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Gespräch

Deutschland im Visier von al-Qaida

Die Vereitlung geplanter Terrorangriffe wie die der sogenannten »Sauerlandgruppe« haben vor Augen geführt: Deutschland steht im Fadenkreuz von al-Qaida. Doch nationale Polizei und Geheimdienste können der Bedrohung nicht allein Herr werden. Deutschland braucht, so Guido Steinberg in seinem neuen Essay, eine umfassende Anti-Terror-Strategie.

Nur eine international abgestimmte Politik kann auf Dauer gegen den Terror wirken: Sie muss in Pakistan, Afghanistan und in Nahost ansetzen, wo ungelöste Konflikte eine Generation nach der anderen radikalisieren. Aber auch in Europa und Deutschland, weil sich auch von hier stammende Jugendliche zu Kämpfern ausbilden lassen.

Strategisches Ziel ist die Isolierung der Terroristen von ihren Unterstützern, doch Prävention muss scheitern, wenn etwa deutsche Fahnder allzu eng mit jenen Gewaltregimen der islamischen Welt zusammenarbeiten, die eine Ursache für den Terrorismus sind. Nur wenn es gelingt, Ungerechtigkeiten in den Rekrutierungsländern zu beheben, werden die Terrorgruppen ihre Sympathisanten verlieren – und im besten Fall regelrecht ausgetrockne.

Über Terrorbekämpfung und Schutz vor Anschlägen spricht Roger de Weck mit Guido Steinberg, dem Autor des Essays »Im Visier von al-Qaida«.

Guido Steinberg<BR>(Foto: schurian.com)
Roger de Weck<BR>(Foto: wetli.com)

Informationen

Donnerstag, 21.01.2010 | 19.00 Uhr
KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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