+

Gespräch

Forscher fragen: Computerspiele

Eine Veranstaltung der Reihe "Forscher fragen"

Bislang entwickelten Programmierer Computerspiele, in der Wissenschaft erforschten Pädagogen und Psychologen ihre Wirkung. Neuerdings sind sie Forschungsgegenstand für Informatiker: Maic Masuch, Medieninformatiker mit dem Schwerpunkt Entertainment Computing, wurde Deutschlands erster Professor für Computerspiele. Er erzählt im Gespräch mit Martin Meister, GEO International, wie neueste Informationstechnologien in der Welt der Spiele eingesetzt werden und wie er digitale Spiele erforscht.

Digitale Spiele – also Computer- und Videospiele, aber auch interaktive Lernanwendungen – gehören zu den erfolgreichsten Produkten der Medieninformatik. Sie greifen häufig als erste neueste Verfahren der Informatik auf und setzen sie in spielerischen Welten um. Durch die Adaption dieser Techniken profitieren dann wieder Anwendungen in nicht-spielerischem Kontext.

Entertainment Computing umfasst ein breites Anwendungsfeld: von Game Design über die Entwicklung interaktiver Welten bis hin zur Gestaltung innovativer 2D- und 3D-User Interfaces. Auch die Interaktion in virtuellen Welten mittels ungewöhnlicher oder experimenteller Hardware gehört dazu. Ein besonderer Fokus liegt auf Umgebungen für Kinder und auf spielerischen Lernanwendungen. Die Entertainment Computing Group von Maic Masuch untersucht dabei auch, wie andere Anwendungsgebiete wie zum Beispiel die Medizin durch »Serious Games« von digitalen Spielen profitieren können.

Bericht

Eine Veranstaltung zum Schwerpunkt
»Lust auf MINT!«.

Maic Masuch, Medieninformatiker<br />(Foto: Ralf Schmidt)
Martin Meister, GEO International<br />(Foto: Körber-Stiftung /<br />Jann Wilken)

Informationen

Mittwoch, 10.12.2014 | 19.00 Uhr
KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung

to top