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KI in bester Gesellschaft

Algorithmen, Machine Learning, künstliche neuronale Netzwerke, Big Data – all das sind Begriffe, die sich für viele von uns anfühlen wie eine Black Box. Und doch haben wir täglich in unterschiedlichen Zusammenhängen mit ihnen zu tun. Mit einer fünfteiligen Veranstaltungsreihe im digitalen KörberForum fragen wir bis in den Dezember hinein danach, in welche gesellschaftlichen Bereiche Künstliche Intelligenz wirkt, welche Chancen sie bietet und vor welche Herausforderungen sie uns stellt.

Die KI-Reihe zum Nachgucken

03.12. KI und Kunst: Lässt sich Kreativität programmieren?

Immer wenn neue Technologien unsere Gesellschaft verändern, werden diese Neuerungen auch kreativ verarbeitet. Gerade die KI inspiriert Künstlerinnen und Künstler. Umgekehrt lernen aber auch Roboter Portraits zu zeichnen, Algorithmen ganze Sinfonien zu komponieren. Das wirft grundsätzliche Fragen auf: Kann Programmieren eine kreative Tätigkeit sein, und wie menschlich ist Kreativität? Wer hat die Urheberschaft an Werken, die von Mensch und Maschine gemeinsam erschaffen wurden? Und welche neuen künstlerischen Möglichkeiten eröffnen sich durch die Technologie? Darüber diskutiert Moderatorin Katharina Heckendorf mit Magdalena Emmerig vom Künstlerinnenkollektiv »The Agency« und Clara Herrmann, Leiterin der Jungen Akademie in Berlin.


26.11. KI und Bildung: Meine Lehrerin, ein Roboter?

Smarte Schulbücher oder Lehr-Roboter? Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Bildungswelt eröffnet neue Möglichkeiten des Lehrens und Lernens. Dabei wird es künftig nicht nur auf den Inhalt der Lehrpläne ankommen, sondern auch auf die Lehrmethodik und den Einsatz digitaler Lehr-und Lern-Formate, die die Vermittlung qualitativ verbessern. Denn KI verspricht, Lernprozesse zu optimieren und zu individualisieren. Aber wo steht die Technologie im Bildungsbereich? Und wo stehen die Lehrkräfte, die mit ihr arbeiten sollen? Welche Beispiele für den sinnvollen Einsatz von KI im Unterricht gibt es schon und welchen Herausforderungen gilt es zu begegnen? Eine Diskussion mit Sandy Jahn (Referentin für Bildung und Digitalkompetenzen bei der Initiative D21) und Niels Pinkwart (Direktor des Educational Technology Lab am DFKI Berlin).


12.11. KI und Arbeit: Träumen Androiden von meinem Job?

Was ist dran an Dystopien über Künstliche Intelligenz und was bedeutet diese Technologie für die Arbeitswelt von morgen? Die Vorstellung, dass KI den Menschen am Arbeitsplatz ersetzen wird, dominiert den öffentlichen Diskurs. Doch dabei überschätzen wir deren Möglichkeiten, denn bislang ergänzt die Technik unsere Arbeit eher, als dass sie sie ersetzt. Einiges kann sie dennoch schon jetzt besser als wir. Es gilt also zu differenzieren und spezifisch menschliche Fähigkeiten, die eine Maschine nicht nachahmen kann, zu erkennen und zu stärken und gleichzeitig Potenziale Künstlicher Intelligenz richtig einzuschätzen und sinnvoll einzusetzen. Eine Diskussion mit Julia Borggräfe (Leiterin der Abteilung »Digitalisierung und Arbeitswelt« im Bundesministerium für Arbeit und Soziales) und Bettina Volkens (ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Lufthansa AG).


03.11. KI und Politik: Zukunftstechnologie »Made in Germany«?

Die nationale KI-Strategie der Bundesregierung wird im November 2020 zwei Jahre alt. Welche Bilanz können wir politisch und wirtschaftlich ziehen und wie schneidet Deutschland in Sachen Künstlicher Intelligenz international ab? Was kann Deutschland von anderen Ländern lernen und welche Rolle spielt neben Forschung und Wirtschaft die Zivilgesellschaft?
Eine Diskussion mit Daniela Kolbe (MdB/SPD und Vorsitzende der Enquete-Kommission KI), Ali Aslan Gümüşay (Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft). Moderation: Katharina Heckendorf, Autorin.


