Daniel Sorour

Foto: Dennis Bober

Der Cellist Daniel Sorour wurde in eine musikalische Familie geboren, bekam seinen ersten Unterricht im Alter von zehn Jahren bei Thomas Grossenbacher, dem Assistenten von David Geringas und kam 15-jährig in die Klasse von Ulf Tischbirek an die Musikhochschule Lübeck. Sein Vollstudium nahm er an der Hochschule für Musik in Hannover bei Tilmann Wick auf und schloss es bei Michael Sanderling in Frankfurt am Main ab. Meisterkurse bei David Geringas, Arto Noras und Wolfgang Boettcher sowie dem Alban Berg Quartett rundeten seine Ausbildung ab.

Zahlreiche Stipendien und Meisterkurse, unter anderem bei der Akademie Jeunesse Moderne des europäischen Musikrats, beim Schleswig-Holstein Musik Festivals oder des Henri-Mancini-Institute in Los Angeles, ermöglichten Daniel Sorour die Vertiefung seiner Studien.

Daniel Sorour hat sich der Kammermusik verschrieben und spielt international bis zu 100 Konzerte im Jahr mit »The Modern Cello-Piano Duo« und im Duo mit der Pianistin Ninon Gloger. Er verwirklicht Eigenkompositionen in seiner Analog-Elektro-Band »Aggregat«; 2019 konzertiert das Trio zum wiederholten Mal auf dem Fusion-Festival. Als Gast spielte er beim Ensemble Resonanz, beim Ensemble-Adapter Berlin, bei Neue Musik im Ostseeraum sowie bei dem Ensemble Radar. 2009 und 2010 war er zu Gast beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Von 2004 bis 2006 war er Mitglied in der Radiophilharmonie des NDR Hannover.

Ebenso ist die Jugendarbeit für Daniel Sorour sehr wichtig: Seit 2010 ist er Jurymitglied bei Jugend Musiziert und ist Dozent bei mehreren Jugendorchestern wie dem Holsteinischen Kammerorchester und der internationalen Deutsch-Skandinavischen Musikwoche.

Stand: 14.08.2019

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