+

Ausstellungseröffnung

Architekten im türkischen Exil

Online-Ausstellung »Architekten im türkischen Exil«

 

Die ursprünglich im Rahmen der Tage des Exils 2020 geplante Ausstellung »Architekten im türkischen Exil« der Baukulturellen Vermittlung wird am 31. Juli 2020 in einem Online-Format eröffnet. Während des Nationalsozialismus flüchteten mehrere hundert Wissenschaftler und Intellektuelle aus Deutschland ins türkische Exil. Sie erhielten Stellen an Universitäten und waren maßgebend an der Europäisierung der Türkei unter Mustafa Kemal Atatürk beteiligt.

Unter ihnen waren auch bekannte deutsche Architekten, wie beispielsweise Robert Vorhoelzer, Bruno Taut oder Gustav Oelsner. Unter ihrem Einfluss entstand in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Moderne der Architektur in der Türkei. In der Ausstellung »Architekten im türkischen Exil« werden Arbeiten gezeigt, die in einem Workshop der Mimar Sinan Fine Arts University Istanbul in Zusammenarbeit mit dem Projekt »Gustav Oelsner - Emigration eines Architekten und Bausenators aus Deutschland in die Türkei (1939 - 1949)« entstanden sind. Das Projekt ist eine Initiative der Baukulturellen Vermittlung.

Die Ausstellung umfasst Zeitzeugenberichte von Professor Esat Suher aus Istanbul, der in der Türkei bei deutschen Exil-Architekten studierte. Ebenfalls zu Wort kommt der Hamburger Architekt Hakki Akyol, der in einer Videoreihe über seinen Vater Altan Akyol spricht, der bei den deutschen Architekten Clemens Holzmeister und Gustav Oelsner studierte.

Die Ausstellung kann ab dem 31. Juli 2020 hier besichtigt werden.

 

Veranstaltet durch Claudia Haas - Baukulturelle Vermittlung Hamburg in Kooperation mit der Körber-Stiftung.

Gefördert durch die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

 

Im türkischen Exil (Foto: © Mimar Sinan Fine Arts University Istanbul)

Informationen

Freitag, 31.07.2020 | 18.30 Uhr
bis Donnerstag, 29.07.2021 | 19.00 Uhr
online
.

Claudia Haas – Baukulturelle Vermittlung Hamburg, Mimar Sinan Fine Arts University Istanbul, HafenCity Universität Hamburg und Körber-Stiftung

to top