+
Gäste-Verzeichnis > Veranstaltungen zu einem Gast
   
Biografie

Angela Bottin

Angela Bottin (Foto: privat)

Angela Bottin, Jahrgang 1957, studierte Rechtswissenschaft und Philosophie in Freiburg im Breisgau. Nach dem juristischen Staatsexamen führte sie von 1984 bis 1988 zeitgeschichtliche Forschungen im In- und Ausland zum Themenkomplex »Widerstand im Nationalsozialismus« durch, insbesondere zur Entstehungs-, Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte der Weißen Rose. Als freie Publizistin veröffentlichte sie unter anderem in der Hamburger Wochenzeitschrift »Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt« und widmete sich der wissenschaftlichen Begleitung von künstlerischen Projekten etwa der Hamburgischen Staatsoper zur Uraufführung der Oper »Weiße Rose« von Udo Zimmermann.

Im Januar 1989 übernahm sie die Leitung einer Ausstellungsinszenierung im Auftrag des Präsidenten der Universität Hamburg. Präsentation und Katalog wurden unter dem Titel »ENGE ZEIT. Spuren Vertriebener und Verfolgter der Hamburg Universität« im Februar 1991 vorgestellt. Im gleichen Zeitraum entstand ihr Begleitband zum Reprint der »Hamburger Akademischen Rundschau«, einer im Deutschland der Nachkriegszeit international beachteten Kulturzeitschrift der Lizenzpresse. In den Jahren 1991 bis 1996 folgten weitere Projekte, Veranstaltungsreihen und Veröffentlichungen zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, darunter auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Geschichtswissenschaft der Universität Hamburg.

Von 1996 bis 2000 war Frau Bottin Geschäftsführerin des Regionalen Rechenzentrums der Universität Hamburg. In den vergangenen zehn Jahren konzentrierten sich ihre Tätigkeiten auf die Leitung von Reformprojekten zur Ressourcensteuerung und zur Organisationsentwicklung in der Hochschuladministration mit den Schwerpunkten Prozess- und Wissensmanagement. Sie ist Mitarbeiterin der Behörde für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg.

Stand: 27.12.2010

Veranstaltungen

Ein Hamburger Zweig der Weißen Rose?
31.01.2011

Ein Hamburger Zweig der Weißen Rose?

weiter
to top