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Gespräch

Das Ende der Geschichte

Wer Macht hat, versteht sich als Teil der Geschichte und prägt das Bild seiner Zeit. Der Historiker Sir Christopher Clark beschäftigt sich in seinem neuen Buch »Von Macht und Zeit« mit der Frage, wie Vergangenheit und Zukunft als Deutungshorizonte für die Gegenwart verstanden bzw. konstruiert werden und dadurch Legitimation für politische Agenden bereit halten. Vier Beispiele der deutschen Geschichte vom 17. bis 20. Jahrhundert nimmt er dabei in den Blick: Friedrich Wilhelm, den Großen Kurfürsten Brandenburgs, Friedrich II. von Preußen, Bismarck und die Nationalsozialisten. Sir Christopher Clarks Analyse zeigt, wie unterschiedlich das Geschichtsbewusstsein und die eigene Verortung in der Geschichte bei den verschiedenen Herrschern und Regimen ist.

Wie geht es weiter nach dem Ende der Geschichte? Mit der Historikerin Ute Frevert diskutiert er, ob moderne Staaten es versäumt haben, glaubhafte Zukunftsvisionen zu entwickeln und wie sich unser Geschichtsbewusstsein verändert.

Moderation: Nils Minkmar, Der Spiegel

Sir Christopher Clark (Foto: Alexander Hein)
Ute Frevert
Nils Minkmar (Foto: Bernhard Riedmann/Der SPIEGEL)

Informationen

Dienstag, 20.11.2018 | 19.00 Uhr
Video KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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