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Diskussion

Einmischen! Radikal gerecht? Schafft ein Grundeinkommen eine faire Gesellschaft?

In Zeiten zunehmender Digitalisierung erscheint das bedingungslose Grundeinkommen für viele Menschen ein Traum. Doch lassen sich Existenzsicherung und Arbeit tatsächlich voneinander entkoppeln? Welche Leistungen des bisherigen Sozialsystems sollen mit einem Grundeinkommen abgegolten sein? Und was ist die gesellschaftliche Rolle von Arbeit? Auf der Pro-Seite plädiert der Ökonom Thomas Straubhaar für andere Formen der Verteilung, die Gerechtigkeit und Effizienz ins Sozialsystem bringen. Contra gibt der Gewerkschafter Jörg Mährle: Für ihn zerstört das Grundeinkommen den Wohlfahrtsstaat ohne Garantie auf ein besseres System und ein würdevolleres Leben und überlässt den Arbeitsmarkt weiterhin dem Spiel der Kräfte. Die Frage lautet: »Wie gerecht wird Arbeit verteilt?« Es moderiert: Claus Leggewie.

Thomas Straubhaar ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg; jüngst erschien in der Edition Körber »Die Stunde der Optimisten«.
Jörg Mährle ist Politologe und Regionsgeschäftsführer Köln-Bonn des Deutschen Gewerkschaftsbunds.
Claus Leggewie ist Professor für Politikwissenschaft und Direktor des Centre for Global Cooperation Research in Duisburg.

Eintritt: 8 Euro - Schülerinnen, Schüler, Studentinnen, Studenten und Köln-Pass-Inhaberinnen und Inhaber frei!

Informationen zum neuen Buch von Thomas Straubhaar »Die Stunde der Optimisten« finden Sie unter www.edition-koerber.de.

Tickets unter www.koelnticket.de oder an der Abendkasse

Thomas Straubhaar

Informationen

Donnerstag, 13.06.2019 | 19.30 Uhr
Stadtbibliothek Köln
Josef-Haubrich-Hof 1
50676 Köln

Körber-Stiftung und Stadtbibliothek Köln

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