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Gespräch

Deutschland und Italien: eine spannungsreiche Beziehung

In Sonntagsreden wird die deutsch-italienische Beziehung gemeinhin als Idylle beschworen. Italophile Deutsche und germanophile Italienerinnen und Italiener loben dann gerne das, was man einst als »Wahlverwandtschaft« feierte. In Wirklichkeit vernebeln Stereotypen und Vorurteile, Fehlinformation und Fake news, ja zuweilen Hass und Hetze, den Blick.

Italien, seit Jahrhunderten Sehnsuchtsort der Deutschen, leidet an chronischen Krankheiten: Politische Instabilität, monströse Bürokratie, schwaches Wirtschaftswachstum, wachsender Brain drain. Und Deutschland, im Belpaese als das Land des Pflichtbewusstseins und der Systematik, als Lokomotive, die Italien mitzieht, respektiert, schwächelt. Die Corona-Krise legt bloß, was als Defizit schon lange am Fundament von Staat und Wirtschaft sägte: Überregulierung, Reformstau, marode Infrastruktur, mangelnde Digitalisierung.

Der Journalist und Buchautor Ulrich Ladurner und Fabio Colasanti, Ökonom und ehemaliger Generaldirektor bei der Europäischen Kommission, analysieren die deutsch-italienischen Beziehungen und diskutieren, ob und wie diese nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann.

Moderation: Sabine Seeger-Regling, ehemalige Italienkorrespondentin und Beraterin für EU-Fragen

Eintritt: frei

Sprache: Italienisch mit Simultanübersetzung

Kooperationspartner: Deutsch-italienisches Zentrum Villa Vigoni

Die Veranstaltung findet online statt; nach Anmeldung unter www.app-14.salzgitter.de erhalten Sie den Link zum Livestream.

Infos zum Buch von Ulrich Ladurner

Eine Veranstaltung zum Handlungsfeld »Internationale Verständigung«

Ulrich Ladurner

Informationen

Mittwoch, 25.08.2021 | 18.00 Uhr
online
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Volkshochschule Salzgitter

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