Universität Münster)

Kontakt

Julia André
Leitung Bereich Bildung
Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 149
E-Mail andre@koerber-stiftung.de

Mustafa Eren
Programm-Manager
Code Week; Digital Summit

Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 148
E-Mail eren@koerber-stiftung.de

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