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Erinnerungstag

»Der lange Schatten des Zweiten Weltkriegs: Kriegskinder in Europa«

Ein europäischer Erinnerungstag

Diese Tagesveranstaltung endet um 17.00 Uhr.
Info und Anmeldung zur Abendveranstaltung (ab 18.30) hier.

Der Zweite Weltkrieg hat mit mehr als 60 Millionen Kriegstoten, dem Völkermord an den Juden, den Sinti und Roma, den Zerstörungen von Städten und ganzen Landstrichen nicht nur Europa tiefgreifend verändert, sondern auch die Generationen geprägt, die in ihrer Kindheit und Jugendzeit mit Krieg, Besatzung, Völkermord, Flucht und Vertreibung konfrontiert waren oder in dieser Zeit geboren wurden.

Die Generation der zwischen 1929 und 1949 Geborenen ist in Europa in besonderer und jeweils unterschiedlicher Weise im Schatten des Zweiten Weltkriegs und seiner Folgen aufgewachsen und hat die Last dieses Erbes getragen. Anlässlich der Erinnerung an 70 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieg im Mai 2015 sollen Erfahrungen von Kriegskindheiten in Europa beleuchtet und in die jeweiligen Kontexte der Erinnerungskultur eingeordnet werden, um in der Gesamtschau einen europäischen Blick auf das Thema Kriegskinder zu ermöglichen.

Vor diesem Hintergrund führen die Körber-Stiftung und das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin anlässlich des 70. Jahrestages des Kriegsendes einen gemeinsamen Erinnerungstag durch, der dem Thema »Der lange Schatten des Zweiten Weltkriegs: Kriegskinder in Europa« gewidmet ist.

Zu den Gesprächspartnern gehört unter anderem die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller.

Diskussionen auf Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung.

Foto: Ulrich Schwarz

Informationen

Montag, 04.05.2015 | 10.30 Uhr
Deutsches Historisches Museum
Unter den Linden 2
10117 Berlin

Infos zum Veranstaltungsort
Körber-Stiftung / Deutsches Historisches Museum

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