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Performance

Berlin - Brest: ein Klangteppich aus Erinnerungen

Der NS-Vernichtungskrieg in Belarus und anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion war lange ein weißer Fleck in der deutschen Erinnerungskultur. Die Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch hat in ihrem Buch »Die letzten Zeugen« Kindheitserinnerungen an diesen »fast vergessenen Krieg« gesammelt. Diese Zeitzeugenberichte kombiniert der Hörspiel-Regisseur Jochen Langner mit den Traumata von Geflüchteten und Entwurzelten heute. Mit dem Hörspiel »Ein paar Dutzend Worte« konfrontiert er sein Publikum mit einer künstlerischen Perspektive auf die Frage nach Erinnerung, Aufarbeitung und Identität. Kann so die Annäherung an Geschichte und Gegenwart von Belarus in Deutschland gelingen? Ein gemeinsamer Hör- und Gesprächsabend mit dem Regisseur Jochen Langner, der Autorin Maryna Rakhlei, dem Schauspieler Mark Zak und dem Fotografen Fahri Sarimese.

Moderation: Gabriele Woidelko, Körber-Stiftung

Hörspiel- und Gesprächsabend auf der Grundlage von:

  • Jochen Langner: »Ein paar Dutzend Worte. Reise in einen fast vergessenen Krieg«, Dlf 2019, in Zusammenarbeit mit dem Theater im Bauturm Köln und dem Kryly Khalopa Theater Brest.
  • Swetlana Alexijewitsch: »Die letzten Zeugen. Kinder im Zweiten Weltkrieg«, aus dem Russischen von Ganna-Maria Braungardt, Hanser Berlin 2014

Eine Veranstaltung zum Handlungsfeld »Internationale Verständigung«

»Ein paar Dutzend Worte« Hörspiel von Jochen Langner. Produktion: Dlf 2019 (Foto: Fahri Sarimese)
Jochen Langner (Foto: Fahri Sarimese)
Maryna Rakhlei (Foto: German Marshall Fund of the United States)
Mark Zak (Foto: Gerardo Milsztein)
Fahri Sarimese (Foto: privat)
Gabriele Woidelko

Informationen

Mittwoch, 01.09.2021 | 19.00 Uhr
Video-Livestream KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Hygieneregeln zum Download (PDF)

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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