30.09. KI und Gesellschaft: Sind wir bereit für KI?

Ob politisch, wirtschaftlich, beruflich oder privat – als wichtige Zukunftstechnologie bestimmt Künstliche Intelligenz den Digitalisierungsdiskurs. Algorithmen sind bereits heute in der Lage, alltägliche komplexe Aufgaben zu meistern. Der Einsatz von KI verspricht viele Vorteile für die Lebenswelt des Menschen, birgt aber zugleich ein tiefgreifendes Veränderungspotenzial. Zum Auftakt einer Veranstaltungsreihe zur Künstlichen Intelligenz ordnete der Soziologe Armin Nassehi das Phänomen in einem Vortrag ein und ging im anschließenden Gespräch mit der Autorin Katharina Heckendorf der Frage nach, ob wir als Gesellschaft bereit sind für die Schlüsseltechnologie der Zukunft.

Mediathek der Körber-Stiftung zur Künstlichen Intelligenz

Keynote: Growing up with AI – Challenges and Opportunities for AI Education

15.02.2019

Die gegenwärtigen Forschungsbemühungen um künstliche Intelligenz (KI) werden von einer Gesellschaft getragen, in der Erwachsene die Chancen dieser neuen Technologie durch die Linse alter Paradigmen des Fortschritts sehen. Was wäre, wenn Menschen sich KI-Anwendungen auf neuartige Weise zunutze machen könnten, die über Problemlösungen und spezifische Herausforderungen hinausgehen? Wir können am besten mit der Erforschung des Potenzials von KI beginnen, indem wir Kinder dazu einladen, die unendlichen Möglichkeiten zu erkunden, die die intelligente Technologie bietet. Junge Menschen, die mit intelligenten Geräten aufwachsen, haben ein grundlegend anderes Verständnis dafür, wie diese Technologie in unseren Alltag eingebettet ist. Sie sind offener, sich nicht vorgeschriebene Arten vorzustellen, auf die mit KI interagiert und von ihr gelernt werden kann. Kinder erleben die Welt durch Spiel und Schein. Dies bietet ihnen den Vorteil, alle Möglichkeiten zu erkunden, wie die Welt gelesen und gestaltet werden kann. In ihrem Vortrag zeigt Stefania Druga Beispiele, wie Kinder mit und von KI lernen, und erklärt, warum jetzt ein entscheidender Zeitpunkt ist, um die nächste Generation in das Gestalten humanistischer intelligenter Anwendungen einzubeziehen.


Podiumsdiskussion: Mehr Innovation durch digitale Verantwortung?

14.05.2020

5G-Netze, KI, Daten in der Cloud – auf all diesen Feldern hinkt Europa gefährlich hinterher. Die Deutsche Telekom setzt auf Innovationslabore und digitale Ethik zugleich und hat einen Kodex für den Umgang mit KI entwickelt. Kann das auch als Modell für andere Unternehmen funktionieren? Eine Diskussion mit der Technologiechefin Claudia Nemat.


Interview: Künstliche Intelligenz regulieren

31.01.2020

Im Januar veröffentlichte Alphabet- und Google-CEO Sundar Pichai ein Op-ed in der Financial Times, in dem er mahnt, dass Künstliche Intelligenz (KI) besser reguliert werden müsse. Google selbst sei in dem Bereich Vorreiter. Wie lässt sich Künstliche Intelligenz überhaupt regulieren und wer sollte da mitreden? Das haben wir Chris Boos von Arago gefragt.


Beitrag: Bernhard Schölkopf, Körber-Preis-Träger

13.09.2020

Der deutsche Physiker, Mathematiker und Informatiker Bernhard Schölkopf hat mathematische Verfahren entwickelt, die maßgeblich dazu beitrugen, der Künstlichen Intelligenz (KI) zu ihren jüngsten Höhenflügen zu verhelfen. Schölkopf und sein Team erforschen Algorithmen, mit denen Computerprogramme flexibel auf Situationen reagieren können, zum Beispiel für selbstfahrende Autos. Er hat zentrale Methoden für das maschinelle Lernen etabliert, von denen Anwendungen in der Biologie, der Medizin, den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und zahlreichen anderen Feldern profitieren. Für seine Forschungen erhält Bernhard Schölkopf den mit einer Million Euro dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2019.


Buch: it's alive. Wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändern wird

Toby Walsh nimmt uns mit auf eine unterhaltsame und inspirierende Reise durch die Welt der superschlauen Maschinen. Er erzählt, wie KI heute schon unsere Gesellschaft, Wirtschaft, ja, sogar uns selbst verändert. Und er trifft zehn erstaunliche Vorhersagen über unser Leben mit KI im Jahr 2050: Die Zukunft hat begonnen!

Info und Bestellung


Weitere spannende Inhalte zum Thema Künstliche Intelligenz finden Sie in unserer Mediathek.

Kontakt

Lisa Schachner (in Elternzeit)
Themenmanagement

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