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Buchpremiere

Frieden in Nahost ist möglich

Voraussetzung für einen Frieden im Nahen Osten ist eine glaubwürdige, stabile und permanente Erfüllung der Sicherheitsbedürfnisse von Israelis und Palästinensern. Wie diese erreicht werden kann, ist in unzähligen Lösungsansätzen der vergangenen Jahren erarbeitet worden. Letztlich scheiterten diese, weil es nicht gelang, Angst, Misstrauen und die starken Widerstände der Extremisten beider Seiten zu überwinden.

Es bleibt jedoch eine Aufgabe der internationalen Staatengemeinschaft, eine Lösung des Konflikts herbeizuführen. Traditionell sind es die US-Amerikaner, die dazu über die notwendige Macht und Autorität verfügen. US-Präsident Obama wird dies jedoch nicht ohne die Unterstützung engagierter Partner gelingen.

Die Europäische Union, allen voran Frankreich und Deutschland, müssen eine Schlüsselrolle bei den Anstrengungen um einen Frieden spielen, fordert der Diplomat Primor. Letztlich auch im eigenen Interesse: Die politische Stabilität der Region, die Sicherung von Energiequellen und die Eindämmung religiös motivierten Terrorismus sind untrennbar mit dem Ende der Gewalt in Nahost verbunden.

Welche Rolle die EU und insbesondere Deutschland übernehmen sollten, erklärt Primor in einem Gespräch mit dem Herausgeber der politischen Essay-Reihe »Standpunkte«, Roger de Weck

Avi Primor<BR>(Foto: Shlomo Arad, Tel Aviv)
»Frieden in Nahost ist möglich«
Roger de Weck<BR>(Foto: wetli.com)

Informationen

Mittwoch, 07.04.2010 | 20.00 Uhr
KörberForum
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Infos zum Veranstaltungsort

Sie erreichen das KörberForum mit der U3, Station Baumwall (Fußweg ca. 3 Minuten).

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie in der Straße Kehrwieder hinter der Schranke.

Informationen zu rollstuhlgerechtem Zugang
unter 040 · 80 81 92 - 0.

Gemeinnützige Körber-Stiftung

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