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Vortrag

Demokratie in der Krise. Ein Weckruf

Die letzten zwei Jahrzehnte sind von großen Herausforderungen gekennzeichnet. Nach der Finanzkrise 2008, der Bewältigung der Fluchtbewegung 2015 und in der anhaltenden Corona-Pandemie gerät die Demokratie in Deutschland zunehmend unter Druck. Im Auftrag der Körber-Stiftung hat der Philosoph Julian Nida-Rümelin eine Studie verfasst und untersucht, ob sich die Demokratie im Zuge einer ständigen Krisenbewältigung selbst in einer Systemkrise befindet. Die Dringlichkeit dieser Fragestellung unterstreichen auch Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zur Haltung von Bürgerinnen und Bürgern zur Demokratie und zum Umgang mit Krisen. »Demokratien können sich auf Dauer keinen programmatischen Substanzverlust leisten«, appelliert Nida-Rümelin. Er präsentiert die Kernaussagen der Studie, die Ergebnisse der Umfrage und diskutiert im Anschluss darüber mit dem Politiker Wolfgang Schäuble und der Schriftstellerin Thea Dorn.

Moderation: Stephanie Rohde, Journalistin

Eine Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

ausführliche Informationen zur Studie

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Lebendige Bürgergesellschaft«

Wolfgang Schäuble (Foto: DBT, Achim Melde)
Julian Nida-Rümelin (Foto: David Ausserhofer)
Thea Dorn (Foto: Peter Rigaud)
Stephanie Rohde (Foto: WDR)

Informationen

Montag, 24.01.2022 | 19.00 Uhr
Video-Livestream Mit Videoaufzeichnung für die Mediathek Video-Livestream
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Gemeinnützige Körber-Stiftung

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