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Diskussion

Einmischen! Warum wir über das Sterben reden müssen

Eine Veranstaltung der Reihe "Einmischen!"

Wann beginnen wir, miteinander über den Tod und das Sterben zu reden? Stirbt wirklich jeder für sich allein? Oder brauchen wir auf diesem letzten Gang alle Hilfe? Die Angst vor der Gerätemedizin ist verbreitet, das Thema Patientenverfügung ebenso wichtig wie brisant. Müssen wir uns nicht alle, egal ob alt oder jung, gesund oder krank, bewusst als sterbliche Wesen anerkennen, um für unser eigenes Sterben Verantwortung zu übernehmen?

Für die Philosophin Ina Schmidt (»Über die Vergänglichkeit«, Edition Körber) kann ein Sterben in Freiheit und Würde nur dann gelingen, wenn wir uns der persönlichen Verantwortung auch für ein Leben in Freiheit und Würde bewusst sind: Letztlich aber habe jeder Mensch ein Recht auf seinen selbstbestimmten Tod. Die Schriftstellerin Marion Brasch (u.a. »Ab jetzt ist Ruhe«, »Lieber woanders«) hat Ihre Erfahrungen mit Toden und Abschieden literarisch verarbeitet.

Christian Schüle, selbst Autor eines Essays mit dem Titel »Wie wir sterben lernen«, leitet das Podiumsgespräch und lädt auch das Publikum ein, mitzudiskutieren.

Eintritt: Euro 7,- /erm. Euro 5,- / Schüler/innen und Studierende frei

Informationen zum Buch von Ina Schmidt »Über die Vergänglichkeit« finden Sie unter www.edition-koerber.de.

Ina Schmidt
Marion Brasch (Foto: Holmsohn)
Christian Schüle

Informationen

Montag, 09.03.2020 | 20.00 Uhr
Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus)
Doberaner Straße 21
18057 Rostock

Literaturhaus Rostock und Körber-Stiftung

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