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Gespräch

Das doppelte Erbe

Während der nationalsozialistischen Herrschaft und Besetzung Europas wurden Millionen Menschen aus unterschiedlichen Gründen verfolgt, andere wurden zu Tätern oder Kollaborateuren. Nicht selten gab es Verfolgte, Täter und Profiteure auch in einer Familie. Wie gehen die Nachkommen mit diesem zwiespältigen Erbe um? Welche Unterschiede lassen sich dabei in West- und Osteuropa ausmachen, auch vor dem Hintergrund der doppelten Diktatur-Erfahrung mit Nationalsozialismus und Stalinismus? Über den gesellschaftlichen und familiengeschichtlichen Umgang mit Verfolgung und Täterschaft sprechen die Historikerin Ekaterina Makhotina und die Nachkommen ehemaliger Verfolgter Nicole Duijkers und Jörg Watzinger. Das Gespräch moderiert Oliver von Wrochem, stellvertretender Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme statt. Weitere Veranstaltungen zu den Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 74. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung des KZ Neuengamme finden Sie auf der Website der Gedenkstätte.

Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung.

Eine Veranstaltung zum Fokusthema »Der Wert Europas«.

Ekaterina Makhotina (Foto: privat)
Nicole Duijkers (Foto: privat)
Jörg Watzinger (Foto: privat)
Oliver von Wrochem (Foto: Miguel Ferraz)

Informationen

Dienstag, 30.04.2019 | 19.00 Uhr
Video KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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